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LYRIK Achim von Arnim - Poetische Werke 107

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 107

Der Himmel ist oft hell, kann dann bald weinen,
Deckt seine klare Augen zu,
Die auch verhüllet noch zu trauren scheinen,
So glänzest du, so scheinest du.

So traure du, so sei verlassen trübe,
Ja regen Thränen ohne Zahl,
Wenn wandelbar einst unsre Liebe,
Denn solches Glück besorgt den Fall.

In wunderbar geflochtner stummer Liebe
Ist so besorglich schon die Qual,
Daß sie so gern zur Todtenfeier hübe
Den frohsten Blick zum Sternensaal

Du stiller Winter wehest schon vom Himmel
Ihr weißen Wolken, ew'ger Schnee,
Ihr zieht schon vor die Sterne mit Getümmel,
Der Mond stürzt weinend in die See.

Hier blüht der Garten, Lilien deine Wangen
Mit Tausendschönen mischen sich,
Wo keusche Rosen schwankend überhangen,
Schwül ist die Luft für mich und dich.

Mein Stammbuch 105

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