Lyrik


Gedichtzeilen Ta

Tagen, die uns heimgesucht,Lenau
Taghell tritt der Mond hervor.Lenau
Täglich blässer ihre Wangen.Lenau
Täglich übers Meer in wilder EileLenau
Tagwinden sich erhebt, dich ahnungsvoll umspielen.Rückert
Talg im Leuchter und Gehirne.Lenau
Talgewind’ und BergesrückenLenau
Tannen starren in die LüfteLenau
Tanzen lustig drüber hinLenau
Tanzend nach verklungenen Weisen,Lenau
Tanzt nun auch der Winter frischLenau
Tanzte und jauchzte bei diesen Tönen;Lenau
Tat keiner nach dem Schlosse mehr den Gang.Lenau
Tatloser Schmerzen ruht,Lenau
Tauchen am tiefsten ein, andächtiger Gesinnung.Rückert
Taucht neu sie drein, und krumm ist sie im Wellenbade.Rückert
Taucht unter, und zurück läßt keine Spur der Reise;Rückert
Taucht’ er heim um Mitternacht.Lenau
Taumelnd dort am fernen Hügel,Lenau
Taumelst gleich einem versoffnen zitternden Lumpen,Lenau
Taumelt er hinab die Berge.Lenau
Taumelt ihm der Federbusch. —Lenau
Taumelte zurück, erschrocken,Lenau
Täuschen sie, so hast du mich getötet.Lenau
Täuschung wars nur der Hetäre,Lenau
Tausendfach ihr MundLenau
Tausendstimmig braust ein dunkler SchmerzLenau
Tautropfen auf den SpitzenLenau