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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 180

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 180

Der starke König

Ein König von dem Throne
Mit seinem Stab von Gold
Den Adel schlug zum Hohne,
War keinem Menschen hold.

Den Hunden an dem Tische
Der Adel die Teller hält,
Er füttert gut die Fische;
Sein Volk in Hunger fällt.

Sein Völkchen war beritten,
Er ärgert sie so bas,
Daß sie sind fortgeritten,
Da ward der König blaß.

Er konnte sie nicht halten,
Sein ganzes Reich ritt fort,
Er konnt' allein nur walten
An seinem Hundeort.

»Wenn mein die Hunde bleiben,
So bin ich doch noch reich,
Die Zeit mir zu vertreiben,
Das Andre ist mir gleich.«

Die Hunde, schlecht bedienet,
Die wurden falsch und wild,
Und als er sich erkühnet,
Zerrissen sie sein Schild.

Du mußt die Lehre fassen,
Mein edler Fürstensohn,
Den schon die Besten verlassen,
Der sitzt nicht fest auf dem Thron.

Wer sich an Huren hänget,
Sein Weib darum verläßt,
Dem ist es auch verhänget,
Daß er die Herrschaft läßt.

Nachlese 29

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