L Y R I K
LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 179

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 179

Grün im Grünen Glanzesstellen,
Wo die Engel Nachts getanzet,
Wo sie küssend sich gesellen
Sind die Blumen eingepflanzet,
Die zum jüngsten Tag bewahren
Wenn die Nacht in Lust entschwunden,
Scheue Lieb' in jungen Jahren
Hat zur Wallfahrt sie gefunden.

Weg und Aussicht ist erschlossen
An des Abhangs steilstem Pfade,
Nun die Sonne hat ergossen
Ihre Thränen ihre Gnade,
Und so sind wir Mitgenossen,
Die hier Liebend sich begegnen,
Aller Liebe die verflossen,
Und empfinden neu ihr Segnen.

Seht nun steht der Irisbogen
Fest auf diesen steilen Höhen,
Wo die Liebenden geflogen,
Können Wir nur schwindelnd gehen,
Ausser Athem füllt mit Tönen
Sich der Mund und süssem Bangen;
Raphael, dich hier zu krönen
Möchten wir uns unterfangen.

Kann das Lied als Kranz nicht prangen
Ei was sollten wir's verschliessen!
Hör, die Grasemücken sangen
Dich im Grase zu begrüßen.
Hast du sie für Nachtigallen
Hier aus inn'rer Lust gehalten,
Niemand nimmt dir das Gefallen,
Und es läßt dich nicht erkalten.

Nachlese 28

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