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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 269

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

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Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

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Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 269

Gottes Scherz

1847.

Geister lieben Scherze, glaube das,
Gott im Himmel, glaube, liebt Gespaß;
Darum gucken himmlische Gespenster
Dir tagtäglich durch dein Herzensfenster.

Was der Tage Herr damit gewollt,
Wie er Scherz und Ernst zusammenrollt,
Dieser schweren Millionenfragen
Lösung wird kein Weiser je dir sagen.

Trau' du nur bei Gottes buntem Scherz,
Traue, Menschenherz, auf Gottes Herz,
Laß mit allen Millionenirren
Alle Geisterflügel dich umschwirren.

Glaube, nicht ein Frühlingskuckucksruf
War's, daß dich der große Scherzer schuf;
Denke, daß er Himmelsnachtigallen
Hieß das Erdenwillkommslied dir schallen.

Spiele so, du kurzes Menschenherz,
Lustig durch des Lebens Gottesscherz,
Laß den großen Spieler, ihn laß sorgen,
Er macht Irrwischnacht zu hellem Morgen.

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