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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 160

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 160

Liebe sucht die heitern Töne,
Aller Zeiten Frühlingsschöne,
Einzig schmerzt ihr, daß die Töne
Fliehen, eh sie Liebe kröne.

Suche auf in grünen Bergen,
Wo die Töne sich verbergen,
Ob sie sind bewacht von Zwergen,
Ob geraubt von Morgenlerchen?

Suche sie im stillen Thale,
In dem dunklen Sternensaale,
In der Seen grüner Schale,
Auf der Felsen moosger Kahle.

Felsen selbst, von Lieb umrungen,
Hat die Wurzel kühn durchdrungen,
Nicht dem Haß ist Sieg gelungen,
Liebe hält sie fest umschlungen.

Sie vereinet ferne Ströme,
Eint den Fels mit Wolkenschöne.
Daß der holde Sieg dich kröne,
Sei wie meines Liedes Töne;

Das so still in meiner Seele,
Nimmer dringt durch meine Kehle:
So verhehle dich und stehle
Meinen Gruß aus meiner Seele!

Nachlese 9

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