L Y R I K
Ernst Moritz Arndt (1769-1860) - Gedichtzeilen

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen

  1. 's wechselt die Welle
  2. 's will keiner hinten sein.
  3. Allein! So schloß sich schwarz der Himmel zu,
  4. Allein? Allein? O gräßlich düstres Wort!
  5. Allein? Wie furchtbar tönst du, Schreckenswort!
  6. An Charlotte von Kathen in Putbus.
  7. An Charlotte von Kathen.
  8. An die Protestanten.
  9. An Freiherrn Otto Magnus Munck.
  10. An Wolf Grafen Baudissin.
  11. Auf der Wage überwog der Scherz.
  12. Auf Leid folgt Freude, auf Winter Mai,
  13. Beständigkeit soll leben!
  14. Das ew'ge Heil wird offenbar.
  15. Das große Licht der Zeiten,
  16. Das Gute sieget hier und dort.
  17. Daß keinen Deutschen Gott verläßt.
  18. Das war ja der Engel aus der Bibel.
  19. Das Wort, das unsern Bund geschürzet,
  20. Dem Geist ist jeder Punkt des Alls sein Hier.
  21. den 2. Mai 1813.
  22. Den Größten zuerst – das Wörtlein der Größte
  23. Denn stets jagt Acht und Aberacht
  24. Der Glaube heißt die dritte,
  25. Der Gleiche und derselbe,
  26. Der Kaiser von Rußland ziehet aus,
  27. Der Kinder soll der Himmel sein,
  28. Der Wütrich ist gefallen,
  29. Des Lebens Schöne ist ein Traum.
  30. Die Länder sind mir untertan,
  31. Die meisten laufen schräg.
  32. Du bist, du bist gewesen, du wirst sein.
  33. Du einzig gleich und frei,
  34. Ein Wort ein Wort, ein Mann ein Mann,
  35. Er hat sie gefangen mit Maus und Mann!
  36. Ernst, rief die Mutter, er heißt Philipp, klang, Vater, dein Wort.
  37. Es lebt, umstrahlt von sel'gem Licht,
  38. Frankfurt holt den Kaiser ein!
  39. Freier Atem, freie Rede,
  40. Freiheit klingt sein Feldgeschrei,
  41. Freude! Freude! Welche Flügel!
  42. Froh gelebt heißt froh gestorben.
  43. Gebt unserm Gott die Ehre!
  44. Gott bleibt der Helfer für und für.
  45. Gott der Gärtner
  46. Gott ist hier und Gott ist dort.
  47. Gott muß doch zuletzt verwalten,
  48. Gott sei allein die Ehre!
  49. Gott! Freiheit! Vaterland!
  50. Gott ist mein einzig Wort.
  51. Grabfeld? Horch'! Des Windes Spiel, der Sand,
  52. Halt deine Seele fromm und rein,
  53. Hell Gesicht bei bösen Dingen
  54. Hurra! ist Franzosen ein tödlicher Klang.
  55. Ich bin durch mich geworden,
  56. Ich diene, klang des Böhmenkönigs Spruch.
  57. Ich geb' euch meinen Frieden,
  58. Ihr Könige, gebt acht!
  59. Ihr Könige, gebt acht!
  60. Ihr Könige, gebt acht!
  61. Ihr Könige, gebt acht!
  62. Ihr Könige, gebt acht
  63. Jauchzet! Jauchzet! Das Heil ist da,
  64. Kind des Vaters, zittre nicht!
  65. Komm! Komm! Uns sprechen die Dänen Hohn,
  66. Komm, Kindlein! ruft die Sonne dazu,
  67. Leichenfeld? Jawohl, ein Leichenfeld,
  68. Licht, Recht und Schwert, das sind die Fahnen,
  69. Licht, Recht und Schwert tritt bei euch ein.
  70. Mann steht den Mann, den Satan
  71. Mensch, hier auf Erden erreichst du kein Ziel.
  72. Merlblümchen frisch und bunt!
  73. Mit Gott und Liebe bleibt kein Mensch allein.
  74. Mit Gott und Liebe – o das Freudenwort!
  75. Mut! O welches Schlachtenroß!
  76. Nichts, nichts als Frei und Gleich,
  77. Nie soll ob meinem Hort
  78. Nur einen Freien gibt es, der heißt Gott,
  79. O Liebe, Licht und Leben!
  80. O Lilie, Unschuld süß!
  81. Recht, Vaterland und Freiheit klang!
  82. Rückwärts klingt ein Klang der Hölle,
  83. Rückwärts schleichen Satans Schliche,
  84. Rückwärts tasten Krebsesscheren
  85. Scherz und Schmerz? Wer mag hier wägen und scheiden?
  86. Schneeblümchen grün und bleich,
  87. Sei ein Christ und steh als Mann!
  88. Seid stark im Lieben, werdet schwach im Hassen!
  89. Sein eins, zwei, drei und sein Vorbei.
  90. Sie wollen uns ans Reich,
  91. Stets gleich und stets derselbe
  92. Streiten und Schreiten und Stehen und Fallen,
  93. Suchet mich, so findet ihr.
  94. Und bei frohen still und ernst –
  95. Und neues Volk ist da;
  96. Unisono hier überein.
  97. Unsre Schandeketten sollen springen!?
  98. Unsterblichkeit? Wohl mir! Drum Heldenmacht
  99. Unsterblichkeit? Wohl mir! Ich sehe grün
  100. Verscharrt ihn wie einen Hund!
  101. Vertrau' dem Gott in dir, den Menschen wage
  102. Von Gottes Lieb' und Treu'.
  103. Vor Menschen ein Adler, vor Gott ein Wurm,
  104. Vorwärts! Vorwärts! hat's geklungen
  105. Vorwärts! Vorwärts! rief der Blücher,
  106. Vorwärts! Vorwärts! rief der Blücher,
  107. Vorwärts! drum soll mir's auch klingen,
  108. Vorwärts! hauet scharf und schneidig,
  109. Vorwärts! Klang der stolzen Seelen
  110. Vorwärts! klinget frisch und freudig,
  111. Vorwärts! schreitet kühn und sicher.
  112. Vorwärts! will ich mir auch wählen,
  113. Wach' auf vom Schlummer! Vorbei ist die Ruh'
  114. Wach' auf, mein Herz, und singe! hör' ich klingen
  115. Wahres gibt es nicht auf Erden,
  116. Weicht von mir! Ich stelle mein lustig Quartier
  117. Wer wagt mit uns zu streiten?
  118. Wie Liebe alles lösen kann und binden,
  119. Wieviel auch Teufel trügen,
  120. Wilibald! Wilibald!
  121. Wilibald! Wilibald!
  122. Wilibald, Wilibald.
  123. Wir sind geschlagen, nicht besiegt.
  124. Wir sind und bleiben Brüder.
  125. »O Friede, schnöder Friede!
  126. »Wir tragen schwer die Schande,
  127. ›Das Wort sie sollen lassen stehn!‹
  128. Aber auf himmlischen Blumenauen
  129. Aber das Herz nur, das liebt, weiß auch von Gott und Natur.
  130. Aber dein Sehnen
  131. Aber die Wonne
  132. Aber fliege nicht von uns, süßer Vogel,
  133. Aber gekommen ist doch, was frühe dem Knaben geahnet,
  134. Aber ihn sehe ich nur, euch fühl' ich mit Herzen und Seele,
  135. Aber lieblich auch klinget der Reigen,
  136. Aber meinen will ich in jedem blühenden Lenze:
  137. Aber schaut, in dem Becher hell
  138. Aber selig, wer in diesen
  139. Aber siehe! Die Nebel
  140. Aber traurig fällt vor allen,
  141. Aber weh! Der Himmel zog
  142. Aber weinen will ich in jedem welkenden Herbste,
  143. Aber wo ein Fünkchen von ihr schimmert,
  144. Aber züchtigst du gleich schwer,
  145. Aber, Tränen, fließet darauf;
  146. Abschließt, wo an dem Waldberg
  147. Abschweift vom graden Weg,
  148. Abwärts weint' ich allein und traurig, daß ich so traurig
  149. Ach ferne! Ach ferne!
  150. Ach wohin? Wo Winkelried erlag,
  151. Ach! Abwärts muß er sich hier wenden –
  152. Ach! aus bessern Welten eine Blüte,
  153. Ach! bald säuseln grüne Gräser
  154. Ach! der himmlischen Heimat
  155. Ach! der kalte Erdenwind
  156. Ach! die Erde ist ein Schwanken
  157. Ach! die Flöten und die Geigen
  158. Ach! Die hat auf Erden keine Balken,
  159. Ach! Die hat auf Erden keinen Nagel,
  160. Ach! die holde Gestalt, womit du einst mich umfangen,
  161. Ach! du warst so hold, hingst lieb und liebend am Leben,
  162. Ach! du, die so schön war,
  163. Ach! Ein süßer Traum, verdunkelt
  164. Ach! Er kann nicht wiederkommen!
  165. Ach! Es rollte sich bald die Hülle der Unschuld herunter,
  166. Ach! es traur't der Jugend Blume
  167. Ach! fernhin – Mag so hoch ein Schuß gelingen,
  168. Ach! fernhin, wo, in sel'gen Lichtes Wogen
  169. Ach! Gesellen, gebt euch drein,
  170. Ach! Hier ist alles Not und Tod,
  171. Ach! Hier ist alles Staub und Nacht,
  172. Ach! Ich bin ein schwaches Kind,
  173. Ach! Laß es stille werden,
  174. Ach! Mein Gefolg', mein Engel, der wird weinen
  175. Ach! nicht hienieden,
  176. Ach! Nimmer wegzuwaschen
  177. Ach! noch zehntausend
  178. Ach! nur ein Lallen,
  179. Ach! nur euch selbst zu morden.
  180. Ach! oft schwirret dein Laut süßtönend in goldene Saiten.
  181. Ach! ruft jeder, lebt noch wo ein solcher?
  182. Ach! umsonst lauscht oft das Ohr, den Klang zu vernehmen;
  183. Ach! Unsern Liebling, unsern schönsten Knaben,
  184. Ach! Vergebens: glatt sind alle Wände,
  185. Ach! Von den schönen Tagen,
  186. Ach! wärest du so mitten in den Wonnen
  187. Ach! Wenn doch jeder wüßte,
  188. Ach! wie schimmert dir, süßer Knabe,
  189. Ach! wie schleppt dich matt und tot,
  190. Ach! Wie sollten Dorn und Stein
  191. Ach! Zwischen Fürchten, Hoffen
  192. Ach, das liebe Bild,
  193. Ach, der holde Schatten,
  194. Ach, längst vom Leben abgeglitten.
  195. Ach, schon Gesell von Adam, unserm Ahnen;
  196. Ach, Traum ist Menschenwünschen, Menschenmeinen!
  197. Achte die Flügel, liebes Kind,
  198. Achtzigtausend nur flohen lebendig zum Rhein,
  199. Achtzigtausend von dreihunderttausend Mann,
  200. Ächzend flohen sie und blutig,
  201. Ade! Ich muß nun scheiden,
  202. Ade! Ihr sollt nicht klagen,
  203. Ade! Ihr sollt nicht weinen,
  204. Adler des Himmels, ihr trugt mich oft
  205. Adler mit den blutigen Schwingen,
  206. Adler, fliegen zu den Sternenpfaden.
  207. Ahnender Sehnsucht, ob von diesen Eichen
  208. Ahnest du dort kaum,
  209. Alexander der Kaiser hat Gott vertraut,
  210. All deine holde Stille mußt' ich fliehen,
  211. All deine süße Schöne mußt' ich lassen,
  212. All deinen bunten blanken Maulwurfshügel.
  213. All deinen Stolz, woran noch Erde hanget,
  214. All deiner sprossenden Lust, all deiner Hoffnungen Glanz?
  215. All eure welschen Feinereien –
  216. All mein Angesicht.
  217. All meine Sterne schlossen ihren Himmel,
  218. All sein Ahnen, Lieben, Denken, Wollen –
  219. All sein Paradies zurück.
  220. All vergriffen sind die Lose,
  221. All, all mein Leben lang,
  222. All, all mein Leben lang.
  223. All-Deutschland frisch und fröhlich auf!
  224. All-Deutschland frisch und fröhlich auf!
  225. All-Deutschland in Frankreich hinein!
  226. All-Deutschland in Frankreich hinein!
  227. All-Deutschland in Frankreich hinein!
  228. All-Deutschland in Frankreich hinein!
  229. Alle deine Kinder am warmen Herzen,
  230. Alle Donner, die der Himmel sendet,
  231. Alle Engelein kommen mit Prangen,
  232. Alle eure Jammertriller
  233. Alle Fäden aufs schönste entwirren:
  234. Alle Frommen
  235. Alle Geisterflügel dich umschwirren.
  236. Alle himmelwärts.
  237. Alle Kräfte mächtig stellt,
  238. Alle Männer ehrenfest,
  239. Alle meine Triebe,
  240. Alle schwere Erdenlast
  241. Alle Sterne in der Tonne,
  242. Alle Tapfern, Treuen, Frommen
  243. Alle Welt ein Paradies,
  244. Alle Welt lobt den König, den tapfern Mann,
  245. Alle Zwietracht plötzlichen Abschied nahm,
  246. Alle, gleich den Blinden,
  247. Allein die rechte Leuchte bist,
  248. Allein durch dich wir sehn –
  249. Allein im bunten, wilden Erdgewimmel –
  250. Alleinig stehn wir da
  251. Allen Tapfern rann's zum Pfande,
  252. Aller Freude, alles Lichts,
  253. Aller seiner Triebe und Gedanken
  254. Alles decken
  255. Alles durcheinander rollen
  256. Alles Heitre blüh' und Schöne!
  257. Alles heut geboren ward.
  258. Alles im dämmernden Schein, wie es die Kindheit geliebt:
  259. Alles ist Wanken,
  260. Alles kann um Tugend leiden;
  261. Alles Lichtes auf vom Herrn.
  262. Alles muß auf Erden
  263. Alles schauet, alles kennt,
  264. Alles Wahn und Trug und Tand.
  265. Alles Weh der Menschenseele
  266. Alles wird wild um mich her, alles wird wilder in mir;
  267. Alles zu fassen mit inniger Lust,
  268. Alles zu ziehen in die Brust!
  269. Allmächtig ist Gott!
  270. Allmächtig ist Gott!
  271. Allmächtig ist Gott, der starke Gott.
  272. Allmächtig ist Gott, der starke Gott.
  273. Als alles dies ich staunend sah,
  274. Als andre mit Gold und Dukaten,
  275. Als aus Osten die Kriegstrompete blies,
  276. Als Balsam auf den Wanderstab.
  277. Als bliesen sie ein Lied von Gottes Zorne,
  278. Als Chasot war, der viel edle Graf,
  279. Als das die andern Vögel schaun,
  280. Als dein Bruder ist erschienen.
  281. Als demütig am goldnen Tisch:
  282. Als des Tyrannen Wallen
  283. Als die Bibel mein Buch, mein einziges Buch und mein Licht war,
  284. Als die Rose verdarb, starb mir das liebende Weib;
  285. Als echte deutsche Brüder
  286. Als ein Heiland, als ein Held;
  287. Als ein Zeichen beßrer Zeiten.
  288. Als feinstes Gold im Sonnenstrahl;
  289. Als festes Brustgeschmeide
  290. Als flöge Glück mit mir dahin,
  291. Als Friedensboten unters Dach,
  292. Als Gottes Macht und Gottes Lust
  293. Als Gottes Sohn, von Gottes Sohn?
  294. Als Gottes stille Majestät,
  295. Als hätt' er's Wetter in der Hand!
  296. Als hätt' ich vollen Frühling, tun,
  297. Als hätt' in meinen Kindertagen
  298. Als hätt's auf einmal Gott gegeben,
  299. Als Held und Führer der edlen Freien.
  300. Als helle Nachtigall,
  301. Als ich ein Kind war,
  302. Als ich ein Kind war,
  303. Als ich ein Kind war,
  304. Als ich ein Kind war,
  305. Als ich nun also sinnend stand,
  306. Als ich nun näher komm' ans Haus,
  307. Als im Ritterglanze, im Gneisenau.
  308. Als jener Sehnsucht süßen Schmerz
  309. Als käm' es aus dem Paradies.
  310. Als könnten Stein' und Beine sprechen,
  311. Als leichtes Schiff einher.
  312. Als Lilienmädchen kommen
  313. Als man das achte Jahr zu Achtzehnhundert nach Christi
  314. Als man sechzig und neun zu siebzehnhundert geschrieben
  315. Als Männer hat uns Gott geschaffen,
  316. Als Männer hat uns Gott geschaffen,
  317. Als mäß' er schon die Sonnenbahn!
  318. Als mein Mädchen mir noch deuchte die weiteste Welt,
  319. Als mein Taubenschlag noch die fliegendsten Wünsche begrenzte,
  320. Als meinem Vater die Post scholl: Noch ein Knäbchen ist da!
  321. Als meiner Sommer sechzehn waren.
  322. Als mir ein Saitenspiel klang durch alle Nerven des Busens,
  323. Als nun die Post nach Deutschland schallt:
  324. Als plötzlich laut der Himmel kracht,
  325. Als rechte deutsche Brüder,
  326. Als Richter wollt' er kommen
  327. Als rief es: Vorwärts! Nehmt's Gewehr!
  328. Als säß' ich in der dunklen Hölle,
  329. Als schnelle Diener hübsch und fein
  330. Als schönste Losung klinget
  331. Als Schwert, als Schild, als Speer,
  332. Als Schwertesschein,
  333. Als sicherste Rüstung ihn zieret,
  334. Als Tilly dem wilden Feuer
  335. Als Tod fürs Vaterland,
  336. Als viele wie Memmen erblichen
  337. Als von dem Sohn und aus dem Sohn.
  338. Als Wächter in mein Schlafgemach,
  339. Als wär' er zum Himmel schon hoch erhoben
  340. Als wär' es schon Himmel, erfreut' die Leute.
  341. Als wär's Frau Mär oder Jungfer Fabel.
  342. Als wär's um Welt und dich geschehn,
  343. Als wenn die Sündflut um mich schwölle,
  344. Als wie die Nacht vor dem Blitz plötzlich das Dunkel mir wich,
  345. Als wir noch also fröhlich stehn,
  346. Also die Bilder der Menschenbrust;
  347. Also findet der Geist Boten der Liebe dem Geist;
  348. Also gerollt bis hieher, rollt ja den Größten auch so.
  349. Also hebe
  350. Also ist es, soll es sein!
  351. Also klinget dein Gebot.
  352. Also müssen deine Streiter,
  353. Also stehn und schauen wir
  354. Also strebe
  355. Also stürzt des Lebens Welle,
  356. Also trägst du meine Schmerzen
  357. Also will es der Gott, der Erstes und Letztes verbindet,
  358. Also zur Insel der Heimat zuerst – du liebliches Rügen,
  359. Alt und jung Verlangen.
  360. Alte Lieder, tönt ihr wieder?
  361. Alte Unschuld, altes Glück!
  362. Altengelland mit Namen;
  363. Alter Blücher! Alter Blücher!
  364. Alter Blücher! Alter Blücher!
  365. Alter lieber deutscher Gott,
  366. Alter, du doch schäme dich,
  367. Alters Lust und Zier!
  368. Altes, wieder grün und kraus,
  369. Am Abend und Morgen Beschwerde
  370. Am Becher wilder Lust, am bunten Kranze
  371. Am blauen Himmelszelt;
  372. Am Flüßchen, heißt Neuwied.
  373. Am hellsten soll's geklungen sein!
  374. Am höchsten Himmelsthron,
  375. Am hohen Sterngewölbe
  376. Am Jüngsten Tag, als trauernd und zerrissen?
  377. Am kleinsten Strahl von deinem Licht!
  378. Am Wasser der Katzbach er's auch hat bewährt,
  379. An Bäumen mancherlei und Hecken
  380. An Brienne, Laon, La Fère?
  381. An dem Einen, der die Seinen
  382. An dem Trug der Feigen, Matten –
  383. An dem Turm der selbstgebornen Tugend
  384. An dem welschen Bubentand?
  385. An den ersten besten Galgenbaum:
  386. An den Katzen ohne Tatzen,
  387. An der Katzbach auch hatt' es gar heißen Strauß,
  388. An der Katzbach nasse Tiefen
  389. An der Wandrer Sohlen reißen!
  390. An des Altares heil'gem Schrein,
  391. An des Tages blasser Tugend,
  392. An dessen Ufern sprießet
  393. An Ehren mißgeboren,
  394. An Ehren und an Siegen reich?
  395. An heiße Tage, schwere Wunden,
  396. An Hoffnungen und an Freuden reich,
  397. An jeden Baum, an jede Quelle
  398. An Kraft und Ehren ungeschwächt!
  399. An Leib und Seele so fest und brav,
  400. An Macht und an Lust
  401. An Ruh' und Glanz als alle Stern' im Reigen.
  402. An seinem blut'gen Kaukasus,
  403. An seinem neunten Tag ward sie als Leiche beklagt.
  404. An, wie die Unruh' zu Ruhe wird,
  405. Anbetend knien sie hin vor ihm.
  406. Anbetend niederknien,
  407. Anbetend stille stehn,
  408. Andere und andere
  409. Anderswo säß' ich gewiß, trieb' er nicht also die Welt.
  410. Ans arme Menschenherz.
  411. Antwort tönt: »Der freie Geist,
  412. Anweisung auf die Ewigkeit.
  413. Arbeit bei Menschen
  414. Arbeit heißt des Mannes Würde,
  415. Arbeit und Not und Gefahr, Unheil, Zwietracht und Krieg.
  416. Arbeit und Tränen
  417. Ärgre dich nicht an den Fratzen,
  418. Armer Geist! Dann bringt kein Morgen
  419. Armes, krankes Menschenherz?
  420. Au'n und Bäume tanzen herum,
  421. Auch Hoffnung ist nicht minder
  422. Auch alle Schwalben unterm Dach
  423. Auch bunte Schlösser gnug dir baun,
  424. Auch das göttliche Herz mußt' in das Dunkel hinab.
  425. Auch das Nest im Kamin seh' ich wie damals noch heut.
  426. Auch der Donner klingt's des Streits.«
  427. Auch die unendliche Macht, die hoch über Donnern und Blitzen
  428. Auch dir, o Vaterland, dir Land der tapfern Goten!
  429. Auch du, die im Gemüte
  430. Auch du, Hermann, auch du, kühnes Volk?
  431. Auch durch dunkles Leid:
  432. Auch ein Klang klingt von Tolose,
  433. Auch euch wie ihm im Licht zerfließen –
  434. Auch gefärbt hat rot die Wangen mein,
  435. Auch halt' ich's nicht und seh' ich's nicht
  436. Auch helles Gespiegel den reinen Frauen
  437. Auch hielten Hähne Türenwache
  438. Auch ich bin müde, und zur Ruh'
  439. Auch in dem Lenz der Tage,
  440. Auch in die fernste Ferne?
  441. Auch ist einer mitgezogen,
  442. Auch keines Engels Senkel kann,
  443. Auch kenn' ich wohl den Meister,
  444. Auch klingt mein Lied von denen,
  445. Auch künftig mit auf deutscher Weide.
  446. Auch lag in der Jugend Schöne
  447. Auch lockt der lichte Schein,
  448. Auch manchen Ernst uns in das Herz.
  449. Auch Mauern und Scheunen hielten Schritt
  450. Auch meine Brust schwellt Götterglut.
  451. Auch meine Stirne trägt dein Mal –
  452. Auch noch im Alter.
  453. Auch schwör' ich heißen, blut'gen Haß
  454. Auch sie im Lenz geboren ist,
  455. Auch Siegerich den Jungen
  456. Auch taten's deine Preußen bei Dennewitz,
  457. Auch um den Namen war Streit, als wäre das Kleine was Großes:
  458. Auch um unsern grauen Stein:
  459. Auch unsichtbare Kämpfer folgen dir;
  460. Auch Viktoria, auch Viktoria
  461. Auch vivat der Bursche, der flink hinterdrein
  462. Auch vor Schelmerein:
  463. Auch war das Kindlein schön und süß,
  464. Auch was auf Erden ist,
  465. Auch wenn du bröckelst, Glück, welches dem Pöbel gefällt!
  466. Auch zogen mit Reitern und Rossen im Schritt
  467. Auf aller Bäume Wipfeln schön
  468. Auf Andalusiens Feldern,
  469. Auf Bächen kräuseln.
  470. Auf Blitzen wagt dahin den Flug zu richten,
  471. Auf Blumenhügeln
  472. Auf blut'gem Schlachtenfeld;
  473. Auf Brabants grüner Aue,
  474. Auf bunter Täuschung Blumenfeld,
  475. Auf daß die liebe Not dich lehre beten,
  476. Auf daß du lernest nach dem Licht dich sehnen,
  477. Auf das Höchste schwöret heut!
  478. Auf das schuld'ge Haupt empfahn!
  479. Auf dein kurzes Erdenleid.
  480. Auf dein Verderben nur sinnen;
  481. Auf deinen Liebesstern gib acht:
  482. Auf dem Busen des sanftbewegten Meeres,
  483. Auf dem Mutterschoß des ersten Kindes,
  484. Auf den der Himmel schaut,
  485. Auf den höchsten Alpen, in den tiefsten
  486. Auf den Propheten nicht vertrauen,
  487. Auf denn! Lüge wird nicht freien Brüsten,
  488. Auf denn, Herz, zu seiner Wonne!
  489. Auf der blutwilde Horden
  490. Auf der deutschen Ehrenbahn,
  491. Auf der Freiheit Siegesstätten
  492. Auf der Nichtigkeiten Trümmer,
  493. Auf des Donnerers Stühlen sitzen
  494. Auf des Herzensnordsterns Lichtmagneten
  495. Auf des Lebens Pilgerbahn,
  496. Auf des Scherzes leichten Socken!
  497. Auf deutscher Erde rede noch einmal:
  498. Auf Deutschland steht dir nur der Sinn,
  499. Auf Deutschland steht dir nur der Sinn,
  500. Auf die Bank der Schüler mit der Fibel!
  501. Auf die deutsche Redlichkeit,
  502. Auf die dunkle Erde nieder.
  503. Auf die Freiheit der Germanen,
  504. Auf die welken; sie fliehn mit ihm schwimmend hinab,
  505. Auf diesen biestern Straßen,
  506. Auf dir, du altes Herz,
  507. Auf dir, mein altes Herz,
  508. Auf Dornen trauert sie trübe.
  509. Auf Erden auch das Veilchen,
  510. Auf Erden grasen matt und dumm,
  511. Auf Erden mag nichts bleiben.
  512. Auf Feldern und auf Wiesen,
  513. Auf flücht'gem Segelroß,
  514. Auf für Freiheit, Recht und Ehre,
  515. Auf gegen den, der viel bereut:
  516. Auf gegen welschen Lügentand
  517. Auf Gottes Acht und Aberacht!
  518. Auf grader Bahn zum hellsten Ziel
  519. Auf grüner Bergeshalde,
  520. Auf harten Krieg und schwere Leiden!
  521. Auf hoher Meereshöh',
  522. Auf Idas ewig grüner Au,
  523. Auf jeder Flur mein Leben bunt –
  524. Auf keinen Fang wie auf Gewisses zielet.
  525. Auf Kolbergs grüner Au.
  526. Auf Kolbergs grüner Au.
  527. Auf Kolbergs grüner Au.
  528. Auf Kolbergs grüner Au.
  529. Auf Kolbergs grüner Au.
  530. Auf Leipzigs grünen Felden –
  531. Auf leisen Schwingen
  532. Auf manchen welschen Strauß.
  533. Auf mit dem Herrn der Scharen!
  534. Auf mit Flügeln, mein Geistchen! Und funkle wie Blitz!
  535. Auf roten Schlachtenwogen,
  536. Auf schnellen Windesschwingen,
  537. Auf schwerstem, längstem Pilgergang.
  538. Auf seinem grünen Grashalm kaum der Wurm –
  539. Auf seiner Kindheit Feld zurück?
  540. Auf Stralsund stürmte der reisige Zug –
  541. Auf tapferer Väter vermorschtem Gebein
  542. Auf Taten schickt er sich.
  543. Auf Trümmern und Leichen
  544. Auf und ab von Ruh' zum Streite,
  545. Auf und hinab:
  546. Auf unsers deutschen Hermanns Grab.
  547. Auf unsre Erdenau'n,
  548. Auf Vätertugend denn die Becher frisch gefüllt!
  549. Auf Viktoria! Auf Viktoria!
  550. Auf Viktoria! Auf Viktoria!
  551. Auf Viktoria! Auf Viktoria!
  552. Auf Viktoria! Auf Viktoria!
  553. Auf welschen Trotz ins welsche Land!
  554. Auf wilden Wogen hin und her!
  555. Auf wilder Lebenssee:
  556. Auf zur Rache! auf zur Rache!
  557. Auf zur Tugend und zum Licht
  558. Auf! Auf! Was kann die Stange tragen,
  559. Auf! Auf, mein Geist, und schwinge dich
  560. Auf! Aus dem bangen Erdenleid!
  561. Auf! Aus der feigen Zeitlichkeit!
  562. Auf! aus Nacht der Eitelkeiten
  563. Auf! Blitzet, ihr Säbel, den blinkenden Glanz!
  564. Auf! Bringet Lob und Preis
  565. Auf! Danket Gott und betet an
  566. Auf! Dankt ihm für und für!
  567. Auf! Dankt und betet an!
  568. Auf! Die Schwerter hell heraus!
  569. Auf! die Stunde hat geschlagen –
  570. Auf! Empor, wohin dein Stern dir weist!
  571. Auf! erwache! schüttle deine Ketten,
  572. Auf! es gilt die höchsten Fehden,
  573. Auf! Fliege, stolzes Siegspanier
  574. Auf! Frische Gesellen! Und greift die Wehr!
  575. Auf! halt die Stunde fest! Das Heute nur ist dein.
  576. Auf! In die Lahn! Vom Tode hin zum Leben!
  577. Auf! Klinget heute einen Klang:
  578. Auf! lasset es schmettern und klingen!
  579. Auf! Laßt uns fröhlich singen
  580. Auf! Lege deiner Jugend Harnisch an!
  581. Auf! Leuchte, Frühling, und jauchze, Mai!
  582. Auf! liebliches Mädchen, zum Tanz!
  583. Auf! Lüfte deine Schwingen
  584. Auf! Männer, auf! und schlaget drein!
  585. Auf! mein Himmel, Bräutigam kling' und Braut
  586. Auf! mein Kuckuck, klinge und singe laut!
  587. Auf! Mit Gott zum Heldenstreit!
  588. Auf! mit stolzem Angesichte
  589. Auf! Nimm dir Mut und stürze dich ins Ganze,
  590. Auf! Sammle und rüste dich stark wie ein Mann
  591. Auf! Schlagt die Schande nieder,
  592. Auf! Schwestern, und schlinget den Reihen
  593. Auf! Spielet, Kanonen, zum lustigen Tanz!
  594. Auf! Über die schnöden Banditen her!
  595. Auf! Und pflanzet grüner Eichen
  596. Auf! Und türmt den Berg von Steinen!
  597. Auf! Vorgezeigt das Kapital,
  598. Auf! Waffne deine Schar und sei gerüstet!
  599. Auf! Waffnet Herz und Hand
  600. Auf! Wehet, ihr Fahnen, zum Himmel hinaus!
  601. Auf! Welsche, und rühret die Beine!
  602. Auf! Werdet heute ein Gesang!
  603. Auf! Wirbelt, ihr Trommeln, im Saus und im Braus!
  604. Auf! Wirf dein schlechtes Grämen,
  605. Auf, gürte dich zu Lauf und Stand!
  606. Auf, wenn den irdischen Staub führte die Welle hinweg.
  607. Auf? Götterlichter,
  608. Aufgehn sein Gnadenschein,
  609. Aufschauten nach dem Lichte,
  610. Aufschlugen da aus allen Herzen Flammen,
  611. Aufwärts lodert
  612. Augen, du könntest sie am Born der Weisheit
  613. August, um dich her!
  614. Aus allem wirren Leben
  615. Aus allerstillster Einsamkeit!
  616. Aus altem Heldenstamme,
  617. Aus Berg und Tal All-Deutschland auf!
  618. Aus Blütenhainen kommt geflogen –
  619. Aus deinem Grau das Leben wieder blühn,
  620. Aus deiner Wonne nur einen Ton! –
  621. Aus deines Lichtes reichem Meere
  622. Aus dem blitzt der Donnerweiser
  623. Aus dem Dunkel mich zum Licht,
  624. Aus dem dürren Erdensand,
  625. Aus dem Eden hinaus wie traulich schaut sich's ins Wilde!
  626. Aus dem Eitlen, aus dem Nichts
  627. Aus dem heil'gen deutschen Land.
  628. Aus dem Lichtmeer nur einen Funken,
  629. Aus dem tollen Erdgewimmel.
  630. Aus dem trüben Nebelstaube –
  631. Aus dem Vaterlande grüner Eichen,
  632. Aus den Büschen tönen der Nachtigallen
  633. Aus den Herzen blüht Elysium,
  634. Aus den Schatten, aus den Schemen,
  635. Aus der Anbetungen Staub fliegend zu Sternen erhebt.
  636. Aus der Erde Nebelflor
  637. Aus der Erdenfreude quillet?
  638. Aus der geschirmten Hut in die umbrauste Gefahr!
  639. Aus der Nacht der Erdenflur.
  640. Aus der Pyrene Wäldern
  641. Aus der Scheide frisch die Klinge!
  642. Aus der vergangenen Zeit, Boten vom Himmel, geliebt!
  643. Aus des Lebens reinen Quellen
  644. Aus diesem trüben Erdenspiel.
  645. Aus dir! Aus dir! Du bist der Stern,
  646. Aus einsamer Luft
  647. Aus fernsten Tiefen und Weiten
  648. Aus Feuer ist der Geist geschaffen,
  649. Aus Feuer ist der Geist geschaffen,
  650. Aus hellen Wolken einen niederschmettern,
  651. Aus ihm in heil'ger Lohe.
  652. Aus ihn sollst allein du schauen,
  653. Aus in die wilde Lebensflut,
  654. Aus Jammers Überschwang.
  655. Aus jedem schmalsten Steg.
  656. Aus jeder schweren Brust,
  657. Aus kleinem Häuschen, mußte mit es singen,
  658. Aus Klippen reißest du dich los,
  659. Aus langer Schande Nacht uns allen
  660. Aus längst verklungner Zeit,
  661. Aus leichten, bunten Steinen ihn erbauet,
  662. Aus meiner grünen Insel stillem Meer?
  663. Aus Pulitz' sturmgeschirmten Wogen?
  664. Aus reiner deutscher Luft!
  665. Aus seiner Hand mit Millionen Losen.
  666. Aus Sklaverei und Bann und Acht
  667. Aus Stamm und Wurzeln auf.
  668. Aus Staub und Schmach und Banden,
  669. Aus tapfrer Väter Zeit,
  670. Aus Tiefen rings und Höhen
  671. Aus vollem Männerstahl sein Herz.
  672. Aus, doch die weichende Luft nimmt ihre Schatten zurück.
  673. Aus, wovon er selbst nicht weiß?«
  674. Ausgoß die Sterne?
  675. Auszujubeln, auszusingen,
  676. Bacchus und Phöbus folgen der Holden,
  677. Bächlein, klinge hell zu Tal!
  678. Bächlein, und brause!
  679. Bald bläst wie über Leichen
  680. Bald braust auf sie wie wildes Meer
  681. Bald ergrünet daran ein Gärtchen voll lustiger Bäume,
  682. Bald fliegend himmelauf, bald stürzend höllenwärts,
  683. Bald hört man ihn die Gans beschnattern
  684. Bald klang's dir lustig von groß und klein:
  685. Bald klingt es Frieden, nach gewalt'gen Dingen
  686. Bald kräht er von blühendem Zweig sein Lied,
  687. Bald lag ich in der Meinen Arm geborgen.
  688. Bald muß ich hinnen und wandern und reisen,
  689. Bald singen wir Heidideldei! am Rhein
  690. Bald spielt es wie im Reigen
  691. Bald verwelkt an unsrer Brust.
  692. Bald zweitausend Jahre spricht.
  693. Banges Wähnen,
  694. Bänke, Stühle gar nicht im Gemache.
  695. Barmherzig ist Gott!
  696. Barmherzig ist Gott, der fromme Gott.
  697. Baß klingt sein Name vor den meisten,
  698. Bau' dein Nest, weil der Frühling währet,
  699. Bau' in den Herzen dir den ewig sichern Thron.
  700. Baue nicht auf bunten Schein,
  701. Bauen auf das, was vergänglich ist,
  702. Baun weite Himmelsbrücken
  703. Baut Menschen feste Sitze
  704. Bedenk', sein Sein ist eitel Lieben,
  705. Bedenke: Fernst von Worten liegen Taten,
  706. Bedräut er Welschlands Flur.
  707. Befleckt das Vaterland
  708. Beginnt Verwundern, Schrein und Graun
  709. Begrüßt den Tau der Frühe,
  710. Begrüßten mit den jungen Tag.
  711. Behüt' auch heint mich, Vater gut,
  712. Bei allen Kindern frohe Zeit.
  713. Bei allen tollen Streichen!
  714. Bei dem Ältsten der Tage, da nehm' ich den Sitz –
  715. Bei dem Ältsten, er heißt Allenthalben:
  716. Bei dem Anblick schwellen.
  717. Bei dem feurigen Ritt um die Welt.«
  718. Bei dem Schwanze fängt nicht an,
  719. Bei dem Tor sind unzählige Pforten:
  720. Bei dem Wein –
  721. Bei den Himmlischen einst Licht sich vereine dem Licht.
  722. Bei diesem Fazit fällt mir ein:
  723. Bei dieser Schanzung seid nicht bange.
  724. Bei dir ist viel zu melden
  725. Bei dir, bei dir, Herr Jesus Christ!
  726. Bei Dodendorf färbten die Männer gut
  727. Bei goldner Sterne Pracht –
  728. Bei Gott! das soll nicht sein!
  729. Bei hellem Trommelschallen
  730. Bei Kolber hat es flinken Tanz,
  731. Bei Kolberg auf der Au.
  732. Bei Kolberg auf der Au.
  733. Bei Kolberg auf der grünen Au,
  734. Bei Kolberg auf der grünen Au,
  735. Bei La belle Alliance –
  736. Bei Leipzig auf dem Plane, o herrliche Schlacht!
  737. Bei Leipzig der Stadt.
  738. Bei Leipzig sie hielten den letzten Tanz,
  739. Bei Leipzig trauert das Mordrevier,
  740. Bei Lützen auf der Aue er hielt solchen Strauß,
  741. Bei Lützen sie hielten die erste Schlacht,
  742. Bei Menschen fühl' ich mich verlassen,
  743. Bei Tage und bei Nacht,
  744. Bei uns ist's Ahnen, Träumen, Sehnen
  745. Bei vielen klein gemacht.
  746. Bei voller Himmelspracht:
  747. Bei warmem Sonnenschein
  748. Bei Wartburg an der Elbe wie fuhr er hindurch!
  749. Beides geben in gleichen Maßen!
  750. Beim Schreiten ist Gleiten.«
  751. Beißet der Nord uns nicht scharf, wann er mit Flocken erbraust.
  752. Berausche dich in edlem Wein!
  753. Berge steigen unter der Berghöh',
  754. Bergen, das Städtchen daran, bewohnt von gastlichen Menschen,
  755. Beriefen wir zu Freudenzeugen.
  756. Bescheinst du mich, du höchster Liebesschein,
  757. Besonders Kindelein fromm und zart
  758. Besser stolz an dem irdnen Topfe,
  759. Beständig ist und treu,
  760. Bestehen zwei und drei,
  761. Bestes Ding von besten Dingen,
  762. Bete, schaue fromm und still,
  763. Beten, knien, niederfallen
  764. Betet alle: Groß ist Gott!
  765. Betet, daß in deutschen Reichen
  766. Betet, fluchet, daß die Sklaven,
  767. Betet, Männer! – Denn ein Jüngling kniet –
  768. Betet, Männer! – Denn ein Jüngling kniet –
  769. Betet, Männer! – Denn ein Jüngling kniet –
  770. Betet, Männer! – Denn ein Jüngling kniet –
  771. Betet, Männer! – Denn ein Jüngling kniet –
  772. Betet, Männer! – Denn ein Jüngling kniet –
  773. Betet, Männer, heiligstes Gebet!
  774. Bett' ihm im kühlen Grabe
  775. Bett' ihm im kühlen Schatten
  776. Bettelnd durch die Länder streichen?
  777. Beutst du gemeinen Gütern Trutz
  778. Bezahle an dem stygischen Strande,
  779. Biedermann aus alter, deutscher Zeit!
  780. Bin ich nicht glücklich? Auch selbst wenn der Kampf, den wir ritterlich streiten,
  781. Bin ich nicht glücklich? Das Rad Fortunens, das auf und hinab mich
  782. Bin ich nicht glücklich? Ich halte die grünende, bräutliche Hoffnung,
  783. Bin ich nicht glücklich? Ich lernte durch Not das meiste entbehren,
  784. Bin ich nicht glücklich? Wie stehn in Kraft die mächtigen Berge
  785. Bis an den Jüngsten Tag,
  786. Bis auf den heutigen Tag alles mit Strenge erfüllt.
  787. Bis aus dem wüsten Gewirr herrliche Freiheit erblüht.
  788. Bis des Winters kalte Flocken
  789. Bis er den wackern Braunschweig find't,
  790. Bis ich den Käfig errang, der reinlich und heiter und still ist;
  791. Bis ihr die Freiheit findet.
  792. Bis in den Tod die Fehde.
  793. Bis in den Tod dir treu zu sein.
  794. Bis man mit dem Trauerlaube
  795. Bis Sinn ihr und Atem versagen.
  796. Bis unsre Schwesterchen auferstehn.
  797. Bis wieder strömt in deutschen Treuen
  798. Bis wir im wirren Geisterkrieg verwildern,
  799. Bis zu des Himmels lichten Decken,
  800. Bist du der Blumen, der Nachtviolen, der züchtigen Veilchen,
  801. Bist du des Abendrots, der leuchtenden Flamme des Morgens
  802. Bist du die Stimme der Nacht, der Klang sehnsüchtigen Lenzes,
  803. Bist du es, Traum der Jugend mit all deinen lieblichen Blüten,
  804. Bist du, Sehnsucht aller Frommen,
  805. Blanke Wehr im Streite!
  806. Blaß werden die Sternlein, die Kleinen,
  807. Blast denn, Trompeten! Blast und klingt!
  808. Bläst Gott euch an mit Mut der Leuen
  809. Blast! Blaset hell von Walhalls Zinnen!
  810. Blast, blast, Trompeten! Blast dem Mann,
  811. Blast, blast, Trompeten! Laßt den Klang
  812. Blast, blast, Trompeten, blast ein Lied!
  813. Blätter wehen vom Baum, laut rauschet stürmender Regen
  814. Blau ist die weite Himmelsweide,
  815. Bleib' es denn Rätsel, wie selbst, Leben, ein Rätsel du bist.
  816. Bleib, Eisen, Männern hold,
  817. Bleibe Gott und Gottes Ehre
  818. Bleibst du denn in Staub begraben?
  819. Bleibt bestes Ding von guten Dingen,
  820. Bleibt dein lichter Schein.
  821. Bleibt doch mein Hort:
  822. Bleibt Gottes Weltengang;
  823. Bleich ist eure Lichtgestalt,
  824. Bleichen Wangen ab.
  825. Bleichende Schimmer.
  826. Blick' auf zu dem, der dich gemacht!
  827. Blick' auf! Gab er dir nicht den Geist,
  828. Blick' auf! Gib auf die Höhen acht!
  829. Blickt sein freies Aug' nicht schief.
  830. Blickt' Entzücken und Ruh' einst in das stürmische Herz!
  831. Blies ich mein Pfeifchen auch mit Kriegsposaunen,
  832. Bliesen Kugeln auserlesen
  833. Blind wie lange das Aug', das mehr als Sterne des Himmels
  834. Blinkend Heil, umgürte meine Hüften!
  835. Blinkender Rüstung
  836. Blitz zermalmet keine Dünste.
  837. Blitze Leben aus Kaltem und Totem!
  838. Blitzen auf in seinem Strahle,
  839. Blitzeskinder,
  840. Blitzesschnelle, Adlerschwinge
  841. Blitzet es draußen, so blitze du drinnen,
  842. Blitzt ihr vom Auge nicht Feuerglut,
  843. Blücher, Wellington und Gott,
  844. Blüh und leucht' in Ewigkeit
  845. Blüh' denn, leuchte, goldner Baum,
  846. Blühen dort, die nie verwelken.
  847. Blühen viel tausendmal
  848. Blühend in Freuden
  849. Blühet das Leben
  850. Blühet hier der Ehrenschmuck.
  851. Blühet Wonne überschwenglich.
  852. Blühet, Blumen, flüstert, Blätter,
  853. Blüht auch ihr! – Ich will euch herzen,
  854. Blüht die Ehre ewig grün,
  855. Blüht dir wieder Gottes Welt –
  856. Blüht mir die Blume der Lust nicht lieblich in himmlischen Träumen,
  857. Blühten da auch hier unten.
  858. Blumen der Erde, heiliger Mond,
  859. Blumen gab der Herr der Imme,
  860. Blumen schön und fromme Kinder!
  861. Blumen sind süß und schön.
  862. Blumen will ich dir weihn, dir weihn die Gabe der Locken,
  863. Blumenkönigin allein,
  864. Blumenlust und Sonnenstrahl,
  865. Blümlein, und blühe!
  866. Blut dürsten Männer und Rosse.«
  867. Blut nur der Fremden deutsche Klingen rötet?
  868. Blüten kränzten das schuldige Haupt.
  869. Blütenhain und Sonnenschein,
  870. Blutige Rache.
  871. Blutige Spitze.
  872. Bot ich mich dem Schützen voll,
  873. Brand, Mord und Zeter schrein
  874. Brandgemalte Teufel scherzen
  875. Brauche den göttlichgeborenen Blitz!
  876. Brause hin durch Berg und Tal,
  877. Brause, deutscher Mut, Gottes Zorngewalt!
  878. Brausend ein zweiter Deutschlands Mitte fasset,
  879. Brausend in Hagelschauern und Regen
  880. Brausend ins Grab.
  881. Brauset auch mir in die
  882. Brauset, Winde! Schäume, Meer!
  883. Bräuten, welche Hochzeitkränze winden,
  884. Bräutlich und züchtig.
  885. Brecht der Knechtschaft schnödes Joch!
  886. Breiter, täglich breiter werden?
  887. Bricht da dir aus der Tiefe kein Schein,
  888. Bringen im Schnabel: Gott macht alles gut.
  889. Bringest du in Lust zusammen;
  890. Bringet ihr wieder
  891. Bringt die schönste meiner Gaben,
  892. Bringt mir auch – das darf nicht fehlen
  893. Bringt mir Blut der edlen Reben,
  894. Bringt mir das verlorne Glück,
  895. Bringt mir Efeu, bringt mir Rosen
  896. Bringt mir Mägdlein, hold und mundlich
  897. Bringt mir meinen süßen Knaben
  898. Bringt mir Wein!
  899. Bringt sie hellen Schein.
  900. Brüder, munter! Die Zeit ist schnell,
  901. Brüderlein und Schwesterlein
  902. Buben freveln nimmermehr!
  903. Buben zittern bei dem Namen,
  904. Bunt die Erde unter dir –
  905. Bunt dir pletzen Wams und Hosen,
  906. Christ, sollst glauben, lieben, hoffen;
  907. Da bete an, da kniee hin,
  908. Da beweint' er deutsche Lande
  909. Da bin ich Königen gleich und Kaisern, die Herrlichstes wagen,
  910. Da blüht ihm erste Freude
  911. Da blühte deutscher Frühling wieder,
  912. Da blühten die Maiblumen blutigrot,
  913. Da brach er den Franzosen das Glück und die Macht,
  914. Da brennt das Licht, das Gott erkennt,
  915. Da dacht' ich an die großen Seelen,
  916. Da deckt, vom deutschen Lande,
  917. Da deckten zehntausend den grünen Plan,
  918. Da dein altes Heimatland;
  919. Da deucht es schlecht dem Gneisenau,
  920. Da donnert's aus Kanonen,
  921. Da erfasset uns nie der Samum des Landes, der Ostwind,
  922. Da flogen die Kugeln wie Winterflocken,
  923. Da flogen Tauben ein und aus
  924. Da fragt der Zukunft Donnerlaut.
  925. Da führt sie als Heldin
  926. Da gehn die Lichter,
  927. Da hängt' er den Säbel frisch ein
  928. Da hast du den giftigen Ratten schön
  929. Da hat die welsche Rotte,
  930. Da hat er den Franzosen das Schwimmen gelehrt:
  931. Da hat's gelispelt: »Hoffe! Wahrlich, beide
  932. Da hat's ihn weggetrieben,
  933. Da hießen den Schönen, Frommen,
  934. Da hinauf! Da ist dein Streiter,
  935. Da hinein muß ich ewiglich schauen
  936. Da hofft sein gutes Eisen
  937. Da holte der Himmel den Grafen,
  938. Da ist dein Heimatland,
  939. Da ist der Held gefallen
  940. Da ist ein Adler aufgeflogen,
  941. Da ist er's gewesen, der Kehraus gemacht,
  942. Da ist von Gottes Bogen
  943. Da jagte der Blücher den Macdonald,
  944. Da kam der Himmelsheld gefahren –
  945. Da kam ich eines Morgens früh
  946. Da kann er nicht sitzen still zu Haus,
  947. Da kann ich selig sein.
  948. Da klang ihm auf der hohen Feste
  949. Da klangen wieder deutsche Lieder,
  950. Da klingen die Gesänge
  951. Da klingen Wunderklänge,
  952. Da klingt aus stillster, innerster Bedenkung
  953. Da kommt ein sinnender Wandersmann
  954. Da konnt' er nicht zu Hause bleiben.
  955. Da kriecht es nicht von Schergen,
  956. Da lagen sie sicher nach blutigem Fall,
  957. Da leuchtet dir der rechte Schein.
  958. Da liegt dein Schatz von Mut und Lust,
  959. Da liegt er zerschmettert durch Gottes Hand,
  960. Da ließ der Herr vom Himmelssaal
  961. Da ließ er sein Hengstlein zäumen,
  962. Da lügt kein Schelm und Schuft,
  963. Da mißte der Mareschall Ney den Witz
  964. Da muß der edle Dörnberg fliehn,
  965. Da muß der Siegrich stehen,
  966. Da muß er sein Blut und Leben wagen,
  967. Da mußt' er hin über Land und Wasser,
  968. Da mußt' noch mancher welsche Hund
  969. Da mußten sie springen wie Hasen übers Feld,
  970. Da nahm die Liebe den Mann
  971. Da nahm er freudig Schwert und Spieß,
  972. Da nur ist ein selig Bleiben.
  973. Da plötzlich tritt ein Engel weiß
  974. Da rief er seinem tapfern Sohn:
  975. Da rief ich dem, der alles schafft:
  976. Da rief mich deine Stimme süß,
  977. Da riß eine Kugel ihn fort.
  978. Da rissen die Welschen wie Hasen aus,
  979. Da ruhen sie vom harten Strauß
  980. Da sahen, wo die Sieg zum Rhein sich wendet,
  981. Da saß er in dem Felsenneste,
  982. Da sät man blaue Bohnen,
  983. Da schaust du in dem wilden Weltengraus
  984. Da schaust du rechte Lenkung, rechte Schwenkung,
  985. Da schaute vor vielen mit Adlerblick
  986. Da schießt aus schwarzer Nacht ein Strahl,
  987. Da schirmte die Franzosen nicht Schanze noch Burg,
  988. Da schläft der fromme, der tapfre Held,
  989. Da schläft er nun bis an den Jüngsten Tag,
  990. Da schläft wohl mancher, der nie erwacht,
  991. Da schließt dein Glück sich auf und zu:
  992. Da schlug dein hehres Mahnen
  993. Da schmiedet er fort und fort,
  994. Da schreiet ein frecher Franzosenmund:
  995. Da schuf er den Blumen und Kräutern
  996. Da schwur er beim Eisen gar zornig und hart,
  997. Da sitzt der Meister der Meister,
  998. Da soll kein Franzose sein Kiwi! mehr schrein!
  999. Da soll kein Franzose sein Kiwi! mehr schrein.
  1000. Da sollt ihr Schöneres schauen.

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Zeilen

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OPERONE