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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 212

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 212

Auf den Tod der ungenannten Verfasserin der neuen Volksmährchen

Sonett

Der Masken Fest verstummt im Büchersaale,
Die Stunde schlug, was mag sie so betrüben?
Sie eilen fort und Staub ist nur geblieben
Von Bildern alter Zeiten bei dem Mahle.

Die Wagen rollend mit dem Fackelstrahle
Durch dunkle Gassen Trauerzeilen schrieben
In Asche, als die letzten Funken trieben
Und nicht, wie erste, aus dem festen Stahle.

Und diese Funken sich zusammenfinden
Beim Haus der Dichterin, am Leichenwagen,
Die Masken ihr als Mutter Kränze winden.

Doch keine kann der Todten Namen sagen!
Die alle reif zur Geistestauf' getragen,
Will selbst auf Erden namenlos verschwinden.

Nachlese 61

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