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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 307

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 307

Klinglied

1856.

Zum Himmel auf! Doch du bist mitten drinnen,
Dein Bällchen Erde rollt mit Gottes Sonnen.
Ach! wärest du so mitten in den Wonnen
Des höchsten Lichts mit allen deinen Sinnen!

Denn wieviel Nichts, was wir hienieden spinnen!
Was wir als Schönstes wähnen, wann gesponnen!
Wir schauen auf – zerstoben und zerronnen
Fliegt, fliegt's mit deinem Wahn wie Spreu dir hinnen.

Drum auf zum Himmel! laß zur Erde sinken
All deinen Stolz, woran noch Erde hanget,
All deinen bunten blanken Maulwurfshügel.

Denn sollen Gottes Sterne in dir blinken,
So rufe: Weg! hinab! was irdisch pranget!
So wachsen nur zum Himmelsflug die Flügel.

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