Lyrik


Gedichtzeilen Zu

Zu ahnen und zu schaun, zu forschen und zu wissen.Rückert
Zu all den Streichen an,Lenau
Zu allem Wissen kommst du so ohn Hindernis.Rückert
Zu äußern Inneres und Äußres zu verinnern,Rückert
Zu äußern Inneres und Äußres zu verinnern,Rückert
Zu baun, und baut zuletzt doch Alles für den Geist.Rückert
Zu behaaren seinen Fiedelbogen,Lenau
Zu beiden bist du da, der Erde Kampf zu streiten,Rückert
Zu beklagen ist die Menschheit,Lenau
Zu Bette stieg ich lüstern mit der Pest;Lenau
Zu beugen scheint er auch vorm Fürsten seine Glieder.Rückert
Zu blühn auf freier Wiese dort,Lenau
Zu blühn, wo niemand dein genießt!Lenau
Zu Blumen, die kein Herbst uns raubt,Lenau
Zu Blüt' und Frucht gebracht, was du nur angeregt.Rückert
Zu Boden schnell, wenn WildesscharLenau
Zu bringen einen Gruß?Lenau
Zu bringen Oberen der untern Wesen Bitte.Rückert
Zu bringen, hoffe nicht daß ihn das Wasser trage.Rückert
Zu buntem Kranze flicht.Lenau
Zu büßen ihre Lust am bittern Werk und süßen.Rückert
Zu deinem Besten hast du aber es gewandt,Rückert
Zu deinem Besten sollst du wenigstens es wenden.Rückert
Zu deinen Zellen heim der süßre Honigruch,Rückert
Zu deiner Ehre was du andern mußt verschweigen?Rückert
Zu dem blutgen Frühlingswerke.Lenau
Zu dem du nichts gewannst, von dem du nichts verloren;Rückert
Zu dem schönen Engelbilde:Lenau
Zu den Füßen des Vertieften,Lenau
Zu den Seejungfrauen.Lenau
Zu denken der Natur und Weltzusammenhang,Rückert
Zu denken ist, des Tods, er denkt allein des Lebens.Rückert
Zu denken, mir nur Ein Gedanke liegt im Sinne.Rückert
Zu der traurigsten der FrauenLenau
Zu der Trommel trauerdumpfen SchlägenLenau
Zu der Zigeuner mächtigem Spiele.Lenau
Zu Dienern, während auch unholdem holde dienen.Rückert
Zu dir herüberschwängeLenau
Zu dringen, und verlierst im Dunkel bald die Spur.Rückert
Zu Dumpfheit oder Sinn, zu Herbheit oder Milde.Rückert
Zu dunkel ist die Nacht, der Tag ist alzu hell,Rückert
Zu Ehren Theuerer, von denen sie dir stammen.Rückert
Zu einem andern doch nicht machen als er war.Rückert
Zu einem Gemsbart weidgerecht zu schlichten,Lenau
Zu einem großen Haus gehört ein großes Heer.Rückert
Zu einem großen Heer gehört ein reicher Sold,Rückert
Zu einem höhern Werth mit Macht empor zu dringen.Rückert
Zu einem Manne, dem sein Kind gestorben war,Rückert
Zu einem Neuen solls, und einem Bessern gehn;Rückert
Zu einem schönen Buch, um es der Welt zu geben;Rückert
Zu einem Staatenbund, zu einem Bundesstaat.Rückert
Zu einem trüben Abschiedsfeste lade;Lenau
Zu einem, das der Geiz nicht nehmen kann in Hut.Rückert
Zu einem, das nicht wird durch kleinste Theilung kleiner,Rückert
Zu enge sind der SeeleLenau
Zu eurem HerzeleideLenau
Zu fahren ordentlich, und nicht zu Fuß gehn kannst.Rückert
Zu finden, welche sagt von ihres Schöpfers Ruhme.Rückert
Zu folgen ihm auf seiner Väter Schloß.Lenau
Zu fordern fort und fort ein heil’ges Amt der Deutung.Rückert
Zu fördern Menschenglück mit aller Kraft hienieden,Rückert
Zu forschen; forsche du nach Wesen die er schuf.Rückert
Zu fragen, warum sie nicht sei vollkommener.Rückert
Zu freudigen AkkordenLenau
Zu früh herüberkam.Lenau
Zu früh verlornem Heimatglück;Lenau
Zu fügen frei und groß der Weltnothwendigkeit.Rückert
Zu fühlen dran, daß ich kein Weib sei und kein Kind,Rückert
Zu fühlen einen Kern feststehender Gedanken;Rückert
Zu fühlen rings um dich, stets aus sich selbst erneut,Rückert
Zu fühlen, daß im Wind von selbst die Federn wallen,Rückert
Zu Füßen liegt ihm sein zerbrochner Wahn;Lenau
Zu geben mir die schaudervolle Kunde.Lenau
Zu geben samml’ ich ein, dis Sammeln ist mein Leben.Rückert
Zu gehn, und gieng darauf, bis gehn er mußt' auf dreien.Rückert
Zu gelten für die Welt, und nicht für sich allein.Rückert
Zu Gewalttat aufzustachelnLenau
Zu glänzen, und daheim geht er in seinem Schmutze.Rückert
Zu glücklich wär' er, wenn das was er schuf im Spiele,Rückert
Zu gönnen, doch für Geist und Herz kein würdig Ziel,Rückert
Zu Gott zurück. So schwebt in Gott sie mittenin.Rückert
Zu Gott, geh ihn getrost mit Preisen und Gebet.Rückert
Zu Gott, und in dir selbst zu jeder Gottesspur.Rückert
Zu Gottes Angesicht mögt ihr empor denn steigen;Rückert
Zu Gottes Angesicht soll es getragen seyn.Rückert
Zu Grabe, werden sie verschieden dich begleiten.Rückert
Zu Graf Angoulême nun spricht er:Lenau
Zu Gras und Kraut hinan, und schneller noch von dannen.Rückert
Zu großes Lob gereicht wol oft zu größtem Tadel,Rückert
Zu haben, doch vom Ziel bin ich noch weit entfernt.Rückert
Zu haben, jede hielt auf ihr's und war vollkommen.Rückert
Zu Handlungen, weil sie von Gott geboten sind.Rückert
Zu haschen einen Klang, den längst verweht die Zeit.Rückert
Zu haschen einen Raub auch im Vorüberflug.Rückert
Zu Haus, und fanden nun sie da und dort nicht minder.Rückert
Zu heben, sieht er hell darunter Gottes Feier.Rückert
Zu heilen jene Wunde,Lenau
Zu hindern, zog ich mich mit meinem hier zurück.Rückert
Zu hobeln ist der Plump’, ein Dummer ist zu witzigen,Rückert
Zu höherem Erwerb ist sie dir neu geboren.Rückert
Zu höherm Orden soll dein Ehrgeiz dich befiedern,Rückert
Zu hören stets die Todesstunde schreiten.Lenau
Zu hören und zu sehenLenau
Zu ihrem Grunde sich hinunterstehle,Lenau
Zu immer höhern bis zum höchsten Sonnenbronnen.Rückert
Zu immer höhern Höhn giebt dir der Zweifel Schwung,Rückert
Zu jedem ganzen Werk gehört ein ganzer Mann.Rückert
Zu jenem Fremden ahnungsvolles Hassen.Lenau
Zu klagen um des Mädchens Fall,Lenau
Zu knieen mein’ an meiner Freudenbahre,Lenau
Zu kochen, weicht sie ein in ihrem eignen Kröpfchen,Rückert
Zu kommen durch den Wald, die Frühlingsflur entlang,Rückert
Zu kränken und gekränkt zu werden dann und wann.Rückert
Zu kühner Tat hinaus! hinaus!Lenau
Zu langsam sollst du nicht, noch auch zu schnell mir schreiten.Rückert
Zu lassen! Übernacht kann es dir anders kommen.Rückert
Zu lauschen dem entbrannten Kampfesmühn.Lenau
Zu lauschen hier im BlütenstrauchLenau
Zu läutern, um Geschöpf und Schöpfung zu versöhnen.Rückert
Zu leisten immer das, und immer mehr nur noch.Rückert
Zu lernen jede Kunst und alle Art von Wissen.Rückert
Zu lernen ohne Zweck, wozu es sei zu brauchen.Rückert
Zu lernen, sondern lern', was in den Wurf dir kommt.Rückert
Zu lernen. Alles lernt, wer erst das Lernen kan.Rückert
Zu lesen lieb’ ich das, wo ich auf jedem SchritteRückert
Zu loben, wenn er es von innen will ergänzen,Rückert
Zu lohnen königlich all meinen Kronbelehnten.Rückert
Zu lüsternem Umfassen.Lenau
Zu machen durch Beweis, erwägst du alles reiflich;Rückert
Zu machen so, daß es ein äußres Schönes sei.Rückert
Zu mächtig schier, als daß sie mir besingbar.Lenau
Zu manchem Freundeshause.Lenau
Zu meinen FüßenLenau
Zu meinen, daß es gar nicht anders könne seyn,Rückert
Zu meiner Seele TrauerLenau
Zu meiner Sicherheit behalt’ ich etwas eben.Rückert
Zu Menschen sie gemacht, die nur viel länger leben;Rückert
Zu mir gelangt mit des Geschehenen Verbreitung;Rückert
Zu mir herüberziehtLenau
Zu mir, und diese Lieb’ ists die ich euch befehle;Rückert
Zu Nachbarn er als Gast.Lenau
Zu nah den Augen ist nicht besser als zu fern;Rückert
Zu nehmen, sich begnügt, ihm heitern Schmuck zu geben.Rückert
Zu nennen sind die vier vor einer fünften Kraft.Rückert
Zu offenbar hätt’ ihn des Menschen Geist gewahrt.Rückert
Zu pflanzen einen Baum, der auch mag Schatten geben.Rückert
Zu prahlen, aus der Tasche.Lenau
Zu rastlos wildem SturmeslaufLenau
Zu räumen, blieb der Raum der leere glänzend roth.Rückert
Zu rechter Zeit das Aug' als wie das Ohr zu schließen;Rückert
Zu Richtern wirft sich auf der Schriftgelehrten Zunft;Rückert
Zu riechen Honigduft und Weihrauchkorn zu wittern.Rückert
Zu Rindes Ansehn war das edle Roß gekommen.Rückert
Zu sagen müde, doch zu hören werden sie,Rückert
Zu sagen wagt: Ich weiß, daß euch die Liebe fehleRückert
Zu sagen, was du längst gehört an andern Orten.Rückert
Zu sättigen die Lust, die niemals kann ersatten;Rückert
Zu schaffen immerfort, wie es zuerst erschuf.Rückert
Zu schärfen glänzender des Selbstgefühles Waffen,Rückert
Zu scheinen schlechter als er ist, um nicht zu gleißen?Rückert
Zu Schiff hinunter den Rhein,Lenau
Zu schiffen, rüstet’ er sein Schifflein wohlgemut.Rückert
Zu schweben in der Luft, zu wandeln auf dem Meer,Rückert
Zu sehn ihm ist, sofort zu ziehn Schlußfolgerungen,Rückert
Zu sehn nicht was sie hat, zu sehn nur was ihr fehlt.Rückert
Zu sehn stets jener dort unselige Bethörung.Rückert
Zu sehn unsichtbares, und solcher Gnaden mehr.Rückert
Zu sehn Vergehungen verziehen, ja belohnt.Rückert
Zu sehn, das deinem Bild vom Menschen widerspricht.Rückert
Zu sehn, wie auch indeß manch andres drüber fuhr.Rückert
Zu sehn, zu hören, die der Seel' ist wesenhaft;Rückert
Zu seinem nicht, und nicht zu unserem Vergnügen,Rückert
Zu seinem Sitze auserkiestLenau
Zu seinen Lehrern hat ein Schüler dieser ZeitRückert
Zu seiner Nothwehr hat als seinen braunen Saft.Rückert
Zu seiner Qualgenesung:Lenau
Zu seyn, da überall auf ihr Zerstörung thront,Rückert
Zu sieben Farben wirds an jedem Wolkensaum,Rückert
Zu singen mit Robert, dem Mann der Waffen,Lenau
Zu sinnen für die Welt im Stillen Lust und Glück.Rückert
Zu sittigen die Welt und Herzen zu erheben.Rückert
Zu solcher Würde ist ein jedes Weib berufen;Rückert
Zu Sonnen werden auch die letzten endlich reifen.Rückert
Zu Sonnen werden, die sich stark im Licht verklären,Rückert
Zu spät! was reif ist, fällt, unreifes nur bleibt hangen.Rückert
Zu spät, was du auch thust, ist dann nur Ungewinn.Rückert
Zu stehlen sich ein Spielgesind,Lenau
Zu steuern, wurden dann im Sturm erschaffen Riesen.Rückert
Zu stören, aus dem Weg zu räumen Schwierigkeiten,Rückert
Zu stümpern wie er mag ein Recht auch jedermann.Rückert
Zu suchen der Erkenntnis hohen Baum.Lenau
Zu suchen, selber macht Erholung zum Geschäfte.Rückert
Zu tadeln, wenn mit Schein der Ganzheit überglänzen.Rückert
Zu tanzen überm Wellengrabe;Lenau
Zu Thier hindurch, sie kam zu Löwe, Roß und Stier;Rückert
Zu thun dir vorgesetzt; viel ändert oft ein Nu.Rückert
Zu thun scheint, was sie thut, oft aus Gewohnheit nur;Rückert
Zu thun, als Kunde mir vom seinigen zu geben.Rückert
Zu thun, ist andere zur höchsten Liebe ziehn.Rückert
Zu thun, wie andere dir selber angethan.Rückert
Zu tönen, ernst, wie Grabgesang:Lenau
Zu träge ist die Luft, ein Blatt zu neigen,Lenau
Zu tragen, das erwirbt von fremdem Fruchtertrag.Rückert
Zu Tränen nur gemacht.Lenau
Zu träumerischer Tändelei:Lenau
Zu treten die ErdenLenau
Zu trinken, sondern läßt die Flut ans Herz sich gehn.Rückert
Zu übersetzen recht, was man nicht recht versteht.Rückert
Zu übertragen, daß die Lust den andern werde.Rückert
Zu Ungeweihter Tod, zu Schwacher Irreführung.Rückert
Zu unserm Heil gewis; darein mußt du dich fügen.Rückert
Zu untergraben mit das Kraut läufst du Gefahr.Rückert
Zu unterscheiden klar vermochte keine Kunst.Rückert
Zu vielerlei und vielLenau
Zu wagen einen weitern Flug.Lenau
Zu wählen eine mir von seinen Wundergnaden;Rückert
Zu wandeln lieb’ ich nicht in diesem Pantheon,Rückert
Zu weihen treu dem dir von Gott vertrauten Werke.Rückert
Zu wen’gen passen, ist ein nicht geringes Leiden,Rückert
Zu wichtigem Geschäft, und stößt sich an die Schwelle,Rückert
Zu wilden Ranken ist alsbald der Trieb geneigt.Rückert
Zu Winter hielt er einen festen Schlaf,Lenau
Zu wirken das wozu Gott Lust und Kraft uns schuf.Rückert
Zu wirken, fühlt der Trieb sich außen rings abhängig.Rückert
Zu wirken, und dein Werk verkümmert krüppelhaft.Rückert
Zu zeugen, findet sich die Wahrheit in der Mitte.Rückert
Zuchtmeister, meisterst du mit Sicherheit nicht ihn.Rückert
Zuckt der Stein jetzt bleich und kahl.Lenau
Zückt ins Herz der warme ScheinLenau
Zuckt um seine edlen Züge. —Lenau
Zuerst bewirft er dich mit Lorbern, dann mit Koth.Rückert
Zuerst den Vogel, der als Ei zum erstenmaleRückert
Zuerst erwehrt es sich andringender GefahrenRückert
Zuerst mach' es ihm klar, wie er dich fassen solle,Rückert
Zuerst trit aus dir selbst ins Leben rings um dich,Rückert
Zuerst zu pflanzen drin fruchttragend einen Baum;Rückert
Zufällig Irdisches, und mancher Rost des Bösen.Rückert
Zufrieden kanst du seyn bei jedem Schritt darinn,Rückert
Zufrieden können seyn mit freier Ätherstätte.Rückert
Zufrieden nicht allein dem Schaden zu entweichen,Rückert
Zufrieden seh' ich, daß ich niemals kann ausbeutenRückert
Zufrieden seyn, und du sei’s auch in ihrem Schoße!Rückert
Zufrieden, mit dem Blick von dort uns zu begleiten.Rückert
Zufriedenheit gibt nur die Friedlichkeit der Liebe.Rückert
Zufriedne Stille wohn’ in deines Herzens Zellen!Rückert
Zugerauscht den frischen, grünen,Lenau
Zugleich am Anfang bin, am End’ und in der Mitte;Rückert
Zugleich an beiden HändenLenau
Zugleich auf seines Kinds GeschickLenau
Zugleich kann denken, denkt den Ew'gen ewig nicht.Rückert
Zugleich vollbringen, wie sogarLenau
Zugleich zur Stätte seiner Jugend sende,Lenau
Zugochsenvorspann ziehn der schwersten Garben voll.Rückert
Zugvogel aber spricht:Lenau
Zugvogel Poesie,Lenau
Zuletzt ein ländliches unscheinbares Gebäude.Rückert
Zuletzt es thaten, als sie besser sich besonnen,Rückert
Zuletzt hat es gesagt: du weißt auch gar nichts, Vater!Rückert
Zuletzt in fernem Land, wo zu GefangenschaftRückert
Zuletzt ist sie herab gelangt an einen weichen,Rückert
Zuletzt nicht auch den letzten Schrein?Lenau
Zuletzt umfragend nun kommt er zum Bethaus hin;Rückert
Zuletzt, damit er noch erstaunen müßte stärker,Rückert
Zum Abgrund nur hinab!Lenau
Zum Abgrund stürzen sehn;Lenau
Zum Abschnitt gereicht, in der RundeLenau
Zum Allgemeinen auch Besondres zu entfalten;Rückert
Zum allgemeinen, wie zum eignen Seelenheil.Rückert
Zum Altar; zerrißnes Tuch;Lenau
Zum an sich Guten treibt ein innrer Trieb allein.Rückert
Zum andern flog herein paarweise Taub' und Tauber,Rückert
Zum andern lerne das, was Niemand dich kann lehren:Rückert
Zum andern, und zuletzt zum Unbedingten dort.Rückert
Zum Ärgernisse, freut am Freunde dich villeicht.Rückert
Zum blutgetränkten Opferherde trug.Lenau
Zum bösen Wunsche bleib ich still,Lenau
Zum Bösen, sondern weil zu thun nichts andres blieb.Rückert
Zum dauernden Besitz dein Loß dir nur ein Grab.Rückert
Zum Dienst ins Fürstenschloß, das Hündlein mitgenommen.Rückert
Zum dritten nennt es so den Weisen, den zumeistRückert
Zum dunkeln Aufenthalt nicht mehr zurück verlangen.Rückert
Zum dunkeln Horste der Vergangenheit,Lenau
Zum Edlen, ob er auch unedel sei geboren.Rückert
Zum einen Fenster stieg herein mit mancher HenneRückert
Zum Ende sind noch nicht gedrungen deine Schritte,Rückert
Zum Ersten diese dis und jene jenes machten.Rückert
Zum ersten lerne was, um etwas zu erwerben.Rückert
Zum ewig stillen Grund versinkt er ohne Grausen,Rückert
Zum ewigstillen Frieden,Lenau
Zum Fasten lud uns nicht der Herr zu seinem Feste,Rückert
Zum Fenster dann emporLenau
Zum Fest versammelt sind in deines Tempels Hallen.Rückert
Zum Festmahl kommt sie nicht, sie fällt mit Schmach zur Erden.Rückert
Zum Frühling meiner Träume.Lenau
Zum Futter werfen lieber vor mein Bein,Lenau
Zum Gastgeschenk, wohin sie zum Besuche wallen,Rückert
Zum Gefängnis aufzuklettern?Lenau
Zum Gehn und Schreiten das, zum Fahren der und Reiten.Rückert
Zum Gesänge dunkler Trauer.Lenau
Zum getreuen BrudergrußLenau
Zum Glöcklein tanzend fliehn vorbei die BäumeLenau
Zum Glücke dacht’ ers nur, denn hätt’ er es gesprochen,Rückert
Zum Guten jeden Wicht, zum Helden jeden Schwachen;Rückert
Zum Guten Schönen will vom Mangelhaften BösenRückert
Zum handeln kannst du ihn, zum denken auch erziehn;Rückert
Zum Handwerk wieder, doch nicht zur Bescheidenheit.Rückert
Zum Heil'gen konntest du doch nur als Märtrer werden.Rückert
Zum Heile jede Frucht, wann ihre Zeit gekommen.Rückert
Zum Herzen sprach er: Weh dem Trotz, der dich bethörte,Rückert
Zum Himmel aufgericht.Lenau
Zum Himmel aufwerts blickt und ruft der Wesen Chor;Rückert
Zum Himmel heben will der eine sich durch Ruhm,Rückert
Zum Himmel ihn erhebt, zum Boden niederdrückt.Rückert
Zum Himmel Opferduft, und Aschen in die Gruft.Rückert
Zum Himmel schlügen,Lenau
Zum Himmel wendet ihn das Vorbild edler Väter;Rückert
Zum Himmel wollen hier sich alle lebendenRückert
Zum Himmel, jene nicht beim Fest seyn aufgenommen.Rückert
Zum Himmel, und sich nie im Traum zur Erde neigt,Rückert
Zum Himmelspiegel ist zuletzt der Strom geworden,Rückert
Zum Höchsten kommt sie nicht, solang im Leib sie bleibt,Rückert
Zum Höchsten, keiner doch ersteiget alle Stufen;Rückert
Zum Klagen ist die Zeit wann wir das Weh ertragen.Rückert
Zum Lebewohl süß schmerzlich nachgeklungen,Lenau
Zum Lernen Fähigkeit muß Gott dir selbst verleihen,Rückert
Zum Lernen treiben muß dich eigne Lust und Liebe.Rückert
Zum letzten Augenblick;Lenau
Zum Lichte treibt, von dem sie auch hat dunkle Kunde.Rückert
Zum Lied der Nachtigallen nieder,Lenau
Zum Lohn dient dis Gefühl, und macht den frei, der dient.Rückert
Zum mindsten damals war die Stube voll von Fliegen.Rückert
Zum morschen Balken wird kein derber Stein sich schicken.Rückert
Zum nahen Flug jetzt lüftet der schnelle TodLenau
Zum Narr'n die Wissenschaft, wo sie das Maß verloren.Rückert
Zum Nest im Wetterhauche,Lenau
Zum Opferherde trug ichs? — Herd der KücheLenau
Zum Quell, er murmelt stets: wir sehen uns nicht wieder!Lenau
Zum reichen Sold gehört ein eigner Schacht von Gold.Rückert
Zum sanften Monde nur hast du ein solch Vertraun.Rückert
Zum Schacht von Gold gehört viel Müh wol, ihn zu graben;Rückert
Zum Scheidegruß den trauten WaldesräumenLenau
Zum Scherze schloß ich keinen Bund;Lenau
Zum Schlosse, das ihm schon entgegendrohte,Lenau
Zum Schneeberg auf und ruft ihn jubelnd wach:Lenau
Zum Schönen sprachen sie mit flehenden Geberden:Rückert
Zum Schutz der Zwerge sind die Menschen dann erschaffen,Rückert
Zum Selbstgefäll’gen sprich: Ich möchte lieber Allen,Rückert
Zum seligen Paris mich träumend.Lenau
Zum Spaß dich Eintagsfliege aufzuspießen.Lenau
Zum stillen blassen Mond empor,Lenau
Zum stillen, klaren, ewiggleichen Frieden,Lenau
Zum Tanz berauschend sangen helle Geigen,Lenau
Zum Theil, zum Theil von mir, mit dem es steht und fällt.Rückert
Zum Throne sich gezimmert und geschlichtet,Lenau
Zum Traume sprach der Vögel Sang:Lenau
Zum Trinken ist es nicht, es ist nur zum Ertrinken.Rückert
Zum Vaterhaus führt euch der Geist der Demuth wieder,Rückert
Zum Veilchen sich nieder als Gast.Lenau
Zum Viereck ist der Kreis erstarrt, wenn seiner SpeichenRückert
Zum Voraus, und ihr Trieb sucht sie hervor zu bringen.Rückert
Zum Vorschein kommen sie an deinen Kindern wieder,Rückert
Zum Vorwertskommen selbst mag das die Kraft dir stärken,Rückert
Zum Vorwurf macht sie Mann der Frau, und Frau dem Mann;Rückert
Zum Wachen selbst im Traum, in sel'gen Glücks Umfang.Rückert
Zum Wachen über'm Buch, zum Wachen im Gesang,Rückert
Zum Wahlspruch für mein Buch: Kein Tag ohn' einen Strich.Rückert
Zum weisen Lehrer, der ihn tief ins Wissen taucht,Rückert
Zum Wesentlichen hats dich förmlich vorgebildet.Rückert
Zum Widder hier, und dort zum Schöpfen nur, das Lamm.Rückert
Zum Ziel geht jeder Schritt, der vorwärts wird gethan.Rückert
Zum Ziele sind noch weite Strecken.Lenau
Zünden sich die seligsten Geschicke.Lenau
Zündet heißer stets das SehnenLenau
Zuneigung herzliche, die sich dir nicht zu zeigenRückert
Zupft mit wohlgemeintem MahnenLenau
Zur Achtung willst und Anerkennung beim Brahmanen;Rückert
Zur alten Jungfer wirst du sonst verschrumpfen!«Lenau
Zur andern einen Wolf, als seien beid’ Ein Stamm.Rückert
Zur Arbeit taugt er nicht, zum Spielwerk nur allein.Rückert
Zur Bahnung eines Stegs dem höhern Ziele zu.Rückert
Zur Bahre tritt er feierlich und leiseLenau
Zur Einsicht kam sie zwar, daß sie nur sei ein TheilRückert
Zur Erlösung aus den Banden,Lenau
Zur Fremde treibt es mich hinaus.Lenau
Zur gliederlosen, starren Ewigkeit.Lenau
Zur grünen Alpe kehrt die Herde wieder,Lenau
Zur Güt’ und Schöne so der Welten trägst du bei.Rückert
Zur Hauptsach’ es gemacht allein vor allen Gilden,Rückert
Zur Heimat deuten sie; wohl dem, der traut den Sternen!Rückert
Zur Höl’, und hat den Sitz dort wieder eingenommen.Rückert
Zur Irrung gegenseits nur scheint ihr euch zu dienen.Rückert
Zur Kirche hin den langen Brautzug wandern,Lenau
Zur lang ersehnten Schlacht,Lenau
Zur längst verglühten Asche seiner Ahnen.Lenau
Zur Liebesfeier dringend laut.Lenau
Zur Mahnung deines Wegs, daß du nicht sinkst in Ruh,Rückert
Zur Meeresfremde fern hinaus;Lenau
Zur Milde hab’ ich mich gewöhnt nach Gottes Bilde,Rückert
Zur mitternächtgen Stunde,Lenau
Zur Münze wars geprägt, auf der zu schauenLenau
Zur Nahrung kann er nie der Außenwelt entbehren,Rückert
Zur Natur im Trostgewand,Lenau
Zur Nische seinen Eichenkranz empor:Lenau
Zur Nische streckten viele noch die Arme,Lenau
Zur Noth bequem nur faßt die arbeitselige Menge.Rückert
Zur prächt’gen Gruft, in der sein Widersacher lag.Rückert
Zur Racheglut der Sonnenstrahl?Lenau
Zur Raumersparung hat Baumeisterin NaturRückert
Zur reinsten Blüte will ich meine Lust entfalten,Rückert
Zur Reise, sammle dich! die Reis' entgeht dir nicht.Rückert
Zur Reise, sei dazu gespornt und angestochen.Rückert
Zur Reue wird er spät gelangen oder nimmer.Rückert
Zur Ruh der Seligkeit führt ew'ger Lieb' Unruh.Rückert
Zur Ruhestätte für die müden Glieder!Lenau
Zur sanften Wehmut lichtet sich das Tal,Lenau
Zur Schlachtbank führt er sie, zuvor zur Sinnenweide.Rückert
Zur Sommerhöh', und geuß Erregung in die Tiefe!Rückert
Zur Sonne heimgekehrt, gelangt zur Erde nie.Rückert
Zur Speise würd’ euch auf der Welt kein fettes Thier.Rückert
Zur starken Weltenfiedel,Lenau
Zur Sühnung mußte man dich so im Tod erheben.Rückert
Zur Tat hinunterschießen.Lenau
Zur Tränke, aber nur des Nachts im Mondenschein.Rückert
Zur vollen Seligkeit, o Seele, gieng nicht ein,Rückert
Zur Wahrheit aber wird nur dort das Traumgespinnst,Rückert
Zur waldversteckten Hütte mich zu leiten.Lenau
Zur Wehmut führen gerne solche KundenLenau
Zur Welt der Weisen Zunft, doch wird die Welt nicht klug.Rückert
Zur Welt gelangten sie, und wirkten da geschäftig,Rückert
Zur Wildnis fliehest du, dem Menschen zu entfliehn;Rückert
Zur Wissenschaft ist sie, und Mittel zur Bestreitung;Rückert
Zurecht sich finden, doch im fremden geht es nicht.Rückert
Zurede gute schwer Feindesversöhnung stiften.Rückert
Zureichen würden auch getheilt die Gaben allen;Rückert
Zureichend sich aus sich erkläret immerdar.Rückert
Zürnend die Stärkere dir entrissen.Lenau
Zürnend seine Stimme tosen,Lenau
Zurück aus Stamm und Zweig zog in den Wurzelschaft.Rückert
Zurück bald nach vergangnen Zeiten,Lenau
Zurück in der Erinnrung dunkle Nächte;Lenau
Zurück ins freie Meer.Lenau
Zurück ins heitere Gebiet der Kunst uns ziehn.Rückert
Zurück mit starken Hufen,Lenau
Zurück nach dem verlornen Mutterlande,Lenau
Zurück sich in den grünen Wald.Lenau
Zurück vom ewig hellen Waffenglanz!Lenau
Zurück vom nächtlichen Gedankenflug.Lenau
Zurück zum Paradies führt sie den Nackten wieder,Rückert
Zurück zur Menschheit die er auszog führt sie ihn.Rückert
Zurück, um noch einmal den Ausgang zu bedenken.Rückert
Zurückgekehrt aus rühmlichem Gefechte,Lenau
Zuruft, vom Spiele heimwärts aufzubrechen.Lenau
Zusammen reimen doch, wenn unrein auch, die beiden.Rückert
Zusammen scheinen dir zu hangen die Gedanken,Rückert
Zusammen sei’s gefaßt durch ein Gewaltiges,Rückert
Zusammen sucht ich den Speiserest,Lenau
Zusammenfassen kannst du sie in drei Berichte:Rückert
Zusammenfließt in unsre letzte TräneLenau
Zusammenhang der Ding’ ist wirklich ihm erschienen,Rückert
Zuschauer seyn des Spiels, das dir die Welt aufführt.Rückert
Zuwachses fähig sei, das glauben sie dir nicht.Rückert
Zuwenig und zuviel ist beides ein Verdruß;Rückert
Zuwenig und zuviel ist gleichsehr unvollkommen;Rückert
Zuwirft, und denkt daß wir als Brüder sollen theilen.Rückert