L Y R I K
LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 268

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 268

Von zwölf Knaben

Frische Liedlein.

Mein Mutter zeihet mich,
Zwölf Knaben freyen mich.

Der Erst der thät mir winken,
Der ander mein gedenken,

Der Dritt der tratt mir auf den Fuß,
Der Viert bot mir einen freundlichen Gruß,

Der Fünft bot mir das Fingerlein,
Der Sechst der muß mein eigen seyn,

Der Siebent bot mir das rothe Gold,
Der Acht war mir von Herzen hold,

Der Neunt lag mir an meinem Arm,
Der Zehnt der war noch nicht erwarmt,

Der Elfte war mein ehlich Mann,
Der Zwölft ging in der Still davon.

Die zwölf Knaben gut,
Zwölf Knaben gut,

Dieselbigen zwölf Knaben gut,
Die führten einen guten frischen freien Muth.

Was machen zwölfe hie?
Ein Dutzend machen sie.

Des Knaben Wunderhorn 52 Band 1 - 52

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE