L Y R I K
Angelus Silesius (1624-1677) - Gedichtzeilen 2

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Angelus Silesius (1624-1677)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen 2

  1. Christ, laufe was du kannst, willst du in Himmel ein!
  2. Christ, mit dem halben Teil wirst du Gott nicht begaben,
  3. Christ, niemand hat den Sieg und dessen Trost empfunden,
  4. Christ, schätze dir die Reis' in Himmel nicht so weit,
  5. Christ, sei nur nicht verzagt. Mit Wachen, Fasten, Beten
  6. Christ, so du Jesum liebst und seine Sanftmut hast,
  7. Christ, so du kannst ein Kind von ganzem Herzen werden,
  8. Christ, so du unverwelkt in Leiden, Kreuz und Pein
  9. Christ, wenn du einen siehst so stark zur Hölle rennen,
  10. Christ, wenn ein Schiffsseil wird durchs Nadelöhr gezogen,
  11. Christ, wer die Dinge weiß nach ihrem Wert zu schätzen,
  12. Christ, werde, was du suchst; wo dus nicht selber bist,
  13. Christ, wo der ewge Gott dein Herz soll nehmen ein,
  14. Christförmig sein an Lieb, am Leben und Gebärden.
  15. Christus, das Lamm,
  16. Cupido, blindes Kind,
  17. Da Agatha die Brüste,
  18. Da alles Leid bei mir ein Ende nimmt.
  19. Da andre, wessen sie beraubt
  20. Da Bernhard von des Geistes Lust
  21. Da bin ich sicher und gewiß.
  22. Da bleibt die Tafel stets bedeckt
  23. Da das Heil kommt raus geronnen.
  24. Da das Heil wird raus gewonnen,
  25. Da das Wort der Ewigkeit
  26. Da dein Geist mit bittrem Leiden
  27. Da dein Geist sich hin versenkt.
  28. Da die Taube (Gott) kann rasten.
  29. Da doch derselben Glück vergehet mit der Zeit!
  30. Da du am Kreuz dich mir entblößt
  31. Da du dein Wasser und dein Blut,
  32. Da du dich mit tausend Wunden
  33. Da du für mich
  34. Da du mit Zahlung meiner Schuld
  35. Da du starbest nackt und bloß,
  36. Da du vermeinst, es wär umsonst,
  37. Da du wesentlicher Gott
  38. Da durften sie noch denken,
  39. Da eilte sie mit allem Fleiß,
  40. Da er am Kreuz muß sterben.
  41. Da er ans Kreuz genagelt hing,
  42. Da er außer dem Gezelt
  43. Da er das ewge Licht im Dunkeln nur gesehn!
  44. Da er doch tausend Jahr den Vater schon gekannt.
  45. Da er doch war gewest im Paradies der Freuden.
  46. Da er für uns gemußt davon,
  47. Da er gehet ein und aus.
  48. Da er gekreuzigt ist gestorben.
  49. Da er hier ging im Leide.
  50. Da er mich neugeborn.
  51. Da er sie Christo zur Erbschaft erkoren.
  52. Da er sie nach des Engels
  53. Da er verkläret wollte stehn
  54. Da er, der treue Pelikan,
  55. Da es dir zu Lob und Preis
  56. Da fallen sie mit großem Schrein,
  57. Da fället hin die Anderheit,
  58. Da fängt man an zu musiziern
  59. Da fängt man an, jedoch umsonst,
  60. Da fängt sich ein Gekrappel an
  61. Da find ich ihn, ein Kind und klein,
  62. Da floß sein rosenfarbnes Blut
  63. Da geht erst die Verzweiflung an,
  64. Da geht es in ein Zeterschrein,
  65. Da gehts in ein Verfluchen,
  66. Da glänzen die Narzissen,
  67. Da Gott auf Erden ging, ward er fast nicht geacht;
  68. Da Gott das erstemal hat seinen Sohn geborn,
  69. Da Gott die Welt erschuf, was schrieb man für ein Jahr,
  70. Da hat er mich und dich zum Kindbett auserkorn.
  71. Da hat er sie in schneller Eil
  72. Da hat man mit Verwunderung
  73. Da hören sie im Dampf und Rauch
  74. Da höret auf all ihr Begehrn,
  75. Da höret man das Gloria
  76. Da höret man ein neues Lied
  77. Da hört man mit Verwundrung an
  78. Da ich bis in Ewigkeit
  79. Da ich es genießen mag.
  80. Da ist das Elend erst recht groß
  81. Da ist das schönste Saitenspiel,
  82. Da ist die Zeit verwichen!
  83. Da ist Franziskus allerding
  84. Da ist nun deine Herrlichkeit
  85. Da ist nur eins zu spüren,
  86. Da ists, wo ich ihn habe.
  87. Da kam der Wolf und fiel ihn an
  88. Da kann Lorenz sich schöne ziern
  89. Da kein Unfall wird erhort.
  90. Da komm'n die lieben Engel all
  91. Da kommt Alex aus Syria
  92. Da können sie sich ohn Verdruß
  93. Da laben sie Mund, Sinn und Brust
  94. Da läßt Safran sich küssen.
  95. Da lief sie fort und fiel ihr ein,
  96. Da liegen sie in ewger Lust
  97. Da liegt ein Berg, da steht ein Wald,
  98. Da machen sie ein Feldgeschrei
  99. Da macht man alle Schandtat klar
  100. Da man Friede findt mit Haufen
  101. Da man Schutz und Freiheit hat.
  102. Da man sich aller Ding und seiner selbst verzeiht.
  103. Da mans Morgenrot sieht prangen
  104. Da Margaret ob ihrem Tod
  105. Da mehrt sich Freude über Freud,
  106. Da muß das Herz in ihrer Brust,
  107. Da muß der Bruder voller Leid
  108. Da muß man sich in Ewigkeit
  109. Da muß sich das Halleluja
  110. Da müßt ihr fort, es hilft kein Geld,
  111. Da nimmet man den Vater an
  112. Da reden sie die Selgen an
  113. Da reden von der Härtigkeit
  114. Da redt Johannes von der Brust,
  115. Da ruhen Aun und Wiesen,
  116. Da rühmt Henricus seine Braut,
  117. Da schaut man, was man wünschen kann,
  118. Da scherzet die Cäcilia
  119. Da schmecken sie den heilgen Geist
  120. Da Schwefel, Salz, Merkur in einem wird geschaut.
  121. Da sehen sie Gott, wie er ist,
  122. Da sehn sie mit Verwundrung an
  123. Da sie ihr Gepränge hat.
  124. Da sie sollte von dir scheiden?
  125. Da sie will geschauet sein.
  126. Da sie zu sich kam wieder:
  127. Da siehet man, wie Majestät
  128. Da siehst du denn, was du getan
  129. Da sind der besten Sänger viel
  130. Da sind jetzt Beulen, Schläg und Wunden
  131. Da sind sie ihnen ganz entreist
  132. Da singen sie so vielerlei
  133. Da sitzen sie zu ewger Zeit
  134. Da spielen sie nach aller Lust
  135. Da spieln die Hyazinthen,
  136. Da sprach die Psyche: Jesu Christ,
  137. Da stehet es dir stille,
  138. Da stehn sie ewig im Gewährn
  139. Da stehn sie voller Dankens
  140. Da steht der Goldstein glänzen.
  141. Da steigt der Amethyst empor,
  142. Da stirbet alls Verlangen,
  143. Da trat er liebreich zu ihr hin,
  144. Da voller Tulipanen,
  145. Da war es, da der Punkt den Kreis in sich beschloß.
  146. Da war in ihnen kein Gehör,
  147. Da ward gemindert ihre Pein
  148. Da warn sie emsig früh und spat
  149. Da weiß Agnet sich ihren Spott
  150. Da weist der Täufer auf sein Haupt,
  151. Da werden ihnen eingetränkt
  152. Da werden kund und offenbar
  153. Da werden sie in' dunklen Grund
  154. Da will ich dich küssen
  155. Da will man erst im Pfuhl die Bahn
  156. Da winselt auch der härtste Stein
  157. Da wird das Lachen dir vergehn,
  158. Da wird das Sanctus oftermal
  159. Da wird dich große Traurigkeit
  160. Da wird die Furcht dir alle Freud
  161. Da wird ein Freund (doch nun nicht Freund)
  162. Da wird ein Heuln und Weinen,
  163. Da wird ihm keiner nicht entgehn,
  164. Da wird man schaun Sonn, Mond und Stern,
  165. Da wird manch Weib von ihrem Mann,
  166. Da wirds wohl geschehen,
  167. Da wünschet mancher, daß ihn bald
  168. Da würd er sein und ihr gestehen.
  169. Da, da werd ich ihn binden.
  170. Da, sprach sie, wird er mir zu Preis,
  171. Da, wo er dich in dir gebieret, seinen Sohn.
  172. Da, wo man keines findt. Wo soll ich denn nun hin?
  173. Dafern der Teufel könnt aus seiner Seinheit gehn,
  174. Dafern mein Will ist tot, so muß Gott, was ich will;
  175. Daferne Gott mir soll sein liebes Antlitz zeigen.
  176. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  177. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  178. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  179. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  180. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  181. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  182. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  183. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  184. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  185. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  186. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  187. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  188. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  189. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  190. Dafür mit tausend Innigkeiten.
  191. Daher bist du auch so geschwind
  192. Dahin der ganze Haufe geht
  193. Damit auch meines Herzens Schrein
  194. Damit dich möge für und für
  195. Damit du lernst, wie bös und gut zu scheiden sei.
  196. Damit du mir den Wein
  197. Damit er ewig mag bei seinem Jesu sein.
  198. Damit er ganz dein Leibeseigner bliebe
  199. Damit er mich erquicke bald?
  200. Damit er nur die Hirtenmagd,
  201. Damit es meiner Seelen Feind,
  202. Damit ich dich droben
  203. Damit mein Seel und Leib
  204. Damit mich nur nichts mehr von ihme könne trennen.
  205. Damit nur meines Herzens Schrein
  206. Damit nur meines Herzens Schrein
  207. Damit sein Herz erquickt und ruhig möge sein.
  208. Damit sich ende mein Verlangen,
  209. Daneben bitt ich, treuer Gott,
  210. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  211. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  212. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  213. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  214. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  215. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  216. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  217. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  218. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  219. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  220. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  221. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  222. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  223. Dank ihm jetzt und zu allen Zeiten
  224. Dank sei dir für diese Schmerzen,
  225. Dank sei dir, laßt uns alle schrein,
  226. Danke bis in Ewigkeit.
  227. Danken deiner Gütigkeit,
  228. Dann als ein'n Altar dir geben,
  229. Dann bricht, gleich wie die Sonn, herein
  230. Dann eign' ich mir den Tod des Herren erst recht zu.
  231. Dann hoff ich, wird mirs wohl gelingen,
  232. Dann ist es, daß das Lamm die Hochzeit hält in mir.
  233. Dann kommen wieder ohne Zahl
  234. Dann kommt er voller Günstigkeit
  235. Dann lebt die Seele recht, wenn Gott, ihr Geist und Leben,
  236. Dann sang er: es ist vollbracht,
  237. Dann schätz ich dich, daß du erst etwas hast verlassen.
  238. Dann schwang sie sich mit Geist und Sinn
  239. Dann will ich rühmen, daß du bist
  240. Dann will ich sagen, daß du mich hast
  241. Dann wird das Blei zu Gold, dann fällt der Zufall hin,
  242. Dann wird das Tier ein Mensch, der Mensch ein englisch Wesen
  243. Dann wird meiner Gottheit Schein
  244. Dann wirst du meine Seel im großen Gott erkennen.
  245. Dann wirst du mich in dich erheben
  246. Dann woll er uns auch bringen
  247. Darauf die Heilgen sitzen,
  248. Darauf erscheint ans Himmels Thron
  249. Daraus entstehet solche Freud
  250. Daraus ich gewinne,
  251. Daraus man sieht, daß insgemein
  252. Darf hier nicht einmal mucken.
  253. Darf man nicht allererst in fremde Lande reisen.
  254. Darf nicht im Finstern schweben.
  255. Darf nicht nach der Hochzeit fragen
  256. Darin sein aufgenommen?
  257. Darum beschwör ich dich, mein Freund,
  258. Darum ist auch gar wohl das Leben mein Gewinn.
  259. Darum ist gar kein Jahr bei ihm, wers fassen mag.
  260. Daß alle Menschen solln in Christo Einer sein.
  261. Daß alle Pein verschwunden.
  262. Daß alle Stößerlein herzgrundbeweglich seind.
  263. Das allein vergnügen tut.
  264. Das allem, was da ist, nicht kund wird noch gemein.
  265. Das allergrößte Werk, das du für Gott kannst tun,
  266. Das allerliebste Jesulein,
  267. Das Allertröstlichste, das ich an Jesu find,
  268. Daß alles im Anfang durch ihn ist gemacht.
  269. Daß alles ist durchs Wort gemacht
  270. Das am besten ist bestellt.
  271. Das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.
  272. Das Antlitz auf den Nacken.
  273. Das Antlitz Gottes sehn, ist alle Seligkeit;
  274. Das Antlitz Gottes zieht an sich wie Eisenstein,
  275. Das Antlitz Gotts macht voll. Sähst du einmal sein Licht,
  276. Das Ärgst ist, daß kein Gras noch Kraut
  277. Das arme Küchelein kluckst und pickt für und für;
  278. Daß auch das Himmelreich umsonst wird deine sein?
  279. Daß auch ein schlechter Mann, der Gott liebt, besser sei.
  280. Daß auch ich so sollte tun
  281. Daß auch ich soll mit dir regiern.
  282. Daß auch kein Kaiser kann so gehn,
  283. Das auf dem Monden steht, muß deine Seele sein.
  284. Das Aufhörn der Verlangen,
  285. Das aus Jesu Mund so schön
  286. Das aus sich selbsten lauft und keine Ruhe hat.
  287. Das beste Teil erwählt, sie speiset ihn allein;
  288. Das Bier muß raus und auch der Wein,
  289. Das Bildnis Gottes ist der Seelen eingeprägt,
  290. Das Blut und Gottes Wunden,
  291. Das Blut vergossen allermeist.
  292. Das Blut, das unserm Herrn aus seiner Wunde fleußt,
  293. Das Bös' entsteht aus dir, das laß du deine sein.
  294. Das Böse zu bereuen
  295. Das Brot ernährt dich nicht: was dich im Brote speist,
  296. Das Brot, der Herr in uns, wirkt wie der Weisen Stein.
  297. Das Christus hat vergossen,
  298. Daß Christus lang zuvor, eh daß er war, gewesen,
  299. Das Danklied deiner Mildigkeit
  300. Daß das ewge Wort in mir
  301. Das dein Geist so zärtlich liebt
  302. Daß dein Geschenk mich labe
  303. Daß dein Grimm mich schrecke nicht,
  304. Daß dein rosenfarbnes Blut
  305. Daß deiner Kehle Wein
  306. Daß deiner Selbstbegier du vielmal Sklave bist.
  307. Das dem, der außer ihr verirret geht, gebricht.
  308. Daß der Balsam deiner Wunden
  309. Daß der gerechte Mensch wächst wie ein Palmenbaum,
  310. Daß der Herr es an wird sehn.
  311. Daß der Mensch vom tiefsten Tal
  312. Daß der Speer mich eingedrungen.
  313. Daß dich ihr Feuer brennt, das lieget nur an dir.
  314. Daß die Braut sei ohne Striemen.
  315. Daß die Gewölbe krachen.
  316. Das die höchste Himmelsmacht
  317. Daß die Trompeten schallen
  318. Daß die Wälder widerhallen.
  319. Das die Weisheit ausgesonnen,
  320. Daß die Wiesen sich verneuen
  321. Daß diese ganze Schar voll süßen Weines sei.
  322. Daß dieser Heilige sich kränkt, der andre freut.
  323. Daß dir der Streit gelinge,
  324. Daß dir im Sonnesehn vergehet das Gesicht,
  325. Daß dir ist, o mein Leben,
  326. Daß dir mein Herz mit schnellem Fluß
  327. Daß dir mein' als eine Braut
  328. Daß du alleine wirst auf Erden ewig sein.
  329. Daß du alles an willst wenden,
  330. Daß du bist aufgefahren
  331. Daß du bist mein Bräutigam.
  332. Daß du darin, mein Jesulein,
  333. Daß du der Erden Richter bist.
  334. Daß du der Liebe würdig bist,
  335. Daß du dich drauf, o mein Leben,
  336. Daß du dich hast zu uns gesellt
  337. Daß du dich hier selbst gibest mir,
  338. Daß du dich müßtest mir ergeben
  339. Daß du dies Gut mögst finden.
  340. Daß du dir, o Gottes Sohn,
  341. Daß du erstanden bist vom Tod.
  342. Daß du ewig seist darinnen
  343. Das du für mich hast hingegeben.
  344. Daß du gekommen bist,
  345. Daß du gekreuzigt bist!
  346. Daß du hast Not gelitten?
  347. Daß du hast überwunden,
  348. Daß du in Augen Gotts mögst wertgeschätzet sein.
  349. Das du in dir zu deiner Wohnung hast!
  350. Daß du je weniger ihn, was er ist, kannst benennen.
  351. Daß du kommst vons Himmels Stätt
  352. Daß du liegst an der Brust des Herren Jesu Christ.
  353. Daß du liegst voll Angst und Not
  354. Daß du mich dies bericht.
  355. Daß du mich durchglühest,
  356. Daß du mich erwählet?
  357. Daß du mich froh und frei gemacht.
  358. Daß du mich ganz in dir machst leben
  359. Daß du mich ganz innig liebst
  360. Daß du mich hast erwecket.
  361. Daß du mich machst gesund.
  362. Daß du mich Mutter, Braut, Gemahl und Kind genannt?
  363. Daß du mich über Ort und Zeit
  364. Daß du mir an meinem Ende
  365. Daß du mir das Heil erworben,
  366. Daß du mir in Todespein
  367. Daß du mir jenes könnest geben.
  368. Daß du mir so groß genädig bist.
  369. Daß du möchtest deinen Lohn,
  370. Daß du mögest je und je
  371. Daß du mögst überwinden.
  372. Daß du mußt liegen auf dem Heue
  373. Daß du nicht darfst in diesem Tod
  374. Daß du nicht Menschen liebst, das tust du recht und wohl,
  375. Daß du nicht weichen wollst von mir,
  376. Daß du nun bist von mir nicht fern.
  377. Daß du selbst kommst zu mir?
  378. Daß du sie würdst mit ewger Freud
  379. Daß du so frei und offentlich
  380. Daß du so milde bist auch über mein Vermuten.
  381. Daß du so verschimpfet bist!
  382. Daß du solche Gnad und Güte
  383. Daß du Treuester vor allen
  384. Daß du von uns in Ewigkeit
  385. Daß du werdst ewiglich gepreist,
  386. Daß du wirst aufgenommen,
  387. Das du wollest an dich ziehn?
  388. Daß du wollst zu mir eilen.
  389. Daß du zu deinem Lob und Preis
  390. Daß du, liebster Jesu Christ,
  391. Das du, o Jesu, liebgekost.
  392. Daß du, obzwar auf Heu und Stroh,
  393. Daß durch die ganze Zeit
  394. Das edelste Gebet ist, wenn der Beter sich
  395. Das Ei ist in der Henn, die Henn ist in dem Ei;
  396. Daß ein arme Schäferin
  397. Das Ende krönt das Werk, das Leben ziert der Tod.
  398. Das Ende meiner Liebe sein.
  399. Daß er auch ihr sich selbst zur Frucht und Kind ergibt.
  400. Daß er auch nimmermehr was anders lieben kann.
  401. Daß er auch selber will der Lämmer Weide sein.
  402. Daß er auch selbst ihr Kind zu sein sich hoch ergötzt.
  403. Daß er auch stirbt vor Angst, weil ich ihm nicht anhange.
  404. Daß er beide Händ ausbreitet
  405. Daß er das beste Ding aus allen Dingen sei.
  406. Daß er der Messias sei.
  407. Daß er der wahren Ehr (Gotts) ewger Tempel ist.
  408. Daß er dich lieb gehabt vor alln
  409. Daß er dich sehen soll, mein Gott, und alle Dinge.
  410. Daß er die Schmach verträgt, die man ihm angetan,
  411. Daß er dies muß leiden,
  412. Daß er dir seine Mutter gibt,
  413. Daß er ein Mensch und Gott und dein Erlöser sei.
  414. Daß er eure Seel beschattet.
  415. Daß er ewig liebe mich.
  416. Daß er im Feld zu finden.
  417. Daß er in dich ist eingezogen.
  418. Daß er Jesum hat geliebt.
  419. Daß er Jesum sich verbunden.
  420. Daß er Jsrael vom Bösen
  421. Daß er kann seine Braut den ersten Tag verlassen?
  422. Daß er mich hat ans Licht gebracht.
  423. Daß er mich in dem Schranken
  424. Daß er mich in des Leibes Schranken
  425. Daß er mich nur versöhnte Gott.
  426. Daß er mich übertäube nicht,
  427. Daß er mir einen Schaden tu;
  428. Daß er mir ewig wird solches erweisen?
  429. Daß er mir hat so geraten!
  430. Daß er mir selbst nicht alles ist.
  431. Das er mir wieder geben,
  432. Daß er muß mit Verlust von seinem Reichtum ziehn.
  433. Daß er nicht schon in mir kann alls in allem sein?
  434. Daß er nicht seins Gleichen hat.
  435. Daß er noch immer mich
  436. Daß er sich alln ergibet
  437. Daß er sich befleißt,
  438. Daß er sich kann ein Gut im Himmelreich erkaufen.
  439. Daß er sie auserkoren
  440. Daß er sie könnt aus dieser Flucht
  441. Daß er solch Angst aussteht und daß er sterben kann,
  442. Daß er sonst nichts mag trinken.
  443. Daß er uns anders nicht als Götter könne nennen.
  444. Daß er voll Rosen lieget,
  445. Daß er voller Wunden!
  446. Daß er wahrhaftiglich kann Kind gegrüßet sein.
  447. Daß er wollt an allen Orten
  448. Daß er, der Schönste, nicht sei weit.
  449. Daß er, wo du nur ihn so willst, ganz deine sei.
  450. Das erstemal beschreiten.
  451. Daß es die Augen stracks zur Gunst,
  452. Daß es einen Stein erbarmen
  453. Daß es erhöht sei für und für.
  454. Daß es Gott offen sei und nicht der Irdigkeit.
  455. Daß es hat dich verloren,
  456. Daß es ihm scheint in ihm ein einzig Stüpfchen sein.
  457. Daß es ihn loben soll mit mir.
  458. Daß es in alle Not und Pein
  459. Daß es in deiner Seel der Wille Jesu sei.
  460. Daß es lauter Wunde scheint.
  461. Daß es nicht mehr meine scheint.
  462. Daß es nie soll sein gebrochen,
  463. Daß es sei zu allen Zeiten
  464. Daß es sich entzünde
  465. Daß es Sinn und Herz verzücket,
  466. Daß es soll widerhallen.
  467. Daß es soll wohl bewahrt und wert geschätzet sein.
  468. Daß es vollkömmlich ist mit Gott ein einges Ein.
  469. Daß es vor allem Ton Gott könne wohlgefallen.
  470. Daß euch der liebste Schatz entbricht.
  471. Das ewge Gut empfangen.
  472. Das ewge Wort, dein wahres Kind,
  473. Das farbenlose Meer der ganzen Gottheit malen.
  474. Das feinest auf der Welt ist reine Jungfernerde;
  475. Das Feuer löscht nicht aus, das euch ist zugericht.
  476. Das Feuer schmelzt und eint: sinkst du in Ursprung ein,
  477. Das Feur rügt alle Ding und wird doch nicht bewegt;
  478. Das feurig ist von innen.
  479. Das Fleisch mit Wollust, wo du bist,
  480. Das Fleisch muß endlich aus dem Sinn,
  481. Das Fleisch und Mark ist alls verschwunden,
  482. Das Fleisch, das ihnen hat die Zahl
  483. Das Freundlichste nach Gott ist die verliebte Seele;
  484. Daß fruchtbar werd und munter
  485. Das ganze Werk gelegen,
  486. Das Gefäße voller Gnade,
  487. Das gern vergibet und verzeiht,
  488. Daß Gott allmächtig sei, das glaubet jener nicht,
  489. Daß Gott dir noch nicht Gott und alle Dinge sei.
  490. Daß Gott dreieinig ist, zeigt dir ein jedes Kraut,
  491. Daß Gott ein Lämmlein ist, das hilft dir nicht, mein Christ,
  492. Daß Gott gekreuzigt wird, daß man ihn kann verwunden,
  493. Daß Gott kein Ende hat, gesteh ich dir nicht zu,
  494. Daß Gott sie muß liebkosen,
  495. Daß Gott so lange nicht gewest vor Zeit und Tagen.
  496. Daß Gott so selig ist und lebet ohn Verlangen,
  497. Das Gottes Grimm und Zorn gestillt,
  498. Das göttliche Gemüte.
  499. Das größte Wunderding ist doch der Mensch allein:
  500. Das größte, das ein Mensch bedarf zur Seligkeit,
  501. Daß Grüft und Lüfte heulen.
  502. Das Gute kommt aus Gott, drum ists auch sein allein;
  503. Das Gute lieb ich hoch, dem Bösen bin ich feind,
  504. Das Gwissen wird dich nagen.
  505. Das habt ihr auch nicht, schaut mich an,
  506. Das hat ein schön Gesichte,
  507. Das Haupt ist grausamlich verhöhnt,
  508. Das Haupt sinkt zu der Erden.
  509. Das Haupt war naß und unbedackt,
  510. Das heilge Frauenzimmer.
  511. Daß Herrngunst ewiglich und nicht nur kurz bestehe,
  512. Das Herz ist unser Rohr, die Liebe Kraut und Lot,
  513. Das Herz ist voller Sehnen.
  514. Das Herz ist wie das Aug; ein einzigs Gränelein,
  515. Das Herz regieren und den Mund.
  516. Das Herz wird ängstlich schlagen,
  517. Das Herz zur Lust beweget.
  518. Das Himmelreich wird leicht erobert und sein Leben:
  519. Das hochgewölbte Firmament
  520. Das höchste Gut, den schönsten Knaben,
  521. Das Hochzeitskleid ist Gott und seines Geistes Liebe;
  522. Das Hofgesind ein Schaum von Buben und Sergeanten,
  523. Das Holz ohn eingen Schaden.
  524. Das ich (Mensch, glaube mir) mit ihm nicht hab gemein.
  525. Daß ich an deiner Brust mit Ruh
  526. Daß ich an dem großen Tage
  527. Daß ich anschau zu jeder Frist
  528. Daß ich armes Schäfelein
  529. Daß ich armes Waiselein
  530. Daß ich bei Jesu sei?
  531. Daß ich bleibe deinem Leibe
  532. Daß ich das schönste Angesicht
  533. Daß ich dein Licht
  534. Daß ich dein Lob zu jeder Frist
  535. Daß ich deine Leiden preise
  536. Daß ich deiner Gütigkeit
  537. Daß ich deiner muß entbehren?
  538. Daß ich deins Blutes Honigseim
  539. Daß ich den entbehren muß.
  540. Daß ich den höchsten Gott zum Bräutgam angenommen,
  541. Daß ich den Weg der Seligkeit
  542. Daß ich dich betrachte ganz,
  543. Daß ich dich hab ersehn.
  544. Daß ich dich in mein Reich einführ
  545. Daß ich dich mag bei mir sehn!
  546. Daß ich dich mög erkennen
  547. Daß ich dich möge, süßer Gott,
  548. Daß ich dich nun gar kann küssen
  549. Daß ich dich schmecke, Jesu Christ,
  550. Daß ich dich seh so milde?
  551. Daß ich dich sehe, meinen Maien!
  552. Daß ich dich selbst bei mir mag haben
  553. Daß ich dich umfasse
  554. Daß ich dich werd ohn alles Mittel sehn?
  555. Daß ich dich werd umfangen!
  556. Daß ich dich würdig preise,
  557. Daß ich dich würdig preise.
  558. Daß ich dich zu jeder Frist
  559. Daß ich dich, Myrrhenbüschlein, find.
  560. Daß ich dich, wie ich will,
  561. Daß ich diesen Spott und Schmerzen
  562. Daß ich dir treu gewesen bin.
  563. Daß ich dir viel zu kurz und Unrecht hab getan:
  564. Daß ich doch nicht damals stund,
  565. Daß ich dort bestehen kann.
  566. Daß ich ein Lämmlein Jesu sei.
  567. Daß ich erblick dein Angesicht.
  568. Daß ich ewig kann bestehen,
  569. Daß ich fühle meine Wonne,
  570. Daß ich Genade spüre.
  571. Daß ich gleich mit ihm niste.
  572. Daß ich Gott fürchten soll und über alles lieben,
  573. Daß ich grüne wie ein Maiengras.
  574. Das ich hab, dich zu empfangen.
  575. Daß ich höre meine Lust,
  576. Daß ich ihm mein Herz auftu.
  577. Daß ich ihm werde Gott und wachs ihm gleich und groß.
  578. Daß ich ihn herrlicher verehre
  579. Daß ich ihn mehr mit meinem Leben
  580. Daß ich ihn sehe nicht.
  581. Daß ich ihn suche frisch und frei?
  582. Daß ich ihnen werd entnommen.
  583. Daß ich ihr nicht los kann werden!
  584. Daß ich im Finstren sterbe nicht.
  585. Daß ich in deinem Lichte
  586. Daß ich in den keuschen Armen
  587. Daß ich in des Himmels Saal
  588. Daß ich in ewiger Lust werde schweben.
  589. Daß ich in meinem Herzen wisse,
  590. Daß ich in solcher Seligkeit
  591. Daß ich je mehr und mehr dich esse,
  592. Daß ich kann mit Freuden
  593. Daß ich kann wieder fröhlich sein.
  594. Daß ich lebe, wo ich liebe,
  595. Daß ich mag stets ein Bienelein,
  596. Daß ich mein Kreuze williglich
  597. Daß ich mein Leid beweine?
  598. Daß ich meinem Bräutigam,
  599. Daß ich meiner Seelen Mund
  600. Daß ich mich frei darf unterstehen,
  601. Daß ich mich Jesu möge zeigen.
  602. Daß ich mich so verstellet!
  603. Daß ich mich unter seinem Schatten
  604. Daß ich mir Atem schöpfen kann
  605. Daß ich mir dich kann verbinden,
  606. Daß ich mit deinen Heilgen alln
  607. Daß ich mit dir in Ewigkeit
  608. Daß ich mit dir mich labe?
  609. Daß ich mit dir weide,
  610. Daß ich mit euch ihn loben kann.
  611. Daß ich mit euch vermenge
  612. Daß ich mit euren Weisen
  613. Daß ich mit heilger Brunst
  614. Daß ich mit ihm mich werd ewig ergötzen.
  615. Daß ich mög ewig dich und deinen Samen schauen.
  616. Daß ich mög ewig ruhn.
  617. Daß ich möge dir gefällig sein.
  618. Daß ich möge nach der Zeit
  619. Daß ich muß die Saiten zwingen
  620. Daß ich nach diesem Leben
  621. Daß ich nicht darf ohn Atem sein.
  622. Daß ich nicht darf verächtlich leben.
  623. Daß ich nicht fremde Hitze fühle.
  624. Daß ich nicht gedenk an dich
  625. Daß ich nicht Ich mehr bin: rat, was ich für ein Mann?
  626. Daß ich nicht kann traurig werden.
  627. Daß ich nicht seh des Liebsten Angesicht.
  628. Daß ich nicht seh sein Angesicht.
  629. Daß ich nicht seiner fehle.
  630. Daß ich nicht, was ich will, soll wollen und begehren.
  631. Daß ich noch mög auf dieser Erden
  632. Daß ich nur hätte vor dem Tod
  633. Daß ich rieche den Geruch,
  634. Daß ich schau, was ich so oft
  635. Daß ich schleunig möge sterben!
  636. Daß ich schmecke meine Kost,
  637. Daß ich schon halb gestorben sei.
  638. Daß ich schon jetzt darinnen ruh
  639. Daß ich sehe meine Sonne,
  640. Daß ich seins Mundes Kuß genieße
  641. Daß ich sie lieb soll kosen.
  642. Daß ich so mißgehandelt
  643. Daß ich so spät geliebt.
  644. Daß ich so träg gewandelt.
  645. Daß ich sonder dich muß sein.
  646. Daß ich stets drauf gedenke,
  647. Daß ich trage deine Wunden
  648. Daß ich über Berg und Hügel
  649. Daß ich vergeh mit diesem Wort:
  650. Daß ich voller Freuden sei
  651. Daß ich von dir weg gerennt,
  652. Daß ich von keinem andern weiß?
  653. Daß ich vor Lieb erkranket bin.
  654. Daß ich vor Sturm und Winde
  655. Daß ich vor'm Feind kann sicher sein.
  656. Daß ich werd unerschöpflich reich.
  657. Daß ich werde schauen an
  658. Daß ich wie eine Lilie blühe
  659. Daß ich wie ihr ihn loben kann.
  660. Daß ich zu der letzten Zeit
  661. Daß ich, dein Phönix, sterb.
  662. Daß ich, du Keuscher, frisch und frei
  663. Daß ich, o Jesu, finde dich.
  664. Daß ich, wie ich längst gewollt,
  665. Daß ichs genießen soll!
  666. Daß ichs nicht weiß zu geben.
  667. Daß ihm der Preis gehöre.
  668. Daß ihm die arme Weise,
  669. Daß ihm die Sehnen knacken,
  670. Das ihm konnt Unruh bringen.
  671. Daß ihm nicht größer Ehr ist worden angetan.
  672. Daß ihm sein Herze wird rein, heilig und verliebt!
  673. Das ihm soll Freude geben,
  674. Daß ihn dürste, hören.
  675. Daß ihn dürstete nach mir
  676. Daß ihn sein' überwunde.
  677. Das ihnen durch den bösen Brauch
  678. Daß ihr auch ohne sie Herz, Mut und Sinn gebricht.
  679. Daß ihr die Sonn bald scheinen werde,
  680. Daß ihr ihn werdet wieder sehen.
  681. Daß ihr ins Freudenreich zu Gott
  682. Daß ihr mich aufgenommen,
  683. Daß ihr mich bescheint umsonst?
  684. Daß ihr mir
  685. Daß ihr müßt mit ihme gehen
  686. Daß ihr nicht dürftet dies empfinden!
  687. Daß ihr seht, mit was für Wunden
  688. Daß ihr verbleichen mußt?
  689. Das irdsche Gut ist Mist, die Armen sind der Acker,
  690. Das ist auch an sich selbst gar löblich, fein und gut,
  691. Das ist die Freud in Gott auch gegens Fleischeslust.
  692. Das ist er selbst gewest, wie ers auch zeiget an.
  693. Das ist in Gott so viel, als tausend Gotte sein.
  694. Das ist sein heilger Geist, durch den der Trieb geschieht.
  695. Das ist sein Trank und täglich Brot
  696. Das ists, das ich für mich zur Wohnung hab erkiest.
  697. Das Jahr, in dem der erste Tag
  698. Das jemals war zu hören,
  699. Daß Jesus, der mich hat erkiest,
  700. Das keine Kreatur beschaut mit ihrem Licht.
  701. Das Kleid macht keinen Mann, der Sattel macht kein Pferd.
  702. Das Kreuz zu Golgatha kann dich nicht von dem Bösen,
  703. Das Kreuz, an dem sich Gottes Sohn
  704. Das Kreuze bringet Pein, das Kreuze bringet Freud,
  705. Das Kreuze zeigt dir erst, wer du im Innern bist.
  706. Das Krippelein mein Herz, der Leib, der ist die Höhl.
  707. Das Lamm ohne Scheue,
  708. Das Lamm, das hat sein Mahl zur Abendzeit bestimmt;
  709. Das Laub ist linde, fett und groß,
  710. Das Leben aller meiner Glieder,
  711. Das Leben aus dem Tod, das Etwas aus dem Nicht.
  712. Das Leben wieder finden!
  713. Das Leben wird dir nicht als durch den Tod gegeben.
  714. Das Leben, das in dir dich leben macht, ist Gott.
  715. Das lebendige Buch des Lebens uns zu lesen,
  716. Das lebt dann und ist neugeborn.
  717. Daß Leib und Seel davor zerkracht
  718. Das Leib und Seel zertrennet.
  719. Das Leiden Christi ist am Kreuz nicht gar vollbracht,
  720. Das Licht der Ewigkeit, das leucht auch in der Nacht.
  721. Das Licht der Herrlichkeit laß ich die Sonne sein,
  722. Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht.
  723. Das Licht der Wahrheit kräftig an,
  724. Das Licht gibt allem Kraft: Gott selber lebt im Lichte,
  725. Das Licht, das ihnen ist gemein,
  726. Das liebe Jesulein
  727. Das liebe Kindelein
  728. Das liebe Wollenvieh,
  729. Das liebste Werk, das Gott so inniglich liegt an,
  730. Das Lob, das Gott dem Herrn ein Ungerechter gibt,
  731. Das Losungswort ist Lieb; hast dus nicht eingenommen,
  732. Daß man an dem Hochzeitstage
  733. Daß man das Werk allein ganz frei
  734. Daß man dich so gar vernichtet
  735. Daß man dich so grausam plagt,
  736. Daß man dir, als Gottes Sohne,
  737. Daß man einander gleich ins Herze sieht hinein.
  738. Daß man ihn tot von dannen nahm
  739. Das man in Gottes Schoß und seinen Armen findt.
  740. Daß man mich dein Bildnis nenne
  741. Daß man mit vielerlei sich nicht zerrütten soll.
  742. Daß man muß wesentlich aus Gott geboren sein.
  743. Daß man nicht immer liegt an unsres Herren Brust?
  744. Daß man sich, wie man immer will,
  745. Daß man sie beide, jung und alt,
  746. Daß man verlässet dich!
  747. Das Maß der Seligkeit mißt ihr die Liebe ein;
  748. Das Meer der Ewigkeit, je mehrs der Geist beschifft,
  749. Das Meer muß mit dem schnellsten Lauf
  750. Das Meer, das schaumt und schwellt sich auf
  751. Daß mein Geist dein Herz erreich.
  752. Das mein Gemüt zufriedenstellt,
  753. Das mein Gesicht
  754. Das mein Herz mit Gott verbindt;
  755. Daß mein Herz nicht nach ihm schreit,
  756. Daß mein Herz, dem du doch hold,
  757. Daß mein Herze muß versinken
  758. Daß mein Herze werde weich.
  759. Daß mein Jesus für und für
  760. Daß mein Mund stets liegen sollte.
  761. Daß mein Verlangen wird gestillt.
  762. Das meine Seel erhält vorm Tod.
  763. Das meine Seele für und für
  764. Das meinem Bräutigam und Heiland jetzo bricht!
  765. Das meinem Kraft muß geben,
  766. Das Menschliche vergeht, wenn ich vergöttet bin.
  767. Daß mich des argen Geiers List
  768. Daß mich nichts kann in Traurigkeit
  769. Daß mich nichts kann vertreiben,
  770. Das mich von Jugend hat gefangen.
  771. Das mich, o Wunderding, in sich umschlossen hält.
  772. Daß michs noch schmerzet diese Stund.
  773. Daß mir das Herze bricht!
  774. Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht,
  775. Daß mir dein Wille sei bekannt.
  776. Daß mir Gott nun worden huld.
  777. Daß mir Gott wieder würde huld,
  778. Daß mir Herz und Seele weint.
  779. Das mir in unsrer Menschheit Orden
  780. Daß mir mein liebster Schatz gebricht.
  781. Daß mir nichts mehr an ihr gefällt,
  782. Das mir schmeckt, wie ich begehre.
  783. Daß mir Seel und Geist zerfließe,
  784. Daß mir sollte kundbar sein,
  785. Daß mir vom höllschen Drachen
  786. Daß Mund und Schlund zerspringen.
  787. Das Mundloch gibt nicht Feur, im Fall du je willst schießen,
  788. Das muß ihn beklagen.
  789. Das muß mit ewger Schmach und Pein
  790. Das muß, bei guter Treu, Fried über Friede sein.
  791. Daß nach der Himmelstür so wenig Menschen greifen!
  792. Das Nagen in dem Herzen
  793. Das neben meins zu setzen?
  794. Das Nektar in sich hat: es hat und weiß nicht was.
  795. Das Neu-Jerusalem bist du für Gott, mein Christ,
  796. Das neugeborne Kindelein,
  797. Daß nicht ihr Seel und Leib ganz sollen Tränen sein.
  798. Das nicht sollt etwas taugen.
  799. Daß nichts in ihm sei als nur du.
  800. Das Nichts, die Kreatur, wenn sichs Gott vorgesetzt,
  801. Das nie kann ungeduldig sein.
  802. Das Obst reift fort, die Wollenschar
  803. Das Osanna dir zu Ehrn.
  804. Das Paradeis, das mir alleine
  805. Das peinliche Gerüste.
  806. Das pflegt die Ehr und diese Zier
  807. Das quälet dich da für und für
  808. Das Reich der Himmel hat bereit
  809. Das Reich Gotts ist in uns. Hast du schon hier auf Erden
  810. Das Richtscheit des Gemüts ist die Bescheidenheit;
  811. Das Rohr, die Säul erscheint auch gut,
  812. Das Sanctus Sanctus hin und wieder
  813. Das Schaf ist gänzlich hin, das nie wird wieder funden;
  814. Das schauet er in mir als seinem Gleichnis an.
  815. Das Schaun wird inner uns, nicht außerhalb uns sein.
  816. Das Scherzen wird verschwinden.
  817. Das Schiff mein Leib: die Seel ists, die nach Hause reist.
  818. Das Schmählichst ist die Sünd. Denk, Sünder, was für Schmach,
  819. Das schönste Kind auf Erden,
  820. Das schwarze Schuldregister,
  821. Das sei mein Bad und all sein Blut
  822. Daß sein Geschöpfe nur durch selbes kann genesen.
  823. Das sein verwundter Leib für mich vergießen tut,
  824. Daß sein Wort von dir geborn.
  825. Daß seine Güt und Gnad
  826. Daß sich dein Kreuz verkehrt, wo du dies Lamm nur bist.
  827. Daß sich die Schmerzen stillen.
  828. Daß sich ende meine Pein,
  829. Das sich verirrt auf Erden.
  830. Daß sich verkehre wohl dein Herze, Geist und Seele.
  831. Das sich zu hoch erheben wolln.
  832. Daß sie an sie gedenken
  833. Daß sie auch ohne die nicht Gottheit wird erkannt.
  834. Daß sie beim Ursprung bliebe.
  835. Daß sie da Bürger werden.
  836. Daß sie darinnen bleiben,
  837. Daß sie das Herz erfreuen.
  838. Daß sie das Herz und Sinnen
  839. Daß sie den Teufeln mehr als Gott
  840. Daß sie dich gebär in ihr
  841. Daß sie die Königin der Königinnen sei.
  842. Daß sie durch alle Ewigkeit
  843. Daß sie durch kurzen Tod zu Gott sind eingedrungen.
  844. Daß sie geschaffen worden.
  845. Daß sie ihme möcht allein
  846. Das sie mehr brennt als siedig Zinn
  847. Daß sie mehr in dem Trank, als der in ihnen, sein.
  848. Das sie mehr kränkt im Geist und Sinn
  849. Daß sie mich befrein von Qualen?
  850. Daß sie nicht Friede hegen
  851. Daß sie nicht hebt kein Sturm noch Wind,
  852. Daß sie nur dich bewahren.
  853. Daß sie recht unterscheiden können.
  854. Daß sie ruhn und schlafen können,
  855. Daß sie selbst drob erschrecken
  856. Daß sie sich abwärts schwingen
  857. Daß sie sich mag erwähln den allerbesten Wein.
  858. Daß sie sich nicht rühmen können.
  859. Daß sie sich sanft erkühlen,
  860. Daß sie sich schnöder schätzt, als alle Teufel sein.
  861. Daß sie sich selbst noch nie ganz ausgeforschet hat.
  862. Daß sie sich vor dem Großgetu
  863. Daß sie sind beständig blieben
  864. Daß sie so blind gerennet.
  865. Daß sie so hoch ankommen!
  866. Das sie so lang, als Gott wird sein,
  867. Das sie so schön kann führen.
  868. Daß sie so trefflich sind erhöht
  869. Daß sie unendlich währet!
  870. Daß sie unsre Wächter sein.
  871. Daß sie verderbe nicht,
  872. Daß sie viel edeler vor Gott, dem Herren, grünen.
  873. Daß sie von Gottes Angesicht
  874. Daß sie vor großer Süßigkeit
  875. Daß sie wie Sonnen selber prahlen.
  876. Daß sie wird immer Braut mit ewger Hochzeit sein.
  877. Das sinkende Gemüte,
  878. Das so reine, zart und mild
  879. Das spüret man an Gott und seiner Sonnen Schein.
  880. Daß stracks verschwinden wird mein und auch deine Pein.
  881. Das Sündenmaß gehäufet.
  882. Das sündlich ist, gehandelt
  883. Das teuflische Geschreie,
  884. Das Tier wird durch die Art, der Mensch durch den Verstand,
  885. Das treue Turteltäubelein
  886. Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen;
  887. Das Turteltäubelein
  888. Das Übel auserlesen.
  889. Das überlichte Licht schaut man in diesem Leben
  890. Das Unaussprechliche, das man pflegt Gott zu nennen,
  891. Das unbefleckte Jungfraunkind!
  892. Das unerschaffne Licht wird ein erschaffnes Wesen,
  893. Das uns speist und nährt in Not;
  894. Daß unser menschliches Geschlecht
  895. Daß unsre Seel in Nüchterkeit
  896. Das Urteil ist bald abgefaßt,
  897. Das Urteil ist gesprochen,
  898. Das Vieh rennt unbesonnen her,
  899. Das von der Ebne sich entbricht.
  900. Das von keiner Unruh weiß.
  901. Das vor allem hat den Preis.
  902. Daß wahre Jungfrauschaft sein Trank und Labsal sei.
  903. Daß Wald, Feld und Berg erhalle.
  904. Das Wasser in dem Brunn, die Ros auf ihrem Stamm,
  905. Das Wasser wird erfreuet,
  906. Das Wasser, welches auf den Stoß
  907. Das wegnimmt alle Sünd und Schuld,
  908. Das Weib umgibt den Mann, der Jungfrau wird vertraut
  909. Das weidet sich nun früh.
  910. Daß wenn die Morgenröt
  911. Das Wesen Gottes macht sich keinem Ding gemein
  912. Das Wild ist sämtlich da nicht wild,
  913. Das Wild lauft aus den Löchern,
  914. Das Wild lauft hin und her
  915. Daß wir an ihme haben Teil
  916. Daß wir beständig, bis ans End
  917. Daß wir dämpfen
  918. Daß wir den auch in uns gebärn.
  919. Daß wir dir keinen Dienst beweist
  920. Daß wir erledigt sollen werden
  921. Daß wir in der Ewigkeit
  922. Daß wir in höchsten Freuden
  923. Daß wir mit allm Verlangen
  924. Daß wir mit ihm solln triumphiern
  925. Daß wir sie durch ihn besiegen.
  926. Daß wir uns wohl genähret
  927. Daß wir unseren Bräutgam schauen
  928. Daß wir unsren Lauf vollführn
  929. Das wir von hunderttausend Chören
  930. Daß wir, durch deine Huld geführt,
  931. Das wird ihm alls durchs Teufels Macht
  932. Das wird so alt, als man Methusalem beschreibt.
  933. Das Wirken höret auf mit Endung dieser Zeit.
  934. Das wolle meine Stärke sein.
  935. Das Wort des Lebens gessen.
  936. Das Wort schallt mehr in dir als in des andern Munde;
  937. Das Wort, das alles trägt, auch selbsten Gott, den Alten,
  938. Das Wort, das dich und mich und alle Dinge trägt,
  939. Das Wort, das Gott von dir am allerliebsten hört,
  940. Das Wunderlichst an Gott ist die Vorsichtigkeit,
  941. Das wunderschön gefärbte Tuch
  942. Das zehnmal edeler, ist Lieben, Schauen, Ruhn.
  943. Das »Heilig ist der Herrscher« schrein
  944. Daß, der kein Reich erwirbt, dort wird ein König sein,
  945. Das, was der Teufel ist, o ewge Schand und Spott!
  946. Dasselb ist mir geschehn und soll in Ewigkeit
  947. Davids, schön und wohlgebildt.
  948. Dazu die Harfen sind bemüht,
  949. Dazu erreget werde.
  950. Dein Anblick macht noch in der Zeit
  951. Dein angelegtes Joch!
  952. Dein Ansehn glänzt von ferne
  953. Dein Ansehn, deine Pracht ist schöner als das Kleid
  954. Dein Antlitz voller Gunst und Hold,
  955. Dein Antlitz zu erblicken.
  956. Dein Atem, wenn er mich anschlägt,
  957. Dein Augen wie der Tauben,
  958. Dein ausgegoßnes Öle!
  959. Dein Blut, o Jesus, ist der Tau,
  960. Dein Ebenbild zu sein und so zur Dankbarkeit
  961. Dein edeler Geruch erquickt die ganze Welt
  962. Dein eigenes nennen,
  963. Dein eigne Liebe zwinget mich,
  964. Dein Entblößung sei mein Kleid,
  965. Dein erfreulich Angesichte
  966. Dein Erscheinen in der Nacht.
  967. Dein Feldherr geht voran, er streit für dich, mein Christ:
  968. Dein Fleisch ist meiner Seele Leben,
  969. Dein Freudenschein
  970. Dein ganz verblichner Rosenmund
  971. Dein ganzes Herz bemalen.
  972. Dein gänzlicher Verdienst sei um mich in gemein,
  973. Dein Geist sei aufgespannt, dein Herze leer und rein,
  974. Dein Gemahl, mit dem du dich verbunden,
  975. Dein Geruch ist gänzlich gleich
  976. Dein Geruch ist über Wein,
  977. Dein gewünschter Garten sein.
  978. Dein grader starker Leib veraltet und nimmt ab,
  979. Dein Haupt ist wie das feinste Gold,
  980. Dein Haupt von Dornen ganz zerrissen,
  981. Dein Haupt zu mir geneiget.
  982. Dein heilsams Öl gebunden.
  983. Dein Herz empfähet Gott mit alle seinem Gut,
  984. Dein Herz zerfloß ob dieser Gunst,
  985. Dein Herze war von Jesu reich,
  986. Dein Himmel auf Erden,
  987. Dein Hirt und auch dein Lamm!
  988. Dein keuscher Tempel ewig sei.
  989. Dein Kreuz, die Schmach, die Angst, der Schmerz,
  990. Dein künstlich Figurieren
  991. Dein Leib ist weiß wie Helfenbein,
  992. Dein liebstes Angesichte.
  993. Dein liebstes Herz zu küssen
  994. Dein Lob aus ihrer keuschen Brust
  995. Dein Lusthaus in der Keuschheit hast.
  996. Dein Mund, o Jesu, soll allein
  997. Dein Mündlein ist ein Gärtelein,
  998. Dein Pfeil macht ewgen Schmerz,
  999. Dein Rat regiere meine Sinnen,
  1000. Dein Reich zu uns komm auf der Welt,

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Gedichte:

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OPERONE