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LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 210

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

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Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

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Poetische Werke 210

Aus: Drei Trostlieder aus dem Sommer 1819

Komm, Geist, und zieh dich stählen an!
Komm, Herz, und laß dich eisern kleiden!
Es rüste sich, was streiten kann,
Auf harten Krieg und schwere Leiden!

Komm, Stolz, und fasse das Panier!
Laß wehn die Fahnen, wehn zum Himmel!
Das rechte Bleiben ist nicht hier,
Drum wirf dich mutig ins Getümmel!

Komm, Hoffnung, auch! Es soll dein Grün,
Dein Maigrün, rosenrot sich färben,
Noch einmal sollst du herrlich blühn
Und dann gleich roten Rosen sterben.

So steht der Krieg, so ist der Zorn,
Und in der Mitte gar kein Bleiben:
Wer lechzet Strom zu sein, der Born
Muß kühn als Dunst von Felsen stäuben.

So alles dran! So alles drein!
Und setzt das Kleine für das Große!
Gott aber soll der Würfler sein!
Er wirft die Millionen Lose.

So alles dran! So alles drein!
Und setzt das Kurze für das Lange!
Gott aber soll der Würfler sein!
Bei dieser Schanzung seid nicht bange.

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