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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 380

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 380

Kartenspiel

Fliegendes Blat.

O verfluchte Unglücks-Karten,
Aendert sich das Spiel noch nicht,
Soll ich denn schon wieder passen,
Nie bekommen einen Stich?
Noch ein Trumpf ich thät erheben,
Wie ich lustig kam zum Spiel,
War die Karte, ach vergeben,
Und ich hatt' die Kart zu viel.

Diese Dam wär mein gewesen,
Aber ich kam viel zu spät,
Vor mir einer hat gesessen,
Der die Dam gewonnen hat.
Ey so will ich gleich aufhören,
Nehm die Dam ein jeder hin,
Ich aus ihrem Mund muß hören,
Daß der rechte Bub nicht bin.

O ihr Schippen thut euch schärfen,
Macht im Geldsack mir ein Grab,
Herzen will ich ferne werfen,
Hebe nimmer wieder ab,
Auf das Grab viel Kreuz will stellen,
Fall ich armer Bub ins Grab,
Auf den Eckstein schreibt Gesellen:
»Herzens-Dame stach ihn ab.«

Des Knaben Wunderhorn 164 Band 1 - 164

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