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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 126

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 126

Nur was ich liebe, das ist mein,
Und kann nur immer meiner werden;
Du weißt von nichts, du läßt mich ganz allein,
Was ich in dir geliebt, das bleibt doch mein.
Gehört dem Flügel dieser Ton
Den meine Finger traurig weckten?
Nein, du bist mein, dir selber recht zum Hohn,
Was ich in dir erweckt, gehört mir schon.
Dein Haus ist mein, denn ach von dir
Umschließt es so viel schöne Kinder;
Ist mein die Perle, so gehört auch mir
Die Schale, deines Leibes schöne Zier.
Ich geb' die Seele, du bist mein,
Du schöner Teufel mußt mir dienen,
Hast mich verführt mit schönem Augenschein,
Sei alles falsch und leer, du bist doch mein.

Mein Stammbuch 124

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