L Y R I K
LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 243

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 243

Dem bleibenden Ausschutz des Düsseldorfer Karnevalvereins nach Übersendung seines Patents

1841.

Wollt auch Ihr mich wieder locken
Zu der Torheit buntem Reigen
Auf des Scherzes leichten Socken!
Ach! die Flöten und die Geigen
Mögen wunderlustig klingen,
Doch den Mut entflohner Jahre
Können sie nicht wiederbringen,
Noch die Kränze dichter Haare.

Denn den Reigen durchzutanzen
Mit der Freude Vagabunden,
Denn die Spiele durchzuschanzen
Hintermitternächt'ger Stunden
Mag der Siebziger nicht wagen;
Doch er klatscht mit frohen Händen
Euren jubelvollen Tagen,
Die nach Mitternächten enden;

Doch er hat im langen Leben
Einen frommen Spruch erworben,
Den er kann als Lehre geben:
Froh gelebt heißt froh gestorben.
Glücklich, welche fröhlich spielen!
Selig, welche mächtig hoffen!
Denn nach vielem muß man zielen,
Weil so wenig wird getroffen.

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE