L Y R I K
Wilhelm Arent (1864-1913)

Wilhelm Arent (1864-1913)

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Gedichte

  • O Weihestunde!
    (Weihestunde)
  • Trink' trunken der Blumen
    (Fragment)
  • Umfließt mich Duftwogen
    (Im wallenden Aether)
  • Abenddämmern trüb und fahl
    (Abenddämmern)
  • Vorüber ist der Graus der Nacht
    (Süße Gottestrunkenheit)
  • Sturmwolken mir zu Häupten zieh'n
    (Verrauscht)
  • Schon als ich noch ein Knabe war, zog es mich hin zu ander'm Stern
    (Das Ziel)
  • Zum Ort des Todes lenk' ich oft den Gang
    (Zum Ort des Todes ...)
  • Weicht von mir, ihr Bilder-lockender Lüste
    (Weicht von mir ...)
  • Nacht ist's. Trüb' flackert der Ampeln Licht
    (Im Zecherkreis)
  • Ich lehne träumend am Brückenrand
    (Fragment)
  • Die Straßen dämmern so tief verschneit
    (Nie wieder ...)
  • Kind aus dem Volke so schlicht und rein
    (Kind aus dem Volke)
  • Des Frühlings Stürme durchbrausen das Land
    (Frühlingsandacht)
  • Ein Priester sei der Dichter immerfort
    (Zum Eingang)
  • Zum ewigen Thron strebt ihr empor
    (An ***)
  • Strahlen wie Sterne duftigklar
  • O lass' mich küssen dein Gewand
  • Seh' ich dein Aug' in Starrheit süß verloren
  • O Anna glaub', ich lieb' nur dich
    (Meine Gottheit bist du in Ewigkeit)
  • O daß ich fände eine Seele
    (Fragment)
  • Wann werd' ich dich finden
    (Die Heilige, Einzige, Göttliche)
  • Welch' Drang, welch Beben
    (Meiner Seele Seele)
  • Mit dämonischen Reizen
    (À la Makart)
  • O laß mich, laß mich
    (À la Gabriel Max)
  • O wonniges Weben
    (Mondnachtzauber)
  • Wie milde und süß
    (Fata morgana)
  • Durch meine Adern
    (Fieberglut)
  • Kunterbuntes. Lyrische Federzeichnungen. (Berlin, 1886)

    Motto:
    Was ist das Weben des Weltentraumes ?
    Was ist der Menschen endlos Gewirr ?! ...
    Blätter sind wir eines Baumes:
    Heute grün und morgen dürr.
    Richard Henry Stoddard.

    Erstes Buch: Silhouetten.

    Motto:
    Die Schönheit der Natur ist nur ein Trugphantom,
    Gewebt aus Wasserqualm und Sonnenstrahl,
    Des Lebens Niedersturz umsonst verschönend ─
    Ins Nichts verrinnt doch jeder Traum einmal.
    Carl Bleibtreu

  • Ewig hab' ich dir heilige Poesie entsagt
    (Abschied von der Poesie)
  • Ein freudlos erlösungheischend Geschlecht
    (Des Jahrhunderts verlorene Kinder)
  • Abend war's. Die Sonne ging
    (Abendgang)
  • So wie das Mondlicht silbern fluthet
    (Mondnacht)
  • O zart Erröthende! Der Frühling neigt
    (Auf eine Rosenknospe)
  • Welch schöner Friede träumt auf diesen Auen
    (Morgenstimmung )
  • Aus der Gassen wüstem Lärmgedränge
    (Thaufrischer Mai)
  • Glücklicher als ich bist du, o Vögelein!
    (Vierzeiler)
  • Ist's der Liebe Wundermacht
    (Frage)
  • An deiner Brust, der weichen
    (Sehnsucht)
  • Himmelan strebt
    (Alleins)
  • Müd kam ich, ach so wirr und krank
    (Frauenhuld)
  • Nicht weiß ich, ob du mich noch kennst
    (Und dennoch)
  • O süßes Spiel! Minnend sich necken
    (Frühlingswonnen)
  • O Lumpenvolk der Journalisten!
    (Entrüstungs-Epigramm)
  • Der Vollmond webt im hohen Buchenparke
    (Die Nixe)
  • Sieh dort die kleine, blonde Kellnerin
    (Die Kellnerin)
  • Wie des Springquells flüssige Silber-Säul'
    (Die Cirkusbajadere)
  • Tiefgähnend traten wir in's volle Nachtcafé
    (Amélie)
  • Straßauf, straßab auf dem Asphalt
    (Die Straßenläuferin)
  • In düstres Träumen tief versunken
    (Interjection der Sinne)
  • Oft leertest du des Schicksals Becher
    (Nirwana)
  • Rings Berg und Thal im Nebelgrau
    (Vilion)
  • Wir sind nur glücklich, wenn wir fühllos dämmern
    (Antwort)
  • Du seltsames Kind wie schön du bist
    (An eine Verlorene)
  • Ehern liegt auf mir
    (Freie Rhythmen 1)
  • Wie süß wachende Lust
    (Freie Rhythmen 2)
  • Des Abends Röthe malt den Himmel westlich
    (Abend in der Ebene)
  • Während dein blaues Auge lacht
    (Märchen)
  • Die Haide starrt stumm und düster
    (Frei nach Edgar Poë)
  • Der Wandrer auf dem Haidegrund, dämmrungumgraut
    (Haideopfer)
  • Dies sei die allerletzte Sündennacht
    (Frei nach Petöfy)
  • Mein Schicksal ich erwarte, so sprach sie traumleise zu mir
    (Roman)
  • Wie heiß brennt deine Kinderstirn
    (Thränen)
  • Wenn Liebeslust und -Leid nicht wär'
    (Strophen)
  • Auf weichen Sohlen schleicht die Nacht
    (Naturbild)
  • Mit Laubkränzen geschmückt treibt pfeilschnell der Nachen
    (Flußfahrt bei Sonnenuntergang)
  • Fast jedes Wort in jedem Satze
    (An die Gebrüder)
  • Kennst du die herrliche, hehre, hohe
    (Die Liebe)
  • Künstler und Mensch sind eins bei dir
    (An P. F.)
  • Zweites Buch: Anna. Ein Zyklus.

    Ob ich seit Monden auch dich nicht mehr sah,
    Ob ewig fern du bleibst mir ewig nah.

  • Die Träume, die in stiller Andacht Stunden
  • Du Weib, zu schön für diese Erde
  • Wo bist du hin du Stunde des Entzückens
  • Dich zu verlieren, hatt' ich dich gefunden
  • Du, die ich längst nicht mehr zu nennen wage
  • Diese Blume ─ ach kam einst von ihr
  • Oft denk' ich all' der Wünsche, die vergebens
  • Drittes Buch. Natur und Stimmung.

  • Einsamkeit in deiner Stille
    (Einsamkeit)
  • Bergsee's dunklen Spiegel
    (Mondnacht)
  • Ich schau' zum Mond, dem mährchenblassen
    (Selige Ruh)
  • Schwebst du Mond im Dämmergrau
    (Nächtiger Zauber) Senkt sich auf mein Zimmer
    (Traumesweben) Der Frühling kam wohl über Nacht
    (Erdenluft) Durch die Felder, durch die Auen
    (Lichte Wonne)
    OPERONE