L Y R I K
LYRIK Ernst Moritz Arndt - Poetische Werke 121

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 121

An die Nachtigall

1813.

Süße Klage,
Kleine Nachtigall,
Klang der Nächte, sage,
Wer gab dir den Schall?

Fielst von Sternen
Du, ein Engeltraum,
Daß wir Sehnsucht lernen
Nach dem lichten Raum?

Wurdest Leier
Für der Liebe Leid,
Singst der Seelen Feier
Nun im Federkleid?

Philomele,
Holdes Himmelskind,
Zarte Geisterseele,
Wie die Engel sind!

O der Herzen
Goldner Leierklang!
Klinge, Lust der Schmerzen,
Klinge laut, Gesang!

Klinge, Liebe,
Klinge, Sehnsucht, drein!
Funkelt, helle Triebe,
Hell wie Sternenschein!

Stimmt Gesänge
Gleich der Nachtigall,
Und im Strom der Klänge
Flutet hin zum All!

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE