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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 317

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 317

Der traurige Garten

Frische Liedlein.

Ach Gott, wie weh thut Scheiden,
Hat mir mein Herz verwundt,
So trab ich über Heiden,
Und traure zu aller Stund,
Der Stunden der sind alsoviel,
Mein Herz trägt heimlich Leiden,
Wiewohl ich oft fröhlich bin.

Hät mir ein Gärtlein bauet,
Von Veil und grünem Klee,
Ist mir zu früh erfroren,
Thut meinem Herzen weh;
Ist mir erfrorn bei Sonnenschein
Ein Kraut Je länger je lieber,
Ein Blümlein Vergiß nicht mein.

Das Blümlein, das ich meine,
Das ist von edler Art,
Ist alller Tugend reine,
Ihr Mündlein das ist zart,
Ihr Aeuglein die sind hübsch und fein,
Wann ich an sie gedenke,
So wollt ich gern bei ihr seyn.

Mich dünkt in all mein Sinnen,
Und wann ich bei ihr bin,
Sie sey ein Kaiserinne,
Kein lieber ich nimmer gewinn,
Hat mir mein junges Herz erfreut,
Wann ich an sie gedenke,
Verschwunden ist mir mein Leid.

Des Knaben Wunderhorn 101 Band 1 - 101

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