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LYRIK Charlotte von Ahlefeld - Poetische Werke 38

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)

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Poetische Werke 38

Sonnett

Das Herrlichste, was uns der Himmel spendet,
Was er als Stab und Stütze uns gegeben,
Uns über trübes Missgeschick zu heben, ─;
Was nur allein das inn're Glück vollendet;

Sein Götterdaseyn hat es nun geendet
In meiner Brust, dem bittern Schmerz ergeben,
Und was mit Glorien schmückt das nackte Leben,
Hat sich auf ewig von mir weggewendet.

Und rings umher erblick ich Nacht und Grauen,
Wo ehmahls Glanz und Schimmer mir gelacht ─;
Erloschen ist des Daseyns goldne Pracht.
Vertilgt in meiner Brust ist das Vertrauen,
Der Liebe fester Glaube ist dahin,
Und ew'ger Gram umwölkt den trüben Sinn.

Gedicht 38

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