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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 124

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 124

Sie saß ganz einsam an dem Teiche,
Ich war versteckt von grünem Zweige,
Und wußte nicht mich zu erklären,
Ihr Frühstück sollt' sie erst verzehren,
Sie hatte da des Brods so viel,
Daß sie's verkrümelte zum Spiel,
Die kleinen Fische blinkten munter,
Und sprangen aufwärts, tauchten unter,
Sie sah in Ruh' dem Drängen zu
Und warf mit ihrem seidnen Schuh
Statt Brod viel kleine Steine nieder,
Das that mir leid, war mir zuwider,
Die stummen Thierchen so zu necken,
Ich unterließ mich zu entdecken,
Ich meinte tief in sie zu blicken,
Beglücken kann sie nicht, nur zwicken,
Sie führte jeden lieber an,
Als daß sie einen nähm' zum Mann.

Mein Stammbuch 122

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