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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 122

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 122

»Mit dem Dolch rühr' ich die Zither,
Gift ist meiner Stimme Hauchen;
Doch sie tobt, nicht wie Gewitter,
Bebt nicht, wie Vulkanes Rauchen:
Lieblich weiß sich in den Tönen
Zorn und Rache zu versöhnen.

Sinke Schlummer auf Entzückte!
Ach, dies wünschet der Verückte;
Dies Erheben im Vergeben
Kann Verrath euch nicht erstreben
Und der Liebe, die sich so verklärt,
Wird noch höh're Lust gewährt.«

»Nur die Lust der Melodieen,
Nicht des Worts verhaltne Schmerzen
Dringen durch der Küsse Glühen;
Denn sie liebt nicht mit dem Herzen.
Ja, ihr geht es, wie dem Kinde,
Ihr verfliegt das Wort im Winde.

Keinem ist die Schönheit eigen,
Allen möchte sie sich zeigen,
So in Worten wie in Werken,
Um durch Beifall sich zu stärken;
Lobst du sie, so ist sie doppelt schön,
Sie ist nichtig, wenn sie ungesehn.«

Mein Stammbuch 120

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