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Angelus Silesius (1624-1677) - Gedichtzeilen

Angelus Silesius (1624-1677)

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Gedichtzeilen

  1. (Ach halte sie doch fest!) ist die Beharrlichkeit.
  2. (Ich meine die Verdammten)
  3. (Ich meine Jesum Christ) ist ewiglich genesen.
  4. (Im Fall du nicht in Gott) sind alle zwei in dir.
  5. (O tausend Weh!) versterzet!
  6. (Und dies scheint wunderlich) wenn Himmel Höll kann werden.
  7. (Unmöglich ist es ihm), auch nicht die Teufelsköpfe.
  8. (Wenn ich selig wollte ruhn)
  9. (Wie ein Verdammter wird) so stirbet er doch nicht.
  10. (Wie heilig du auch bist) daß es dein Abgott sei.
  11. (Willst du nur Gnade finden)
  12. Amen
  13. Aber ach, was hilft mein Wenden
  14. Aber dennoch bin ich kommen,
  15. Aber dennoch hat die Seele
  16. Aber keine, Jesu Christ,
  17. Aber nichts ist überall
  18. Aber noch viel schöner ist
  19. Aber nun ist er gefunden
  20. Aber schau doch jetzo nieder,
  21. Aber schau, ich komm bei Zeiten
  22. Aber über allen Ton
  23. Aber was in Demut lebet,
  24. Aber was werd ich wohl eben
  25. Abermal zu loben dich,
  26. Abraham und allen gar,
  27. Absonderlich geboren.
  28. Abwaschen diesen Spott
  29. Ach bleib doch hier, mein Leben,
  30. Ach Bruder, werde doch! was bleibst du Dunst und Schein?
  31. Ach daß ich immerdar so dreimal weise bliebe!
  32. Ach daß ich nicht voll Lieb und voller Weisheit bin.
  33. Ach der unerhörten Not!
  34. Ach Elend, unser Gott muß in dem Stalle sein!
  35. Ach frage doch nicht erst, schau wie die Augen funken,
  36. Ach Freude! Gott wird Mensch und ist auch schon geboren!
  37. Ach Gott, was hat für Herrlichkeit,
  38. Ach Gott, was muß für Freude sein,
  39. Ach Gott, wie lange dünkt mich doch
  40. Ach Gott, wo soll ich weiter fragen?
  41. Ach Herr, laß es doch geschehn,
  42. Ach hilf doch, daß er für und für
  43. Ach ja! wär Ich im Du und Du im Ich ein Ein,
  44. Ach ja, ach du vergießt dein rosenfarbnes Blut,
  45. Ach ja, die Lieb ist hin.
  46. Ach ja, du siehst mich an, ich bins wohl, den du meinst.
  47. Ach ja, es weicht schon Geist und Sinn!
  48. Ach ja, im Stalle!
  49. Ach Jammer, jener rennt, daß er in Abgrund kömmt,
  50. Ach Jesu Christ, mein Leben in dem Tod,
  51. Ach Jesu hilf, daß ich auch aufersteh
  52. Ach Jesu! hilf mir doch, damit auch ichs genieße.
  53. Ach kehrt nur meine Seel, ihr Flammen, um und ein,
  54. Ach Kind! ists dir denn auch zurzeit noch nicht bewußt,
  55. Ach könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden,
  56. Ach laß ihm doch, mein Gott, nicht zu,
  57. Ach laß mich doch empfangen,
  58. Ach laß mich doch erlangen,
  59. Ach laß mich doch, mein Kind, mein Gott, an deinen Füßen
  60. Ach ließest dus doch Gott nach seinem Willen machen.
  61. Ach mein Heiland, könnt ich doch
  62. Ach mein Jesus, das bist du,
  63. Ach mein Lieb, umfahe mich,
  64. Ach mein, ach daß dein Tau
  65. Ach mein, ach daß dein Tau,
  66. Ach mein, ach komm doch bald,
  67. Ach mein, wie magst du doch die Welt so in dich saufen?
  68. Ach Mensch versäum dich nicht, es liegt an dir allein,
  69. Ach Mensch, werd überformt! fürwahr du mußt so fein
  70. Ach mir Armen, Elenden,
  71. Ach möcht ich doch ein Kind in diesem Kinde sein.
  72. Ach möcht ich doch in diesem Most
  73. Ach möcht ich ohne Zung und ohne Stimme sein!
  74. Ach neig dich auch zu mir, mein Gott,
  75. Ach nein, betrüg dich nicht, du kannst nicht lange stehn
  76. Ach nein, es ist nur Heue
  77. Ach nimm, ach nimm dies Leben hin,
  78. Ach nimm, ach nimm dies Leben hin,
  79. Ach nimm, ach nimm dies Leben hin,
  80. Ach schweig, es ist so lang, er weiß es selber nicht.
  81. Ach sei doch meine Lust
  82. Ach sei doch meine Lust
  83. Ach sollte sie dann nicht in ihn zurückgelangen?
  84. Ach Sünder trotze nicht, daß du getaufet bist;
  85. Ach Sünder! tu doch Buß, eh du darinnen bist.
  86. Ach Sünder, ists denn wahr? du willst dich eh' verlieren
  87. Ach Sünder, wend dich um und lerne Gott erkennen;
  88. Ach tausend Ach und Weh! Was hilft mich nun mein Prangen,
  89. Ach Törin, schrie sie, die du Gott
  90. Ach vergib mir, großer Gott,
  91. Ach verschmäht doch mein Erbieten nicht.
  92. Ach wäre doch mein Geist und Sinn
  93. Ach weh! Ach weh! O Herzeleid,
  94. Ach weh! ich habe mich von Gott,
  95. Ach weh! ich, ich mit meinen Sünden,
  96. Ach weh! um eitle Lust verscherzt man Gut und Blut
  97. Ach weh! verfluchter Tag, in dem ich bin geboren!
  98. Ach weh! wo wend ich mich nun hin,
  99. Ach weh, ach weh, wo soll ich hin
  100. Ach weh, wo bin ich nun? bei lauter höllschen Mohren,
  101. Ach wie lange soll ich doch
  102. Ach wie lauter, rein und helle
  103. Ach wie voller Trost und Lust
  104. Ach wurzele doch tief hinein
  105. Ach zeuch, ach zeuch mich zu dir hin
  106. Ach zweifele doch nicht; sei nur aus Gott geborn,
  107. Ach! daß er mich doch nur vor mehrerm Fall behüte!
  108. Ach, ach wie liegt er so verkalt,
  109. Ach, ach, die Lieb ist strenge wie der Tod!
  110. Ach, ach, die Lieb ist tot! wie ist sie denn gestorben?
  111. Ach, ach, ich arme Seel! Was hab ich doch getan!
  112. Ach, ach, ich verschmachte,
  113. Ach, ach, ist das nicht große Gunst,
  114. Ach, ach, mein Gott,
  115. Ach, ach, sprach er, du armes Kind,
  116. Ach, ach, spricht sie, möcht ich werden
  117. Ach, ach, vom Kreuz gewinnt?
  118. Ach, ach, wann wird es doch geschehn,
  119. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  120. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  121. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  122. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  123. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  124. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  125. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  126. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  127. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  128. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  129. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  130. Ach, ach, was ist die Ewigkeit!
  131. Ach, ach, was ist es, ewig sein
  132. Ach, ach, was ist mit ewger Pein
  133. Ach, ach, was ists für große Pein,
  134. Ach, ach, wie sehr verlangt mich doch nach dir,
  135. Ach, ach, wie süß ist dieser Tau,
  136. Ach, ach, wir Narrn, wir haben nie
  137. Ach, arme Seele, steh doch auf,
  138. Ach, bleib doch hier, mein Licht, mein Engel und mein Gott.
  139. Ach, bleib doch nicht so lang und fern,
  140. Ach, bring mich doch in Frieden!
  141. Ach, daß deine keuschen Flammen
  142. Ach, daß dich doch, du höchstes Gut,
  143. Ach, daß du doch diesen Garten,
  144. Ach, daß du doch in Kot und Mist
  145. Ach, daß du noch so töricht bist
  146. Ach, daß er dir doch auch das innre zeiget nicht!
  147. Ach, daß er doch noch diesen Blick
  148. Ach, daß er doch noch dieses Nu
  149. Ach, daß ich brennte lichterloh
  150. Ach, daß ich dich so spät erkennet,
  151. Ach, daß ich doch bin behaft
  152. Ach, daß ich doch mein Angesicht
  153. Ach, daß ich doch mich noch nicht soll erfreun
  154. Ach, daß ich doch noch nicht den Mittelpunkt gefunden.
  155. Ach, daß ich doch nur möchte sein
  156. Ach, daß ich ewig sollte liegen
  157. Ach, daß ich ihn doch finde wieder!
  158. Ach, daß ich nicht das Heu und Stroh gewesen bin.
  159. Ach, daß ich nicht ganz feurig bin
  160. Ach, daß ich noch nicht gar von ihm verschwemmet bin.
  161. Ach, das ist des Bräutgams Stimme!
  162. Ach, daß sich doch ein Mensch zu dieser Hure hält!
  163. Ach, daß sie doch
  164. Ach, daß wir Arme nur so kleine Herzen haben!
  165. Ach, daß wir Menschen nicht wie die Waldvögelein,
  166. Ach, daß wir uns nicht so um ewigen bemühn!
  167. Ach, du siehst die große Pein
  168. Ach, du tusts, daß ich soll wissen,
  169. Ach, es vergeht mir jetzt schon Kraft und Sinn
  170. Ach, Fauler, reg dich doch, wie bleibst du immer liegen?
  171. Ach, geh doch fort und fahr geschwinde,
  172. Ach, hilf doch mir auch fort,
  173. Ach, huldenreichster Glanz und Schein,
  174. Ach, ich sehe schon den Wagen
  175. Ach, ist auch irgends eine Pein,
  176. Ach, Jungfrau, schmücke dich, laß deine Lampe brennen,
  177. Ach, Jungfrau, sieh dich vor; denn wenn du Mutter worden,
  178. Ach, komm doch eilends und geschwind,
  179. Ach, komm doch hereingezogen
  180. Ach, könnt ich doch von der Erden
  181. Ach, laß dein Zuckermündelein
  182. Ach, laß doch meines Herzens Schrein
  183. Ach, laß mich doch gelangen,
  184. Ach, laß mich doch Johannes sein,
  185. Ach, laß mich doch zu meinem Schatz,
  186. Ach, laß mich ein zur rechten Zeit,
  187. Ach, lauf doch nicht nach Witz und Weisheit über Meer;
  188. Ach, mein Jesu, nimm doch hin,
  189. Ach, mein liebster Seelenschatz,
  190. Ach, mir Armen und Betrübten,
  191. Ach, möcht ich doch
  192. Ach, möcht ich doch in Kreuz und Pein
  193. Ach, Pilger, kehr hier ein, der Stall zu Bethlehem
  194. Ach, sagt mir nicht von Gold und Schätzen,
  195. Ach, schrein sie, wie leicht hätten wir
  196. Ach, sollt ich dich vor meiner Tür,
  197. Ach, steig hinauf und stirb mit ihm,
  198. Ach, suche doch die Ehr der ewgen Seligkeit.
  199. Ach, Sünder, denke doch, bei welchem du wirst sein.
  200. Ach, Sünder, traue nicht, weil du die Magdalen
  201. Ach, tätest du dich doch zu einer recht bereiten!
  202. Ach, tu mir auf die süße Lebenstür.
  203. Ach, verbrenne doch darinnen
  204. Ach, wann endt sich meine Pein,
  205. Ach, wann kommt die Zeit heran,
  206. Ach, wann wird es von der Erden
  207. Ach, warum hängst du da! Ach, warum bist du tot!
  208. Ach, warum ists geschehn!
  209. Ach, was geben deine Schmerzen
  210. Ach, was hab ich von der Erden,
  211. Ach, was hast du getan!
  212. Ach, was hast du getan, ach, was hast du verschuldt,
  213. Ach, was ist für Herrlichkeit
  214. Ach, was laufst du hin und her
  215. Ach, was soll ich weiter sagen?
  216. Ach, was stehst du auf der Au
  217. Ach, was tu ich, Jesu Christ,
  218. Ach, wasch doch ab und schweif geschwind
  219. Ach, welch ein wertrer Tausch! du steigest auf, er nieder.
  220. Ach, wenn ich mit dir versinkte
  221. Ach, wer führet mich zu dir,
  222. Ach, wer gibet mir zur Stund,
  223. Ach, wer gibt mir noch auf Erden
  224. Ach, wer gibt mir Taubenflügel,
  225. Ach, wer hilft mir doch erwerben,
  226. Ach, wer in Gott, sein End und seinen Sabbat, kommen,
  227. Ach, wer Johannes ist, der liegt nach aller Lust
  228. Ach, wer wird mein Herz bereiten,
  229. Ach, wie gerne wollt ich wissen,
  230. Ach, wie gut ist es, zu weiden
  231. Ach, wie ists so große Pein,
  232. Ach, wie lange muß ich sein
  233. Ach, wie mild ist Gottes Lamm,
  234. Ach, wie muß der Schöpfer sein!
  235. Ach, wie muß sie so allein
  236. Ach, wie selig ist die Braut,
  237. Ach, wie soll ich mich nicht freuen!
  238. Ach, wie sollte nicht dein Herz
  239. Ach, wie süß ist dein Geschmack,
  240. Ach, wie wollt ich fröhlich sein
  241. Ach, wie wollt ich mich ergötzen,
  242. Ach, wie wollt ich mich versenken
  243. Ach, wo bleibst du doch, mein Licht!
  244. Ach, wo werd ich Feuer finden,
  245. Ach, zeigt mir doch zu ihm die Bahn!
  246. Ach, zeuch mich doch in dich hinein,
  247. Ach, zündet doch mein Herz ganz an,
  248. Adams nie gespüret ward.
  249. Alabaster wird geringe,
  250. All Adern, alle Gänge.
  251. All Anmut, alle Zier der Zeit
  252. All Augenblick in dir gleichwie in seinem Thron.
  253. All Augenblick und Stunden.
  254. All äußr und innre Sinnen.
  255. All ihre Szepter und Kronen,
  256. Alle Blumen tun sich auf,
  257. Alle deine Gaben
  258. Alle deine Herrlichkeit,
  259. Alle die Feinde, die jetzt mit mir kriegen,
  260. Alle die Pforten der grimmigen Höllen
  261. Alle Felder,
  262. Alle Glieder sind zerrenket
  263. Alle Gnade wohnt in dir.
  264. Alle Grüfte,
  265. Alle Kräft und Sinnen
  266. Alle Kräfte sind verzehrt.
  267. Alle Last der Sünden,
  268. Alle Lüfte,
  269. Alle Lust und schnöde Sinnen!
  270. Alle mein Leben ergibet dir sich.
  271. Alle preisen
  272. Alle Rosen deiner Wangen
  273. Alle Schätze dieser Erden
  274. Alle Schmach, Schimpf, Hohn und Spott.
  275. Alle Schönheit ist verheert.
  276. Alle schwirren,
  277. Alle Vöglein deuchten mich,
  278. Alle Wälder
  279. Alle Welt und irdschen Schmerzen.
  280. Alle, die den Himmel bauen,
  281. Allein das Labsal meiner Brust,
  282. Allein der Weis' ist reich? die Tugenden in Gott,
  283. Allein die Jungfern singen,
  284. Allein mein Himmelreich.
  285. Allein nach dir
  286. Alleine kann berücken.
  287. Alleine lassen liegen.
  288. Alleine läßt er sie nicht vor sein Angesichte.
  289. Allen dreien gleich erweist,
  290. Allenthalben sing und sage,
  291. Aller Dinge Pracht und Zier,
  292. Aller Engel Glanz und Pracht
  293. Aller Engel Huld und Schein,
  294. Aller Engel Wonne,
  295. Aller Frommen Trost und Wonne.
  296. Aller Heilgen Pracht und Prangen
  297. Aller Heilgen und Jungfrauen,
  298. Aller Schönheit Ausbund sein.
  299. Aller Seufzer quitt und frei.
  300. Aller Speisen Lust verschwindt,
  301. Aller Welt Heil, Trost und Zier
  302. Aller, die vom Himmel kamen,
  303. Allerhöchste Majestät,
  304. Allerliebste Seele,
  305. Allerliebster, und mich dir
  306. Allerliebstes Jesulein,
  307. Allerliebstes Jesulein.
  308. Allerliebstes Jesusherze,
  309. Alles Gift und Unheil weicht,
  310. Alles ihr Gold in den inneren Grenzen
  311. Alles ist dir übergeben
  312. Alles ist verstarrt und kalt.
  313. Alles nimmt er freundlich an,
  314. Alles Schmucks und Ehrn beraubt,
  315. Alles Seufzen soll fortan
  316. Alles, alles wird mir Pein
  317. Alles, was die ganze Welt
  318. Alles, was die Schönheit ehrt,
  319. Alles, was nur Hunger hat,
  320. Allgegenwärtig ohn Beschwer,
  321. Alls Geschlecht auf allen Kreisen.
  322. Alls gilt dem Weisen gleich; er sitzt in Ruh und Stille,
  323. Alls ist mit solchem Fleiß und Kunst
  324. Alls kommt aus Einem her und muß in Eines ein,
  325. Alls lebt und reget sich; doch zweifl ich, ob die Welt
  326. Alls muß geschlachtet sein; schlachtst du dich nicht für Gott,
  327. Alls ordnet und regieret,
  328. Alls Reden, alles Leben.
  329. Alls Ungemach zu jeder Frist
  330. Alls verachten, was sie hält,
  331. Alls Zeitlich ist ein Rauch; läßt du es in dein Haus,
  332. Alls, was die ganze weite Welt
  333. Alls, was du mir zugewendet.
  334. Alls, was feindlich wird gespüret.
  335. Alls, was zum Fleisch anreizen tut.
  336. Allzeit derselbe sein; nichts haben, wollen, wissen.
  337. Allzeit weißt du, daß ich mich
  338. Als alle Gottessöhn im Land
  339. Als alle Mietlinge mit Arbeit bis in Tod.
  340. Als alle Pein zusammen:
  341. Als allem Glück der Welt und ihrer Heuchelei.
  342. Als an der Feste Grenze.
  343. Als auf das Direliern, das ihm die Lerche macht.
  344. Als Bast und eichne Rinde.
  345. Als Christi Menschheit sich geneigt,
  346. Als daß das Auferstehn des Fleisches wird geschehen.
  347. Als daß die heilge Seel mit Gott ein einges Ein.
  348. Als daß er nicht kann bald bei Gott, dem Liebsten, sein.
  349. Als daß sich Gott mit Kot (dem Menschen) hat verbunden.
  350. Als das verhaßte Wort (merks wohl!) das Mein und Dein.
  351. Als deins Herzens Herz zu werden.
  352. Als den besten Felsenstein,
  353. Als den Geruch von ihnen,
  354. Als den reinsten Quell, mein Sinn.
  355. Als der des Herren Gunst wie Magdalen erworben.
  356. Als der ersten Süßigkeit.
  357. Als der ihm, daß er ihn zum Sohn gebiert, verleiht.
  358. Als der ihm, daß er ihn zum Sohn gebührt, verleiht.
  359. Als der klarste Maienschein
  360. Als der verliebte Gott erdacht?
  361. Als des Bräutgams Augenschein?
  362. Als dies der treue Schäfer sah,
  363. Als dies gehört des Höchsten Sohn,
  364. Als dies geschah, sank sie vor Leid
  365. Als dieses Wunderblumenbuch
  366. Als du in Stall eingingst mit den erbebten Zungen
  367. Als du, mein Jesulein, erfreuen.
  368. Als durch das Feur verdirbet.
  369. Als dürftet ihr nicht sterben,
  370. Als ein Abgrund ewger Lüste,
  371. Als ein angenehme Wüste,
  372. Als ein armes Knäbelein,
  373. Als ein Brautbett keuscher Freuden
  374. Als ein Bräutgamskämmerlein.
  375. Als ein Heiland wird erlösen.
  376. Als ein Lustwald, als ein Bronnen,
  377. Als eine Mück? Es ist, daß er sich mehr ergibt.
  378. Als eine Seel, die ihr Gemüt in Ruh gebracht.
  379. Als einen keuschen Leib mit einer Seel ohn Sünden.
  380. Als einer Rosenblume.
  381. Als ewiglich mit Gott ein Gott sein und regieren?
  382. Als feurge Liebesdiener.
  383. Als Gott und seine Lieb im Munde stets zu führn.
  384. Als Gott verborgen lag in eines Mägdleins Schoß,
  385. Als heilge Liebsbegier.
  386. Als hunderttausend prahlen.
  387. Als ich diesen Trost gehöret,
  388. Als ich nächst im Wald spazierte
  389. Als immermehr der Sonnenschein.
  390. Als in meinem Leibe hier.
  391. Als Jesus; denn er ist ein Schatz voll Seligkeit.
  392. Als jetzt und ewiglich sich nicht bewegen lassen.
  393. Als kein andrer, hat bereit.
  394. Als kein Geschöpf auf Erden.
  395. Als König aller Zeiten
  396. Als man ein Aug auftut; will nur, so ists geschehn.
  397. Als man noch nie von keiner liest!
  398. Als meine Macht und Krone?
  399. Als meinen allerbesten Freund,
  400. Als meinen Bräutigam.
  401. Als Menschen, die mit Fleiß nach keiner Hoheit trachten.
  402. Als mit den Worten ehr und preis.
  403. Als mit der Sünden Müh in Abgrund einzudringen.
  404. Als nur den Himmelstau,
  405. Als nur von Jesu Christ,
  406. Als obrster Hofemeister,
  407. Als Orgeln, Zinken und als Flöten,
  408. Als Perlen und all Edelsteine
  409. Als Saitenspiel und Lautenklang.
  410. Als schändliche Verwüster.
  411. Als selbst mir mein Gemüte.
  412. Als sich von Kindheit an nichts Böses sein bewußt.
  413. Als sie auf Erden gangen,
  414. Als sie nun manchen Tag und Nacht
  415. Als sie und alle Schar der Heiligen geklommen.17
  416. Als solchs die Psyche nur erblickt,
  417. Als St. Bartholomä zur Leidenszeit getan?
  418. Als sündiges Gepläcke.
  419. Als tausend Lilien vor einer Tulpe sein.
  420. Als tausend Tulpen in dem Maien
  421. Als unsers Lebens Melodei
  422. Als Vater angenommen
  423. Als von dir, mein Manna, wissen.
  424. Als wahr, weil du ihn nur nach dem Geschöpf erwogen.
  425. Als wär es erst geschehen;
  426. Als was der Sünder bet und singt die ganze Nacht.
  427. Als was er ungern hat, den Leib der Sterblichkeit.
  428. Als was mein Jesulein, der Ärmste, hat begossen
  429. Als was von Lazari, des armen, wird gelesen.
  430. Als welchs, mit Gott vereint, für einen Wurm sich hält.
  431. Als wenn des Menschen Herz mit Gott stimmt überein.
  432. Als wenn die eitle Welt betrüglich dich erhebt.
  433. Als wenn du nach ihm laufst, daß Leib und Seele schwitzt.
  434. Als wenn's vergangen wär. Und dies ist wahr, mein Christ,
  435. Als wie ich meinen Gott aufs innigste soll lieben.
  436. Als wie sein Herz und Leben,
  437. Als wir vergehen müssen.
  438. Als wollten sie sich weisen.
  439. Alsdann empfängst du Gott, wenn seines Geistes Güte
  440. Alsdann werd ich hoch erfreulich
  441. Alsdann will ich, mein Leben,
  442. Also ächzet für und für,
  443. Also auch Gotte nicht, wenn du in Abgrund fährst.
  444. Also schreiet auch mit Schmerzen
  445. Also werd ich dort und hier
  446. Also werd ich in der Zeit
  447. Also werd ich mich entbinden
  448. Also werd ich noch auf Erden
  449. Also wird auch verkehrt vom Bösen Gottes Schrift.
  450. Also wird der Bräutigam dich küssen
  451. Also wird der König dich begehren
  452. Also wird es wohl geschehn,
  453. Also wird sein Glanz und Schein
  454. Also zerknirscht und milde sein,
  455. Also, ihr Mägdlein jung und alt,
  456. Am Adel und Gemüte.
  457. Am andren Amber spüren,
  458. Am besten ist die Seel in Gott, im Feur die Flamm.
  459. Am Ende der Erden
  460. Am Gaumen kleben bleiben,
  461. Am Gaumen kleben bliebe.
  462. Am Kreuz für mich durchgraben
  463. Am Kreuz, wenn sie um des Geliebten willn gebunden.
  464. Am Kreuze wie ein Schelm für mich hat hingegeben.
  465. Am Kreuzesstamm gestorben
  466. Am liebsten hilft er dir, wo du der größte bist.
  467. Am liebsten in demselben stehn.
  468. Am meisten war ergeben,
  469. Am nächsten nach dem Gottessohn
  470. Am schrecklichsten wird nagen.
  471. Am Wesen eines und an Pracht,
  472. Amor, das werte Jesulein,
  473. An aller Welt Enden
  474. An Bäumen wächst ein seidner Moos
  475. An das Kreuz und an die Not
  476. An dein offne Brust ansetze
  477. An deinen Ort,
  478. An deiner Brust, du höchstes Gut!
  479. An deines Meisters süßer Brust,
  480. An dem letzten Ende.
  481. An der er hier gelegen,
  482. An dich genommen mannigfalt.
  483. An die teure Liebespflicht,
  484. An dir als Hohn und Spott!
  485. An dir eß ich mich nimmer satt.
  486. An dir ist auch zur Winterszeit
  487. An einem kann man Benzoin,
  488. An eines harten Kreuzes Stamm!
  489. An Farben dieser Welt und ihrem schnöden Leben.
  490. An Gottes Wohlgefalln die ganze Seligkeit.
  491. An himmlischen Gebäuen,
  492. An ihnen da gerochen,
  493. An ihnen sein gerochen.
  494. An ihr Joch mit Leib und Sinn,
  495. An ihrem Fleische hängen
  496. An ihres süßen Gottes Brust
  497. An Leib und an den Brüsten.
  498. An Leib und Seele sein.
  499. An Ohren wirst du werden taub,
  500. An seine Brust,
  501. An seines Himmels Türmen.
  502. An sich will ziehn und küssen.
  503. An soll beten ewiglich,
  504. An welchem End, an welchem Ort
  505. Anbeten und verehren.
  506. Andere mit Gold und Schätzen,
  507. Andre können sich ergötzen
  508. Andren liegt was andres an.
  509. Anfallen und bedrängen.
  510. Anmut gibt es in der Luft,
  511. Anmut und die Charitinnen
  512. Anreizest keusch zu lieben dich,
  513. Ans Herren Seiten gehn, die sich
  514. Ansagt und gebieret ganz!
  515. Anstatt der Musik hören sie
  516. Antust dieser irdnen Hütte!
  517. Arznei aller Schmerzen,
  518. Arznei meiner kranken Seele.
  519. Äste, voll von Honigseim
  520. Auch als eine Lilienblume,
  521. Auch außer Ort und Stelle.
  522. Auch bringt mich nicht auf diese Bahn
  523. Auch Christus, wär in ihm ein kleiner eigner Wille,
  524. Auch daß er hat beschert,
  525. Auch das Herz, o groß Betrüben!
  526. Auch dein Herzensblut hergibst.
  527. Auch deine Perle-Mutter sein!
  528. Auch dem beredtsten Helden.
  529. Auch die Glieder springen schier
  530. Auch die nichts, die gezwungen lauft,
  531. Auch dort sei eine Herrlichkeit,
  532. Auch fast verschmachten sollte,
  533. Auch gar den Hintern küssen.
  534. Auch gar kann Jesum küssen
  535. Auch Gotts (versteh mich recht), den muß ich mäßig taufen.
  536. Auch große Leut auf Erden
  537. Auch heute noch
  538. Auch in dem Firmamente.
  539. Auch in der allergrößten Not.
  540. Auch in unerhörter Pein
  541. Auch laß er meinen Geist
  542. Auch mein Herz dein Opfer werden.
  543. Auch mit den Händen fangen
  544. Auch möge deine Mutter sein.
  545. Auch mögen seine Kinder sein.
  546. Auch nicht des Lichts der Sonne.
  547. Auch nicht ein Wort zu sagen,
  548. Auch nicht ein Wörtlein sagen.
  549. Auch noch dazu alls sunst
  550. Auch noch die Stäublein allzumal,
  551. Auch noch nicht abstehen,
  552. Auch noch vor Inbrunst küssen.
  553. Auch selbst das peinliche, wird durch den Tod gegeben.
  554. Auch selbst die Elemente.
  555. Auch tot hat solln ermorden,
  556. Auch über euch nun fällen.
  557. Auch viel dreifache Kronen,
  558. Auch vieln den Kreis der Erden,
  559. Auch vieln nur Zweig und Äste.
  560. Auf Abgrunds scharfe Schwellen,
  561. Auf alle Berg und Höhen.
  562. Auf alle Weg und Weise
  563. Auf allen Höhen prahlen.
  564. Auf allen Seiten schlägt die Flut
  565. Auf böse folgen Streich, auf gute Preis und Kron.
  566. Auf daß an mir nicht sei umsunst
  567. Auf daß die Früchte besser arten.
  568. Auf daß du Gott in Gott aus Gott durch Gotte seist.
  569. Auf daß er uns anblicke
  570. Auf daß er uns schenke
  571. Auf daß er uns ziere
  572. Auf daß ich als ein kühner Held
  573. Auf daß ich eilends zu dir geh,
  574. Auf daß ich ewig mög daraus
  575. Auf daß ich kann bestehen,
  576. Auf daß ich kann genesen.
  577. Auf daß ich komm ins Reich und möge werden er.
  578. Auf daß ich mit Wonne
  579. Auf daß ich möge quitt und frei
  580. Auf daß ihr empfahet den König der Ehren.
  581. Auf das Kreuz geschwungen
  582. Auf daß mein Herz
  583. Auf daß mein Herz von seiner Pein
  584. Auf daß nur meines Herzens Schrein
  585. Auf daß wir ihn krönen und loben mit Klang.
  586. Auf daß wir mögen durch den Tod
  587. Auf deinen Rosenwunden sein.
  588. Auf deinen Rosenwunden sein.
  589. Auf deiner Menschheit offne Brust,
  590. Auf dem Acker deiner Leiden!
  591. Auf dem bunten Wiesenplan.
  592. Auf den fetten Himmelsauen.
  593. Auf den Gerichtsstuhl gehen!
  594. Auf den grünen Friedensmatten,
  595. Auf der ganzen weiten Welt,
  596. Auf der Heilgen schönsten Auen
  597. Auf der Wüste dieser Erde,
  598. Auf dich ist all mein Tun gestellt,
  599. Auf dich schaun alle Cherubim,
  600. Auf dich soll mein Gemüt und Sinn
  601. Auf dich wart mein krankes Herz.
  602. Auf dich, du aber kommst noch nicht.
  603. Auf dich, mein Lieb, und deinen ewgen Kuß.
  604. Auf die Erden bist du kommen,
  605. Auf die Erden ist er kommen
  606. Auf die Rosen deiner Wunden,
  607. Auf diesem läßt sich eine Schar
  608. Auf diesen Rosenwunden sein.
  609. Auf diesen Rosenwunden sein.
  610. Auf diesen Rosenwunden sein.
  611. Auf diesen Wassern schwimmen auch
  612. Auf dieser grünen Weide.
  613. Auf dieser Welt: warum? er stirbet allezeit.
  614. Auf dieses Berges gesegneten Höhn.
  615. Auf dir, mein Bett und samtnes Kissen,
  616. Auf eine Seite kehren
  617. Auf einem Engelswagen
  618. Auf einen Blumenthron.
  619. Auf Erden in den Händen.
  620. Auf Erden war zu spüren.
  621. Auf etlich hundert Morgen,
  622. Auf euch, folgt meinem Wandel nach.
  623. Auf ewig wolln ermorden.
  624. Auf himmelische Weise.
  625. Auf Himmels und der Erden Platz.
  626. Auf ihm geruht zu jeder Zeit
  627. Auf ihre nackten Glieder,
  628. Auf ihrem goldnen Wagen,
  629. Auf ihrem Haupt blüht eine Kron
  630. Auf ihren Achseln tragen sie
  631. Auf ihrer Haut rumtanzen.
  632. Auf ihrer Nachfolg, ihrem Mund.
  633. Auf ihrer Spur nach ihrem Pfad
  634. Auf ihrn Talarn stehn so viel Stern
  635. Auf jenem wird man bald gewahr,
  636. Auf manchen Acker, Feld und Au.
  637. Auf meiner Bosheit Gassen.
  638. Auf seinem Kopfe tragen
  639. Auf seinem Weg und Stege leiten
  640. Auf seiner Gottheit weiden
  641. Auf seines Hauptes Krone.
  642. Auf seines Throns Gestelle
  643. Auf sich gewunden stehet.
  644. Auf sie wie eine milde Flut
  645. Auf solche große Schuld?
  646. Auf soll setzen seine Krone;
  647. Auf Stangen wie die Eulen.
  648. Auf welchem er das Holz der Eitelkeit verzehrt.
  649. Auf welchem man in Goldgestriem
  650. Auf welchs es hofft und wart'.
  651. Auf Zion hat er sein Gezelt.
  652. Auf, alle Kräft und was ich bin.
  653. Auf, auf zum Überwinden!
  654. Auf, auf, ihr Hochzeitleute!
  655. Auf, auf, mein Geist und du, o mein Gemüte,
  656. Auf, auf, mein Herz, ermuntre dich,
  657. Auf, auf, mein Herz, und du, o meine Seele,
  658. Auf, auf, mein Leib, mein Herz und mein Geblüte,
  659. Auf, auf, o Seel, auf, auf zum Streit,
  660. Auf, auf, Soldat, zum Streit! Dir wird ja lieber sein
  661. Auf, auf, versäumt nicht eure Freud,
  662. Auf, meine Seel, auf, auf, mein Sinn!
  663. Auf, meine Stimm und Saitenspiel,
  664. Aufenthalt in allem Jammer,
  665. Aufgelöst wünsch ich zu sein
  666. Aufgenommen alle Plagen,
  667. Aufnehmen mit Erbarmen
  668. Aufrichtend einen ewgen Bund:
  669. Aufs beste zu genießen.
  670. Aufs ehste zu empfangen.
  671. Aufs Gute bloß allein in Demut sein beflissen.
  672. Aufs höchst in ihnen allen.
  673. Aufs künstlichste gebrochen.
  674. Aufs künstlichste zusammen.
  675. Aufs lieblichste zu schrein.
  676. Aufs sauberste polieret,
  677. Äugelein,
  678. Aus aller Krankheit, Angst und Not,
  679. Aus alln und jeden Chören,
  680. Aus Babel und aus mir, in Gott und Jesum ein.
  681. Aus deinem Leib genommen.
  682. Aus deinem Mund empfangen.
  683. Aus deinen Armen lassen.
  684. Aus deinen Wegen schreiten,
  685. Aus dem der süße Bach des Lebens kommt geronnen.
  686. Aus dem Grab der Sterblichkeit,
  687. Aus dem tiefsten Lebensgrund.
  688. Aus dem, als einem Quell und Bronne,
  689. Aus dem, als einer Ursprungssonne,
  690. Aus den zerknirschten Herzen.
  691. Aus der bald wieder in die Flut
  692. Aus der und jener Gruft.
  693. Aus der vergiften Quelle
  694. Aus der Welt verscheiden.
  695. Aus deren Augen stets ein Quall
  696. Aus diesem Garten kann man bald
  697. Aus diesem See der Leiden
  698. Aus diesen wird der erst am langsamsten gefällt.
  699. Aus dieser Welt ins Paradeis.
  700. Aus dir hat wolln geboren werden.
  701. Aus einer Trauerflöte:
  702. Aus euch und eurer Selbheit Haus.
  703. Aus Frohlocken über dir.
  704. Aus Gott bin ich geborn, erzeugt in seinem Sohn,
  705. Aus Gott bin ich geborn: ists ohne Deutelei,
  706. Aus Gott wird man geborn, in Christo stirbet man
  707. Aus Gottes Tempel gehen,
  708. Aus Gottes und des Lammes Thron,
  709. Aus Herz und Sinn,
  710. Aus Herzens Grund befleißen,
  711. Aus ihrem Brautbett mir entstehn?
  712. Aus ihrem Grund erzwingen.
  713. Aus ihrem Leibe scheiden,
  714. Aus ihren Lilienzweigen.
  715. Aus lauter Lieb erfunden.
  716. Aus lauter Liebe sich gesenkt,
  717. Aus Liebe gehn und stehn, Lieb atmen, reden, singen
  718. Aus Liebe hast du in der Zeit
  719. Aus Liebe wird Gott Ich, ich aus Genaden Er,
  720. Aus Mangel abgenommen.
  721. Aus meinem Herzen machen,
  722. Aus meinem Sinn
  723. Aus seiner Erztrompete,
  724. Aus seiner reinen Lilienhöhle
  725. Aus seiner Weisheit Kramen.
  726. Aus seines Unflats Kelle.
  727. Aus welchem sie den Weg bestreun
  728. Ausbündig günstig kommen drinn
  729. Ausbündig, blühend, mannigfalt
  730. Außer mir und dieser Hütte.
  731. Auserlesen wie die Sonne
  732. Auserlesner als der Mon,
  733. Ausersehn, gebenedeit,
  734. Ausgebreit steh spät und früh.
  735. Ausgegoßnes Öle,
  736. Ausgezogen und gekränket,
  737. Auszustehen solchen Stoß?
  738. Bald anfangs bringt er ihnen dar
  739. Bald dann wird er sich auch mir
  740. Bald geht er hin, bald kommt er wieder.
  741. Bald heftig, bald linde,
  742. Bald schlägt sie Hagel nieder.
  743. Bald steigt er auf, bald steigt er nieder,
  744. Bald trennet sie ein Strahl entzwei,
  745. Bald wird er mit tausendmal Tausenden kommen,
  746. Bald wirfet man sie aus der Glut
  747. Balsam, wenn ich bin verwundt.
  748. Bande, die ich tu verlangen.
  749. Barmherzig und gelinde.
  750. Bät auch Gott selbst für dich, du mußt in Pfuhl hinein.
  751. Bebend auf der Erden,
  752. Bebt samt ihrer Höhle.
  753. Bedacht auf ein Getöne.
  754. Bedeckt mit ihren Flügeln,
  755. Bedenkt und deine Peinen.
  756. Befeuchte meine Seele
  757. Befreundet sondern gar sein Kind und Mutter sein.
  758. Befriedige dein Herz und mach es rein und weiß,
  759. Befriedigt und getrost von unserm Herrn siehst gehn.
  760. Begabet meinen Leib, die Höhl,
  761. Begabet mich mit eurer Zier
  762. Begeh des Fleisches Lüste,
  763. Begehrest du ein Weib, die prächtig, reich und fein,
  764. Begehrn eur Antlitz und Gestalt.
  765. Begehrn wir ihn gleich nicht, er biet sich selber an.
  766. Begehrst du was mit Gott, ich sage klar und frei,
  767. Begier- und willenlos, gelassen, innig sein.
  768. Beginnt alsbald die selge Welt
  769. Beharr in seiner Gunst.
  770. Behüt mich vor der Sünden Joch,
  771. Behutsamkeit ist not; viel wärn nicht umgekommen,
  772. Bei Alten und bei Jungen.
  773. Bei Armen herrscht und Reichen.
  774. Bei deiner Mutter Brüste,
  775. Bei deiner Treu, die mich gemeint
  776. Bei dem frühen Tagesschein.
  777. Bei dem Lichte deiner Wunden.
  778. Bei den stillen Wasserflüssen!
  779. Bei des heilgen Kreuzes Baum,
  780. Bei dieser Wunderbühne?
  781. Bei dir mag sein umgeben.
  782. Bei dir sein in Traurigkeit?
  783. Bei dir, du heilge Glut, erwarmen!
  784. Bei dir, Herr Jesu, werden hören.
  785. Bei dir, mein Schatz, allein
  786. Bei einem frischen Brünnelein
  787. Bei euch zur Herberg kommen.
  788. Bei ewger Ewigkeit! es wäre nicht das Wort.
  789. Bei Gott ist alls und jeds! Wer neben ihm trägt ein,
  790. Bei Gott ist ewge Lust, beim Teufel ewge Pein;
  791. Bei Gotte werden nur die Götter angenommen. [kommen.
  792. Bei Gotte wirst du Gott, beim Teufel Teufel sein.
  793. Bei ihm hast überkommen
  794. Bei ihme stehen blieben.
  795. Bei jedem ist bald hinten dran
  796. Bei meinem Lied vergesse),
  797. Bei mir bleiben für und für.
  798. Bei mir denkst zu ergötzen?
  799. Bei mir gilt diese Stätt unds Paradies gleich viel.
  800. Bei mir haben,
  801. Bei seinem Kreuz geblieben.
  802. Bei seiner Braut und seinem Lamm,
  803. Bei solchem Flammenfeur noch ganz kann blieben sein.
  804. Bei Tag und auch bei Nacht.
  805. Bei Teufels Böcken stehen
  806. Bei teuflischem Gesind, in Leviathans Schlund,
  807. Bei vielen war der Glaub allein
  808. Bei'n Eltern hat verrichtet,
  809. Beim Ärmel, dessen Gold und Pracht
  810. Beim Teufel in der Höll, da ist ein ewge Zeit.
  811. Beim türkschen Bunde prangen.
  812. Beineben hört man nichts als Donnern, Hageln, Krachen,
  813. Bekennend ihre Taten.
  814. Bekenner groß und kleine,
  815. Bekleidet und bedeckt nach meinem Liebsgebot,
  816. Bekleideten und zierten,
  817. Bekleidt, besucht, getröst noch eingen Dienst geleist,
  818. Bekommet Macht, die Völker bald
  819. Belagre Gott mit Lieb, er muß dir's übergeben.
  820. Belegt ihn mit Palmen,
  821. Beliebt zu spielen und zu scherzen.
  822. Bereite dich mit Klang
  823. Bereite dich zum Tod, er folgt dir spät und früh.
  824. Bereitet und schmücket aufs schönste die Bahn.
  825. Bernhard, weil mit dem Mund dein Herz stimmt überein,
  826. Berührend ihren Geist und Sinn
  827. Berührt dich Gottes Geist mit seiner Wesenheit,
  828. Besänftige dein Herz; Gott ist in starken Winden,
  829. Beschatte mich mit deiner Kühle,
  830. Beschattet seine Magd, die Jungfrau, dein Gemüte.
  831. Beschau die Ewigkeit, ach, ach wie lang ist sie!
  832. Beschauen mag
  833. Beschreib das ganze Firmament,
  834. Beschützt mein armes Leben.
  835. Besitzen und genießen.
  836. Besitzt das Reich, das euer war,
  837. Beständig aber doch behend.
  838. Beständig bis zum Grabe.
  839. Beständig währt ihr Leiden.
  840. Bestellt von ihrm Emanuel,
  841. Bester Tröster, liebster Gast,
  842. Besuchen in der Not heißt Gottes Lämmlein weiden.
  843. Besucht in Not.
  844. Betracht es eigentlich, bei Gott ist Ewigkeit,
  845. Betracht es, daß du dich geschwind
  846. Betrachte das Tingiern, so siehst du schön und frei,
  847. Betrachte dies, o Menschenkind,
  848. Betrachte doch die Ewigkeit,
  849. Betrachtet dies, ihr faules Vieh,
  850. Betrachtet seinen Purpurrock!
  851. Betrete mit Bescheidenheit.
  852. Betreug dich nicht, tus, weil es Zeit,
  853. Betrübet euch, mein Augen, nicht,
  854. Betrübt niemand, erfreuet alle,
  855. Betrübt, geängstigt, ungetröst!
  856. Betrübt, verfolgt um Gott, so kannst du selig sein.
  857. Beuge, was verstarrt und alt,
  858. Bewachet und bewahrt,
  859. Beweis ich mit der Gunst des Herren in der Höhe.
  860. Beworfen und bespeit.
  861. Bezahlet deine Missetat.
  862. Bildnis der Dreifaltigkeit,
  863. Billig bist du hoch erfreuet,
  864. Billig war es, daß dein Kind,
  865. Bin alles in dem Streite.
  866. Bin auch stets bei dir, mein Kind,
  867. Bin ich dein und bist du mein,
  868. Bin ich der Kindheit und der Gottheit gleich geneigt.
  869. Bin ich dir als eine Braut
  870. Bin ich doch schon mehr bei dir
  871. Bin ich jetzo hergetreten.
  872. Bin ich nicht adelig! die Engel dienen mir;
  873. Bind an, der Teufel ist bald hin,
  874. Bindt Satan in Gebünder ein
  875. Bindt, reißt, schlägt, tritt, bis du fast gar
  876. Bis auch du selbst für ihn in ihm gestorben bist.
  877. Bis auf das Herz durchbohren.
  878. Bis auf ewig hat versprochen.
  879. Bis aufs Blut und bis in Tod
  880. Bis daß an manchen nichts als Graus
  881. Bis daß der große Tag der Ewigkeit anbricht.
  882. Bis daß die Einheit hat verschluckt die Anderheit.
  883. Bis daß die Sonne wieder scheint.
  884. Bis daß du wirst den ganzen Bau
  885. Bis daß ich dich habe,
  886. Bis daß ihm seine Seel, die Liebe, wird gegeben.
  887. Bis du ganz wirst trunken sein.
  888. Bis du mich hast angeblickt
  889. Bis du mich krönen wirst und ziern.
  890. Bis du mich wirst in dich erheben
  891. Bis endlich fand er sie allein,
  892. Bis er dich in die ewge Freud
  893. Bis er ein jeden liebgekost
  894. Bis es endlich von der Erden
  895. Bis es Gott ganz und gar durchstochen und verwundt.
  896. Bis ich auferstehe.
  897. Bis ich gekreuzigt bin.
  898. Bis ich mein Gemüt und Sinn
  899. Bis ich seinen Mund, den süßen,
  900. Bis ich selig werd entbunden.
  901. Bis ich völlig dich erfreue
  902. Bis ich zerfließe, kleben.
  903. Bis ihr sollt Rechnung geben.
  904. Bis in den Tod gestritten.
  905. Bis in seins Herzens Paradeis.
  906. Bis kommt die Zeit, in welcher ich als Braut
  907. Bis mir das Herze bricht.
  908. Bis mir das Herze bricht.
  909. Bis sie ihnen ganz entbrach.
  910. Bis sie in Vaters Schoß hinein
  911. Bis uns Red und Wort gebricht
  912. Bis wir ganz und gar versinken
  913. Bis wir werden trunken sein,
  914. Bist all mein Gut und was ich nur begehr.
  915. Bist allein mein Bräutigam.
  916. Bist der Armen Trost und Schatz,
  917. Bist der Engel Speis und Trank,
  918. Bist der Frommen Gnad und Huld,
  919. Bist die Beherrscherin der Welt.
  920. Bist die Ursach meiner Pein.
  921. Bist du aus Gott geborn, so blühet Gott in dir
  922. Bist du demütiglich wie eine Jungfrau rein,
  923. Bist du ein Geist mit ihm, Mensch, so verstehst du das.
  924. Bist du mein Bräutigam, so liebkos auch die Braut,
  925. Bist du mein Schatz, so bleib in meiner Höhle.
  926. Bist du mein Trost, so tröst auch meine Seele.
  927. Bist du noch nicht versetzt aus deiner Schwachheit Schranken.
  928. Bist du nun für mich gestorben
  929. Bist du, Jungfrau, schönster Arten.
  930. Bist du, o meine Seel,
  931. Bist englisch an Geberden,
  932. Bist gelaufen spät und früh,
  933. Bist Honigseim in unsrer Kehl,
  934. Bist mein Gebirge, meine Heide,
  935. Bist mein Leibgedinge;
  936. Bist mein Licht auch in der Nacht.
  937. Bist mein Lust- und Lobgesang,
  938. Bist still bei ihm gesessen
  939. Bist Trost in allen Schmerzen.
  940. Bist würdig zu schätzen,
  941. Bist, der über Tod und Leben
  942. Bist, was tausend Sonnen sein.
  943. Bitt ich, vergib es mir.
  944. Bitt man von dir ein Brot, so wirst du blaß und bleich.
  945. Bitt, daß er uns auch woll beschern,
  946. Bitte nur um diese Huld,
  947. Blas an das Feuer ohn Verdruß,
  948. Bleib beständig und getreue,
  949. Bleib ewig kalt.
  950. Bleib hier mein Himmelreich und alle meine Lust,
  951. Bleib hier, bleib hier, du Trost der Schäferinnen,
  952. Bleib hier, ich lasse dich aus meinen Armen nicht,
  953. Bleib hier, mein Bräutigam, mein Liebster, weiß und rot,
  954. Bleib von der Welt gescheiden.
  955. Bleibend bei Gott
  956. Bleibest, den ich meine.
  957. Bleibest, den ich meine.
  958. Bleibest, den ich meine.
  959. Bleibest, den ich meine.
  960. Bleibst du bei diesem Quall und trinkst oft aus dem Bronnen,
  961. Bleibt an der Tür auch stehen,
  962. Bleibt ewiglich in Spott und Hohn.
  963. Bleibt ewiglich zerrüttet,
  964. Bleibt unbewegt, warum? die Toten hören nicht.
  965. Bleibt unvermählt und unerhöht.
  966. Bleibt weg zu ewgen Zeiten.
  967. Blitz, Donner, Pestilenz und alls, was böse heißt,
  968. Bloß allein mein Bräutigam
  969. Blüh auf! er kommet nicht, bis daß die Lilien blühen.
  970. Blüh auf, gefrorner Christ, der Mai ist vor der Tür,
  971. Botmäßig muß sich die Natur
  972. Braut, auf! Der Bräutgam kommt! Man geht nicht mit ihm ein,
  973. Braut, ists daß du nicht gern läßt fremde Buhler für,
  974. Braut, suchest du zu schaun des Bräutgams Angesicht,
  975. Bricht, was er zusagt, nimmer.
  976. Bring es in eine wahre Ruh,
  977. Bring mich heute noch zu Grabe,
  978. Bringest dem Gewissen Ruh,
  979. Bringt Blumen und Maien,
  980. Bringt Flöten, Schalmeien,
  981. Bringt im Leide süße Freude,
  982. Bringt Maria uns herfür.
  983. Bringt Palmen und Myrten,
  984. Bringt Perln, Koralln und andre Zier
  985. Bringt vor ihn
  986. Brombeerstrauch, da Gott sich zeigt.
  987. Brot, Trank, Dach, Fach und Kleid,
  988. Brunnquell aller Süßigkeit,
  989. Carbunkel, Sprenkeln und was nie
  990. Christ mein, wo laufst du hin? Der Himmel ist in dir;
  991. Christ, alles was du tust, das überzeuch mit Gold,6
  992. Christ, alles was du tust, muß dir zu Golde werden,
  993. Christ, bist du nicht ein Narr? du glaubst die Ewigkeit
  994. Christ, der ist herrlich tot, der allem abgestorben
  995. Christ, du bedarfst nicht viel zur ewgen Seligkeit,
  996. Christ, einmal muß man doch im Schlund der Hölle sein,
  997. Christ, es ist nicht genug, daß ich in Gott nur bin;
  998. Christ, es kann ja dein Joch dir nie beschwerlich sein;
  999. Christ, flieh doch nicht das Kreuz, du mußt gekreuzigt sein,
  1000. Christ, ist das Rohr nicht rein, die Kammer nicht geräumt

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