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LYRIK Friedrich Adler - Poetische Werke 5

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Friedrich Adler (1857-1938)

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Poetische Werke 5

Das lesende Kind

Auf den Schooß das Buch gebreitet,
Scheinst du nichts um dich zu missen,
Starrst hinein, indeß beflissen
Ueber's Blatt der Finger gleitet.

In das Meer der Zeichen leitet
Dich kein Können noch und Wissen,
Unbeschränkt, in schwanken Rissen
Sich dein junges Sinnen weitet.

Süßes Dämmern! Traumumwoben
Schläft das Denken noch im Neste,
Nur das Fühlen schwebt nach oben.

Ach, des Lebens trübe Reste
Bleiben, wenn der Flor gehoben –
Das Geheimniß ist das Beste.

Gedicht 5

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