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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 281

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

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Bleibtreu, Karl

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Bodenstedt, Friedrich von

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Hart, Julius

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Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 281

Ermannung

1849.

Laß du die Dinge nur rennen und rinnen,
Blitzet es draußen, so blitze du drinnen,
Brauche den göttlichgeborenen Blitz!
Rasen die Stürme und brausen die Fluten,
Zünden die Blitze mit fressenden Gluten,
Halte, Prometheus, den Geist auf dem Sitz!

Mutig gleich schlachtenbegeisterten Rossen,
Wiehernd entgegen den Donnergeschossen
Streite und schreite entgegen dem Sturm!
Streite und schreite, und, gilt es zu stehen,
Schau', wie die Blätter und Halme verwehen,
Schau', wie er steht, wie er fällt, auf den Turm.

Streiten und Schreiten und Stehen und Fallen,
So klingt der Spruch von dem irdischen Wallen,
Rastlos und endlos im Ernst und im Spiel.
Wähnst du das Ende der Bahn zu erreichen,
Gleich siehst du's dämmern und fliehn und entweichen.
Mensch, hier auf Erden erreichst du kein Ziel.

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OPERONE