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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 148

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 148

Verschiedenheit

1808.

Wie Ketten, die in Höllengluth verbunden,
So schaute ich in unsrer Zeit die Bösen,
Die Guten sind gefesselt und geschunden
Und jeder möchte sich daraus erlösen,
Doch keiner kann den anderen verstehen,
Und einzeln müssen sie zu Grunde gehen.

Woher der Bösen Macht, der Guten Schwäche?
Es trockneten des Glaubens Segensbäche
Im Glücke aus, und nun das Unglück kommen,
Hält Zweifel eure Herzen noch beklommen,
Ihr theilt euch zwischen Gott und eurem Zweifel,
Und jene sind ganz eins mit ihrem Teufel.

Mein Stammbuch 146

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