Lyrik


Gedichtzeilen Ve

Verachte keinen Brauch und keine Flehgeberde,Rückert
Verachte nicht den Staub, der dir den Weg verdeckt;Rückert
Verachten dich mit Recht, die lieber Ding' erörtern.Rückert
Verachten soll er nicht die Warnung, sondern lenkenRückert
Verachtend alle die ich sah zu Fuße gehn.Rückert
Verändert selbst den Platz, daß es dich Wunder nimmt.Rückert
Verbirgs, wo du es thust, wie man verbirgt das Böse.Rückert
Verblasen deine Seele!Lenau
Verblichner Jugend — ihre Freundschaft sterbe.Lenau
Verblieb im Angesicht des Menschen nur die Spur.Rückert
Verborgne Heimlichkeit zu wissen in der Erden.Rückert
Verbrannt ist dir dein Haus. ?Verbrannt ist nur das Holz.?Rückert
Verbuhlet und vertrunken,Lenau
Verbuhlte mir den Augenblick,Lenau
Verbunden Geist und Leib ein Leben wieder fänden?Rückert
Verbünden müßt ihr euch mit der Religion.Rückert
Verdächtig Wahres will und Falsches glaubhaft machen.Rückert
Verdecken vor sich selbst, daß sie es selber meine.Rückert
Verdenkt es keinem, wenn er tobt, doch ist sein TobenRückert
Verderben droht, und weicht, frei hebt er seine Brust,Rückert
Verderber sind der Welt nothwendig wie Erwerber;Rückert
Verderblich ist es, mit unrechtem Gut zu prunken;Rückert
Verdiene dein Geschick, sei dankbar und bescheiden,Rückert
Verdienst, daß du nicht auch bist arm und krank und blind?Rückert
Verdienst, verdienten Lohn, verdiente Anerkennung.Rückert
Verdienstlicher als frei zu kaufen die Gefangnen?Rückert
Verdienstlos möchtest du dich schmücken nie damit!Rückert
Verdient er, daß die Menschheit ihn bekränzet. —Lenau
Verdrießen läßt sichs nicht, daß seine LiebkosungenRückert
Verdrießlich gehen ihm die Augen auf und zu.Rückert
Verdrießt, Natur, das öde Spiel dich nimmer?Lenau
Verdunkle nur ihn nicht und bring ihn nicht ins SchwankenRückert
Verein im grünen Alpental?Lenau
Verein’ mit Selbstvertraun Mistraun in deine Kraft;Rückert
Vereinigt hört’ er dort die heil’gen Ströme rauschen.Rückert
Vereint doch sein in Lieb, Gebet.Lenau
Verfälscht nicht dessen Guß; nur daß es viel nicht sei,Rückert
Verfangen in der Schlucht, die lauten Winde rasen,Lenau
Verfolge nicht zu weit den Feind und deinen Sieg.Rückert
Verfolge rüstig, wo du kannst, die Lügen;Lenau
Verführte schlangenhaft in diese Schluchten,Lenau
Vergangenes, und nicht Zukünftiges ermissest.Rückert
Vergänglichkeit! wie rauschen deine WellenLenau
Vergänglichkeit, dein lauter Katarakt!Lenau
Vergangner Pflanzen steingewordne Spur,Lenau
Vergangnes wie Zukünftiges zu schildernLenau
Vergaßen unterwegs, vonwannen sie entsprangen.Rückert
Vergebens daß er noch die Kraft entgegenstemmt.Rückert
Vergebens draußen, wo die frohen Stimmen hallen.Rückert
Vergebens nach dem Specke,Lenau
Vergebens seinen Himmel festzuhalten,Lenau
Vergeblich alles, was du für die Welt gebildet,Rückert
Vergeistigen die Welt ist geistiges Ergetzen,Rückert
Vergeltet! aber wenn ihr wollt euch vom VergeltRückert
Vergeltet, wie man euch vergolten, aber treibenRückert
Vergessen den vom Thurm mit heim gebrachten Sack.Rückert
Vergessen wird, wie was man sieht, auch was man denkt;Rückert
Vergessen, daß du nun dreinblickest so verdrossen.Rückert
Vergessen, der es gab, und das Gesetz doch leben.Rückert
Vergessend all ihr trübes Erdenlos? —Lenau
Vergib, mein Gott! daß ich in meinen Schrecken,Lenau
Vergib, vergib, Geliebter, dem Gesange,Lenau
Vergiß des Weges, den du noch zu machen hast.Rückert
Vergiß mich, Welt! ich weiß, daß Er sich mein erinnert;Rückert
Vergißmeinnicht, du blühst an fremden Baches Bord,Rückert
Vergisset er doch auch beim Denken nicht das Essen!Rückert
Vergisset seiner Pflicht und seines Ursprungs nicht;Rückert
Vergleich am Himmel ihn mit Sternen erster Größe.Rückert
Vergleichbar eigenem Planetenbau, getragen,Rückert
Vergleiche dich nur oft nach unten und nach oben,Rückert
Vergleichen mußt du dich, die Hand zum Bund ihm reichen.Rückert
Vergnügen aber, das man sucht, ist nicht zu finden.Rückert
Vergnügen will man sich in der Gesellschaft nicht,Rückert
Vergnügt zu scheinen nur hält man für seine Pflicht.Rückert
Vergnügt, die Heimat wiederzusehn,Lenau
Vergolden hier und dort die Thoren und die Weisen.Rückert
Vergönnt euch dann ein freundliches Geschick,Lenau
Vergossen kalt, das rauschte vom Henkerbeil,Lenau
Vergötternd mich zu meinen Träumen wende.Lenau
Verhaucht und seine Blüten hingestreut,Lenau
Verheerend zog und von der Erde schwand;Lenau
Verheißt mir, daß ihr auch mein werdet ewig seyn.Rückert
Verherrlichend umschweben.Lenau
Verhöhnt von Roberts tragischem Sermon,Lenau
Verhüllte Melodien.Lenau
Verhüllte Schufte meinen Groll empören,Lenau
Verjüngen sich die Greise,Lenau
Verjüngender doch wirkenLenau
Verklagen kann ich sie darum nicht, doch beklagen.Rückert
Verklärten sich die Wolken nur,Lenau
Verklungen sind die Feste,Lenau
Verkrüppelt zwitterhaft sind drin die fleiß'gen Horden,Rückert
Verlange nicht, sie sei auch süße Frucht zugleich.Rückert
Verlaßner Völker Vaterhaus und Hort.Lenau
Verlassen soll auf immer.Lenau
Verlassen und vergessen.Lenau
Verlassen wie die Wüste,Lenau
Verlassen wir; der uns sein Wild geboten;Lenau
Verlassend schnell das Schilf im fernen Süden.Lenau
Verlaufe nicht im Sand wie Wein zerschlagner Tonnen.Lenau
Verlier, o Jüngling, nur Geduld und Hoffnung nicht;Rückert
Verlieren, die nicht kann das Wort anschaulich machen.Rückert
Verlieren, ohne was ein Gegenmann gewann;Rückert
Verliert der Geist den Trieb zur Heimat aufzufliegen.Rückert
Verlockt von deinem Licht, versengen ihre Schwinge.Rückert
Verlodert ist der Geist, gleich Düften die zerstieben,Rückert
Verlor, und immer noch hängst du mir fest am Herzen.Rückert
Verloren ging sein warmes Licht;Lenau
Verloren habe, geht mir durch die Brust ein Stich.Rückert
Verloren hat er seinen PfadLenau
Verloren ist der Ast, allein der Stamm gerettet.Rückert
Verloren ist die Kunst, in Versen vorzutragen,Rückert
Verloren sein des Traums Erinnerungen:Lenau
Verloren wär’ an ihr dein Ringen und verschwendet.Rückert
Verloschen ist das Licht des Tages, und dazuRückert
Verlust ist beim Besitz: wohl, dem das Sehn genügt!Rückert
Verlust, der schwerer schien, ersetzen kann auch ihnRückert
Vermag, mit flücht’gem Schlag der Wunschruth’ anzudeuten.Rückert
Vermag, ob wintern mag die Schöpfung, noch zu lenzen.Rückert
Vermagst du nicht auch sie zur Einheit auszugleichen?Rückert
Vermagst, so ist kein Freund dir auf der Welt verliehn.Rückert
Vermagst, wirst du nicht mehr erblassen und erröthen.Rückert
Vermeide rücksichtsvoll, was andre ärgern kann;Rückert
Vermeiden sollen sich, die nicht zusammenpassen;Rückert
Vermildernd schien das helle AbendrotLenau
Vermodert ist sein Mark, und mürbe seine Knochen.Rückert
Vermögen doppeltes, das haben sie empfunden.Rückert
Vernähte zehn davon in sein zerlumpt Gewand.Rückert
Vernehmen lassen, sei’s nur strenggereimt und strofisch.Rückert
Verneigen schweigend auch sich Sonn? und Mond gewogen.Rückert
Verneine nur dis Nein! dazu hast du empfahenRückert
Verneinten manche, daß in ihm zwo Seelen wären,Rückert
Vernimm den Ernst von mir: Zwei Schwingen dienten dir,Rückert
Vernimm die Fabeln, die ich nicht gefabelt habe;Rückert
Vernimm, der ewigen Natur vier Elemente,Rückert
Vernunft will freie That; wer ihre Stimme hört,Rückert
Vernunftweltordnungen und Glaubensheilanstalten.Rückert
Verpaß ich unter dem Baum;Lenau
Verpfählt hat er das LandLenau
Verpflanzt aus andern Welten;Lenau
Verpöbelt in der Frone schlechter Horden.Lenau
Verpufft, verdunstet so daß Nichts ihn wieder hasche;Rückert
Verrathen hat man dich, geopfert dich im Leben;Rückert
Verräthst du, daß du selbst nicht deine Reife hast.Rückert
Verrede nicht, zu thun, was du dir vorgenommenRückert
Verreiset und begraben.Lenau
Verrufen ist der Turm im Land,Lenau
Versagten das ersehnte Todesglück;Lenau
Versammeln unter sich wird sie den ganzen Haufen,Rückert
Versammelt sah ich jüngst in sommerlicher StilleRückert
Versammelt, daß auch er auf ewig stralt davon;Rückert
Versammelt, und sich freun wie an gefundnem Schatze;Rückert
Versäume kein Gebet, doch das der MorgenrötheRückert
Versäume nicht, auch das, was du noch kannst, zu thun.Rückert
Versäume nie, weil keins dir gleichen Segen böte.Rückert
Versäume nur dabei inwendig lernen nicht.Rückert
Versäumt ich auf der wüsten See.Lenau
Verschanzet, und verschließt die Pforten recht genau,Rückert
Verscheuchter Gefährte meiner Jugend,Lenau
Verschieb nicht, was du heut besorgen sollst, auf morgen,Rückert
Verschieden alle prägt sein Stempel aus sein gleicher.Rückert
Verschieden an Getön, im Sinn sind alle gleich.Rückert
Verschieden der Beruf des Mannes und des Weibes.Rückert
Verschieden findest du ihn auch in Schrifturkunden.Rückert
Verschieden ist ihr Dienst, ihr Ansehn, Größ? und Stand.Rückert
Verschieden ist im Grund, und wie es ist so bleib? es,Rückert
Verschieden ist was lebt, der Tod ist einerlei.Rückert
Verschieden wirkend, auch zu gleichem Werk zusammen.Rückert
Verschiedensten Vergehn, groß oder klein, gedroht.Rückert
Verschiedentlich geschöpft ist aus demselben BornRückert
Verschiedne Fälle gibts auf einer Lebensfahrt,Rückert
Verschiedne Wege gehn, er läßt sie gehn auf ihren,Rückert
Verschiednen Blumen gleich, in ihrer Art vollkommen,Rückert
Verschiednen Blumen ist verschiedner Sinn gewogen.Rückert
Verschiedner abgestuft das äußre Vaterland,Rückert
Verschiednes Werkzeug wohnt Verschiednen dazu bei,Rückert
Verschließest du dich ihm, so dringt er doch herein,Rückert
Verschließest du, und still nun wohnt es wie zuvor.Rückert
Verschließt auch selbst den Mund des Rathes uns zuvor.Rückert
Verschlossen ist er nur dem ihm verschlossnen Sinn;Rückert
Verschlossen, theilet doch des Meeres Allgemeinheit.Rückert
Verschlucken still vor seiner Türe.Lenau
Verschwanden — ob die WolkennachtLenau
Verschweig ein Glück, verbirg ein Unglück, das du hast!Rückert
Verschweigen möchten sie die Feindschaft, die sie hegen;Rückert
Verschweigt die Hälfte, bis er findet andern Mund.Rückert
Verschwelgt mit reicher HabeLenau
Verschwende nicht dein Wort, wo man es nicht wird sparen;Rückert
Verschwendend rings die schönen Freudenlose.Lenau
Verschwimmen alswie Licht und Schatten Lust und Trauer.Rückert
Verschwindet, wenn du recht dein Denken siehest an.Rückert
Verschwunden im schließenden Tor,Lenau
Verschwunden ist das letzte Leben,Lenau
Verschwunden von der Stirn die bange Frage.Lenau
Versehn ist dieser Weg mit keinen Meilenzeigern,Rückert
Versehnt ich manchen trüben Tag in jenem Haine nochLenau
Versenden Liebesgrüß', und der Erwidrung lauschen.Rückert
Versichere du nur dich ihrer, daß sie bleibenRückert
Versiegelten, davon er nicht den Inhalt kennt.Rückert
Versinken mit verzweifelnder Gebärde.Lenau
Versöhnen wollen sie den Kampf und könnens nimmer.Rückert
Versöhnend dann soweit du kannst umherzureichen.Rückert
Versprich uns, nie zu gehn ins Menschenaug' allein,Rückert
Versprich, o guter Mann, nur selber gut zu bleiben.Rückert
Verspricht dies Leben oder Tod?Lenau
Verstampfet seinem OhrLenau
Verstand dazwischen sprach: Der Ew?ge sollte wendenRückert
Verstand ist vom Verstehn, Vernunft ist vom Vernehmen;Rückert
Verstand ist zweierlei: der ein’ ist angeboren,Rückert
Verstand zu seinem Bau braucht manche Stütz’ und Krücke,Rückert
Verstanden haben zwar ist mehr als blos vernommen,Rückert
Verständig ist, wer das genießet, was ihm taugt,Rückert
Verständigt euch nur, wo sich eure Wege scheiden.Rückert
Verständnis ihrer selbst, Verständnis der Natur,Rückert
Verständnisse der weggeräumte Fehler fromme.Rückert
Verstecken vor der Welt, daß schön der Welt sie scheine;Rückert
Versteh! Unendliches und Endlichs, das dir scheintRückert
Verstehst du nicht den Blick, was soll der Mund dir sagen?Rückert
Verstehst du wirklich sie nun erst, und damals nicht?Rückert
Verstehst, spricht dich nicht an; was willst du vom Gedicht?Rückert
Versteht; Weltklugheit ist weit nützlicher zur Reise.Rückert
Versteigen sich ins Blau die schwindelnden Gedanken.Rückert
Verstören kann dich nichts, wenn du dich nicht verstörst,Rückert
Verstören wird ihn um so minder, was du klagst,Rückert
Verstört die Heiterkeit vom ganzen Hochzeitfeste.Rückert
Verstricken soll er nur sich nicht darein zum Bösen.Rückert
Versuch es nur und schreib es einem andern an,Rückert
Versuch es und beiß an, so schmeckst du, daß es schmeckt.Rückert
Versuch es und entrinn, ihm ist nicht zu entrinnen.Rückert
Versuchs, um dich dem Druck, dem dumpfen, zu entringen,Rückert
Versucht Philosophie vielnamig zu benennen,Rückert
Versuchung, wo er kann, für Thoren wegzuräumen.Rückert
Versuch? es nur, und sieh, wie scharf es beißen kann.Rückert
Versunken winterlich, nachträumt den Blütentraum.Rückert
Versunken, eh mein Licht versank, im Meere!« Lenau
Vertheidigen sogut wie das uns Gott gegeben.Rückert
Vertragen lasset sich, sogut es geht, die beiden.Rückert
Vertragen müßen sie sich doch an Einem Platze.Rückert
Verträglich jeder auch dem Nachbar sich bequemen,Rückert
Verträgt der Adler, wo er hat sein Nachtquartier.Rückert
Vertrat den Wolken ihre Bahn.Lenau
Vertrau auf Gottes Schutz! Wer könnte sonst dich schützen?Rückert
Vertrau dem guten Geist auch in der schlechten Stunde,Rückert
Vertrau! umsonst ist nicht in dich gelegt der Trieb;Rückert
Vertrauen möchte und ihr alles sagen;Lenau
Vertrauend ihm, der dir den Himmelsfunken gab,Rückert
Vertrauend und mit innigstem Verlangen,Lenau
Vertraulich zeigte mir sein Sehnen jeder Keim.Rückert
Vertreibe denn die Zeit, bis dich die Zeit vertreibt;Rückert
Vertreibt ihm bald sein DrängerLenau
Vertrieben und entflohn, genöthiget und frei.Rückert
Vertrieben waren sie daraus von Ratt' und Maus.Rückert
Verwächst und seine Klinge mit der Scheide:Lenau
Verwandeln muß sie sich, beharren kann sie nimmer;Rückert
Verwandelt sich und schwankt, nur das geschriebne steht.Rückert
Verwandeltet ihr mich, daß ich nicht mehr wär’ ich,Rückert
Verwandle sie in Gold, wenn die Tinktur du hast!Rückert
Verwandlungen hervor die Flammen selbst als Rosen.Rückert
Verwandtschaft kann, mein Sohn, der Liebe nicht mit Ehren,Rückert
Verwechseln darfst du nur sie nicht mit Einerleiheit.Rückert
Verwehender Staub dem Staube,Lenau
Verweht Erinnrung; bald zerstiebtLenau
Verweht in Abendwinden.Lenau
Verweilen ihre warmen Blicke noch;Lenau
Verweilte noch der Sonne letztes Glühn.Lenau
Verwelkt und niemals doch erblüht!Lenau
Verwende sie nunmehr zum Nutzen in dein Haus.Rückert
Verwendet, daß kein Spiel den ernsten Zweck bedränge.Rückert
Verwest so frühe noch einmal.Lenau
Verwirren kann dich schon der Mücke leisres Schwirren.Rückert
Verwirrt und süß erschrocken,Lenau
Verwöhnen werden dich geschenkte Leckerbissen,Rückert
Verworfen ist vor mir, wer sich hält auserwählt,Rückert
Verworrner Worte und verworrnerer Gedanken.Rückert
Verwundert aber riefs: O Vater, es ist fort.Rückert
Verwundert fragt' ich, was die Stümmlung soll bedeuten?Rückert
Verwundert schauet ihn der junge König an,Rückert
Verwundert und beschämt seh? ich die Bücherballen,Rückert
Verwüstend in die Saaten.Lenau
Verzage nicht! es trifft der letzte Pfeil das Ziel.Rückert
Verzage nicht, mein Herz! das Ei kann Federn kriegen,Rückert
Verzage nicht, o Herz! die Lust entspringt aus Trauer;Rückert
Verzage nicht, wenn ab die welke Hoffnung fiel;Rückert
Verzehrt euch selber nur, so geht sie auf in Helle.Rückert
Verzehrt, ein Vogel fern zu andern wohlgemut.Rückert
Verzeih, daß ich dich konnte meiden,Lenau
Verzeih, wenn ich oft knieend am AltareLenau
Verzeiht, was ich gefehlt, ich hab' es gut gemeint,Rückert
Verzierten blank die Wände rings und Schränke,Lenau
Verzweifelst du, der Welt zu schaun ins innre Wesen,Rückert
Verzweifle nicht an dir vor jedem Zweifelsfall;Rückert