Lyrik


Gedichtzeilen Tr

Trabten mit Behagen.Lenau
Trag Andrer Sinnesart, und bleib bei deinem Sinn.Rückert
Trag auf dem RittLenau
Trag auf den Schwingen mit den Menschengeist empor.Rückert
Trag deinen HerrnLenau
Trag ein den Fehlertrag, er fehle nicht darin;Rückert
Trag es empor zu dir, und über dich empor!Rückert
Trag ich den Berg hinabLenau
Trag unter Menschen ihn, und sei davon befreit.Rückert
Tragen dich auf deinen Grabeswegen,Lenau
Trägst du ohn’ Ungeduld Frost, Regen, Sturm und Wind?Rückert
Trägst du vielleicht der Früchte süße Last?Lenau
Trägst du, o Mensch, sie nur in die Natur hinein?Rückert
Trägt aber uns der Schlaf mit weicher HandLenau
Trägt des Säbels EisenbogenLenau
Trägt die gealterten mit seiner Flügel Schwunge.Rückert
Trägt ein Häuflein Bauersleute,Lenau
Trägt er entgegen ihm, und grüßet wohlgemuth.Rückert
Trägt es die Blätter fort mit halbersticktem Weinen.Lenau
Trägt hinaus der Abendwind;Lenau
Tragt ihr des Esels Last, tragt doch den Esel auch!Rückert
Trägt jeder doch genug! soll er nun helfen tragenRückert
Trägt mich nach der Ferne.Lenau
Trägt Natur auf allen WegenLenau
Trägt solchen Schmuck der Mann, der euch verwegen sendet?Rückert
Trag? hin die Leuchte schnell, so ist der Winkel hell.Rückert
Tränen auf des Mädchens Wangen. —Lenau
Tränen, euch, ihr trauten, lieben,Lenau
Tränen, selig, unbewust;Lenau
Tränenvolle Schneegefilde?Lenau
Trank noch eine Flasche vom lieben Rhein,Lenau
Tränk und füttre seine Rosse;Lenau
Tränkt kühler Tau den welken Blumenstrauß,Lenau
Tränkt sein Herz, wenn Blitze knisterndLenau
Tränkte sie der frische Quell auch,Lenau
Tränkten noch mit Türkenblut,Lenau
Trara!Lenau
Trara!Lenau
Trara!Lenau
Trat mancher drauf mit unversehnem TritteLenau
Trat nie dein scheuer Fuß,Lenau
Tratst du noch in deinen Garten,Lenau
Trauben, die des Sommers Strahl und GlutLenau
Trauer ist wo sie fliehn, und Freude wo sie wohnen.Rückert
Trauernd stillzustehn;Lenau
Trauert sich um dich zugrunde.Lenau
Traulich sich mit ihm verschwisternd,Lenau
Trauliche GrüßeLenau
Traulichen Gemenges in einer Herde,Lenau
Träume müssen ja verblühen.Lenau
Träumen auf Korallenzweigen.Lenau
Träumen eines schönen Kindes;Lenau
Träumen ihre künftgen Lieder.Lenau
Träumen klingen hört;Lenau
Träumerisch im tiefen Rohr.Lenau
Traumschattengaukelei, Nachttäuschungstruggespinnst,Rückert
Traun! milder ist der Tod, trotz Blut und JammerstimmeLenau
Traurig durch den grünen Wald. —Lenau
Traurig einst dein Haupt?Lenau
Traurig flüstern auf ihm die Kränze der wenigen Edlen,Lenau
Traurig kahlt die Stätte, wo einst ein Quell floß;Lenau
Traurig kehrt ich eines AbendsLenau
Traurig säuseln hier die Weiden,Lenau
Traurig schweigt der dürre Strauch,Lenau
Traurig schwieg er, und zur TüreLenau
Traurig sinnend blickt JohannesLenau
Traurig stumm herübersehnLenau
Traurig von des Weges Leiden.Lenau
Traurig war mir da und finster zumut,Lenau
Treffen die erstaunten FrauenLenau
Treffen sie die Morgenspenden.Lenau
Treffen unsre Küste mit Verderben.Lenau
Treib zu und schaffe fort, doch mehr nicht als genugRückert
Treibt Blüten, Früchte trägt und falbes Laub läßt gleiten.Rückert
Treibt das Herz ihr auf die Wangen.Lenau
Treibt der Krieg, der offne, scharfe,Lenau
Treibt es ihn bald genung zurück in Schlamm zu tauchen.Rückert
Treibt es nach dem Land der Ruh,Lenau
Treibt mich rastlos irr mein Liebesleid.Lenau
Treibt weiter dich der Trieb, der einmal ist im Zug.Rückert
Treten beide unwillkürlich,Lenau
Treten die drei Reiterjungen:Lenau
Treten die sarmat’schen Männer.Lenau
Treu bin ich selbst mir nicht, getreu bist du mir nur.Rückert
Treu der Heimat süßem Drange,Lenau
Treu seyn dir selber nur und Gott und der Natur,Rückert
Treu untreinander ausgetauschte Herzerfahrung.Rückert
Treuen Mutter, längst im Grabe! —Lenau
Treuer Freund, sei mir gepriesen!Lenau
Treulich bei dem Bilde ein;Lenau
Treulich bringt ein jedes JahrLenau
Treulos hat sie mich verlassen;Lenau
Triangel, Pendeluhr, Luftpump? und Seekompaß,Rückert
Trieb ihn die Sehnsucht, nach den Tannenhainen,Lenau
Trieb mit dir ein arges Spiel,Lenau
Trifft der Hauch aus ihrem MundeLenau
Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach? es wie der Ball:Rückert
Trifft einst die Macht der Zeit und ihr Begriff zusammen,Rückert
Trifft es kein Schaden hier, der dort nicht ist belohnt.Rückert
Trifft mitten durch ins Herz hinein.Lenau
Trifft Schuld den Ältern, der es sieht und dazu schweigt.Rückert
Trifft sie den Wanderer, der nirgends ihr entläuft.Rückert
Trink Blut! trara!Lenau
Trinken Vöglein aus der Quelle,Lenau
Trinkgläser auch, vielleicht noch nie gefüllte.Lenau
Trinkt er aus mit raschem Zuge;Lenau
Trinkt mit aufgerißnen LippenLenau
Tritst du aus deines Rechts in meines Rechtes Kreis,Rückert
Tritt bunter Bildertanz, und wieder ab im Chor:Rückert
Tritt der Seemann in das Zimmer,Lenau
Tritt dir entgegen dort, und wird dich dort vertreten.Rückert
Tritt in dies Traumgewirr, das schon verworrner kreist,Rückert
Tritt in ein Felsenthal, von Bäumen kühl beschattet,Rückert
Tritt sein Schatzmeister her mit eil’ger Freudigkeit:Rückert
Tritt sie beschämt zurück, und alle Täuschung flieht.Rückert
Tritt wo ein Fürst ein Volk im Übermut,Lenau
Triumf! das Leben siegt; Triumf! der Tod erliegt,Rückert
Tropfen plötzlich und gewaltsam.Lenau
Tropfen sinken, schwere, große,Lenau
Trost und grüner Mut entsprossen.Lenau
Tröste unser flüchtiges Geschick!Lenau
Trotz allem Freundeswort, und Mitgefühlsgebärden,Lenau
Trotz aller Gaukelei der Frommen,Lenau
Trotz dem kecken Sang und KlangLenau
Trotz ihrem Namenszuge.Lenau
Trotz Schnee und strenger Winterszeit;Lenau
Trotz unseren drei Hunden.Lenau
Trotz viel und vielerlei,Lenau
Trotze den Geschicken.Lenau
Trotzend auf so schöne Stelle;Lenau
Trüb ihr alle Kerzen flimmern,Lenau
Trübe flüsternde Genossen,Lenau
Trübe wirds, die Wolken jagen,Lenau
Trübe Wolken, Herbstesluft,Lenau
Trübende NebelLenau
Trübhadernd mit den räuberischen Jahren:Lenau
Trübt ein Elefantenchor.Lenau
Trug die Mutter leis und lindLenau
Trug ein dunkles Mönchsgewand,Lenau
Trug einen Edelstein, den jenem er gestohlen.Rückert
Trunken von den StrahlengüssenLenau