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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 236

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


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Hart, Julius

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Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 236

Mein Vöglein

1839.

Goldschwingen trugst du – o wie goldne Schwingen! –
Mein Vöglein, das so frühe mir entflogen;
Drum hat von dir der Glanz sich weggezogen,
Drum muß ich fernhin lauschen ihrem Klingen;

Ach! fernhin, wo, in sel'gen Lichtes Wogen
Die Engel badend Heilig! Heilig! singen;
Ach! fernhin – Mag so hoch ein Schuß gelingen,
Den Schmerz und Sehnsucht tun vom Herzensbogen?

Meist kommt der Pfeil zurück, der nicht getroffen,
Daß Herz und Augen Tränen mir verdunkeln,
Daß mir die Ohren wie voll Glocken klingen.

O Himmel, wann stehn deine Pforten offen,
Daß meine Geister mir entgegenfunkeln,
Daß meine goldnen Vögel um mich singen?

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