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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 161

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 161

So bist du nicht verloren,
So warst du dennoch mein!
So bin ich nicht verloren,
So bin ich wieder dein!

Ich ging in mir verloren
Weit in die Welt hinein,
Ich ging mit tausend Thoren
Und fand mich ganz allein.

Ich hatt' den Weg verloren
In tiefer Nacht allein,
Da klangs mir vor den Ohren,
Im Aug ward Dämmerschein.

Es klang: Was du verloren,
Das ist der Glaub allein,
Die Liebe, treu beschworen,
Die wird auch ewig sein.

So stand ich vor den Thoren
Und ging zu Liebchen ein,
Da hat sie neu beschworen,
Daß sie doch einzig mein.

Ich bin zum Glück geboren,
Und war in schwerer Pein,
Die Lieb hat mich erkoren
Aus einer Welt allein.

Ich bin wie neugeboren,
Von allem Leben rein,
Und was mir angeboren
Ist alles, alles Dein.

Nachlese 10

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