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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 134

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 134

Das Schicksal

Muth begrüße schon die Lieb',
Ganz verfinstert plötzlich sich die Sonne,
Licht von ihrer Scheibe trieb,
Muth hätt' ohne Lieb' wohl nichts gewonnen;
Doch durch Lieb' wird's erste Nacht.
Sacht, sacht! daß keines erwacht!

Raserei ergreift die Frau,
Als sie aufwacht und von einer Schlange
Ihren Mann umfangen schaut,
Ohne ihn sie wär' in Angst vergangen;
Er faßt die Schlang' entzückt,
Es glückt! die Schlang erdrückt!

Also schleicht des Krieges Wuth,
Zwar verkündet von der finstern Sonne,
Doch vergessen von dem Muth,
Mitten in der reinen Liebe Wonne,
Läßt der Muth nicht länger ruhn,
Wach auf! Was giebt's zu thun?

Mein Stammbuch 132 Bei Gelegenheiten 2

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