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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 29

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 29

Laune

Ein kühner Sinn kann Ströme hemmen
Und bricht durch Felsen seine Bahn,
Doch wenn die Nebel ihn beklemmen,
Da fühlt er, seine Macht sei Wahn.
Verhüllt ist ihm die frohe Ferne,
Das Nächste scheint ihm unbekannt;
Die Sonne gleicht dem schwächsten Sterne,
Er irrt, wohin er sich gewandt! –
Bald wirken dann die Himmelszeichen,
Die rings um unsre Erde ziehn;
Die heitre Thatkraft muß entweichen,
Wenn Scorpionen droben glühn. –
Es reicht kein Arm zum Flammensterne,
Der unerwartet zu uns dringt,
Es ringt kein Arm zum Erdenkerne,
Der uns der Krankheit Unheil bringt!
Und geht die Welt noch einmal unter,
So ist's in böser Laune Spiel;
Dem Herrn gefiel sie, als sie munter
Der Traurigen sind ihm zu viel.

Mein Stammbuch 27

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OPERONE