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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 156

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 156

Nachtgefühl bey einer Rose

Ein Stern der Lieb' im Himmelslauf
Die offne Brust mit Glanz mir kühlt
Ein Frühling warm im Herzen spielt,
Ein neues Röslein blüht darauf:
Du bist der Stern voll Lieb und Lust,
Dein Athem kühlet meine Brust,
Du bist der Frühling, der mich wärmt,
Der in des Herzens Blume schwärmt,
Du hast die Ros' ans Herz gelegt,
So blühst du aussen, blühst darin,
Die Frühlingskraft sich doppelt regt,
Das Röslein wächst und füllt den Sinn,
Ich schwebe in dem Liebes Duft,
Unendlich scheint das Blau der Luft.

Ihr Sterne wähnt in Winternacht,
Daß ich von süssem Weine glüh'.
O freut euch, wie ich einsam blüh,
Mein Herz bey einer Rose wacht;
Sie ist der Wein von dem ich glüh,
Die ich tiefathmend an mich zieh,
Sie ist von dir der Liebesschein,
Du bist in ihr nun doppelt mein,
Gern thät sich Lust in Worten kund
So lebenswarm, wie Tropfen Blut,
Doch mir das Röslein schliest den Mund
Und thut da kühlend mir so gut;
Die Augen füllt ein süsser Drang:
O Liebesthau, in Thränen Dank.

Nachlese 5

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