Lyrik


Gedichtzeilen Si

Sich alter Schmerzen ferne Quellen finden. —Lenau
Sich an die verlaßnen Grüfte;Lenau
Sich an ihrem Widerschein.Lenau
Sich angebaut und wohnt in stillem Fleiß beisammen.Rückert
Sich auch in seinen Netzen. —Lenau
Sich aus der Brust, der kranken.Lenau
Sich äußern soll der Geist, nicht aber sich veräußern;Rückert
Sich ausgießt, in sich selbst sich schließt und sich genießt;Rückert
Sich birgt, damit der Dieb im Garten sie nicht raube.Rückert
Sich blühend durch blühende Bäume,Lenau
Sich darbot heute, laß es nicht bis morgen bleiben.Rückert
Sich darbot heute, laß es nicht bis morgen bleiben.Rückert
Sich darin vergehn wie Traum.Lenau
Sich das Eisen gütlich wärme.Lenau
Sich dauernd alles zu, was flüchtig sich ereignet.Rückert
Sich dem Untergange zu.Lenau
Sich denkend Eines Geists einträchtige Gedanken;Rückert
Sich denkend unterwegs, daß jeder das gefundenRückert
Sich die trächtige Kuh versehe,Lenau
Sich die Verschiedenheit des Inhalts möge spiegeln.Rückert
Sich doch berühren nicht, noch ineinander fließen.Rückert
Sich doch kein Kluger vor, um aufzustehn, zu fallen.Rückert
Sich donnernd geschlossen des Edens Pforte:Lenau
Sich durch die Arme schlüpfend,Lenau
Sich ebenso, wie du dich deines Kinds, erbarmen!Rückert
Sich ein feuriges Liedel.Lenau
Sich ein froh Husarenleben,Lenau
Sich entlasten unaufhaltsam,Lenau
Sich frei vom Dienst der Welt, allein in Gott gefangen.Rückert
Sich freuen Gottes Wort so klar vor sich zu schaun.Rückert
Sich freundlich mir erschließenLenau
Sich fühlen müßten so wie du sie würdest tragen.Rückert
Sich fühlt, so fühle dich mit Gott im Seelengrunde.Rückert
Sich gerne knallen hört.Lenau
Sich gleich in sie verliebt, und zu mit Lust ihr rennt;Rückert
Sich hier zu senken, um dort wieder sich zu heben.Rückert
Sich hoch, als er die Wahl dem Naciketas bot:Rückert
Sich hörbar stundenweit Dampfwagen rasselnd schneuzen.Rückert
Sich hüllen, so verhüllt die Ferne Grüft' und Särge.Rückert
Sich immer leichter als die menschliche bewahren.Rückert
Sich in den Wellentanz, der zum GeflöteLenau
Sich in die Schatten senken,Lenau
Sich in die trauten Ställe;Lenau
Sich in ihre Tiefen hinein erinnre.Lenau
Sich in ihrem FaltenkleideLenau
Sich in ihres Bildes Näh,Lenau
Sich innrer Menschenwerth an äußerm Glanz nur mäße.Rückert
Sich jede drunten birgt, und im Verborgnen treibt;Rückert
Sich jede ründen, und mit eigner Schönheit glänzen.Rückert
Sich krümmt, und mit dem Kopf sich beißet in den Schweif,Rückert
Sich läßt erfahren, und du glaubst an Offenbarung.Rückert
Sich läßt genügen, und befehlen Liebe will.Rückert
Sich läßt, die Beiden wird zu Einem umgestalten.Rückert
Sich Licht und Dunkel streiten.Lenau
Sich los als von dem Zug nach einem höhern Land.Rückert
Sich mengen die Lieder der Nachtigall,Lenau
Sich mild der Tau der Zähren!Lenau
Sich mischt, bis dieser ganz in jenem sich verlor:Rückert
Sich mit Literatur der ganzen zu befassen?Rückert
Sich mit so schwachem Feind ernsthaft herumgeschlagen.Rückert
Sich muß wie ein Sündergesicht.Lenau
Sich muste Nacht für Nacht vom Traume lassen äffen,Rückert
Sich nährend, lebt ein Mann, und heißt ein Menschenhasser.Rückert
Sich neues Leben regt, nur ists kein süßer Hauch.Rückert
Sich nur anbilden darf vorbildliche Geberden;Rückert
Sich Rosen, doch nur sich allein,Lenau
Sich scheuen wird zu greifen,Lenau
Sich schlecht gewehrt, sich nicht der Kriegsmann besser wehrte?Rückert
Sich schmiegen an des Sommers karge Reste.Lenau
Sich schwelgend mästet, da zu ihrer SchmachLenau
Sich selb nur sieht der Mensch im Spiegel der Natur,Rückert
Sich selber es zu thun, kann auch nicht menschlich heißen.Rückert
Sich selber suchend, stets sich selbst entschwundene;Rückert
Sich selber, Gott mit sich im ew’gen Lustvereine.Rückert
Sich selbst bewegend, Allbewegung hat gebracht.Rückert
Sich selbst in Ehren und sich selber reich zu halten,Rückert
Sich selbst und sein Geräth zieht ein der Kuttel nur.Rückert
Sich selbst vorüberfließen.Lenau
Sich senken, senkt er sich und suchet seinen Horst.Rückert
Sich sieht im Pfauenrad alswie im Regenbogen,Rückert
Sich so zu Herzen nimmt.Lenau
Sich über alles was dir lieb ist oder traut.Rückert
Sich über Zeit und Raum kund thun, doch nicht in Tönen.Rückert
Sich und die Welt, er ist ein großer Affe nur;Rückert
Sich unten schau im BildeLenau
Sich unterbreiten ihm, und heben ihn und tragenRückert
Sich verbergen ihrem Dränger.Lenau
Sich verspätet in den Mauern.Lenau
Sich vorausgesandt den Helden.Lenau
Sich wagen auf die Kehle,Lenau
Sich wähnend unumschränkt, erkennen diese Schranken.Rückert
Sich wegzuwerfen mag ein Weilchen sich nicht schämen,Rückert
Sich WonnedüfteLenau
Sich zu gefallen, nicht wie sich ein Thor gefällt,Rückert
Sich zu gehorchen und ihm selbst zu widerstreben;Rückert
Sich zu wühlen eine Bahn?Lenau
Sicher und wohl ward mir bei seinem Gruß.Lenau
Sichtbares als ein Bild des Unsichtbaren schaun.Rückert
Sie aber muß sich wenden,Lenau
Sie aber schlagen sich für ihn nicht minder kühn,Rückert
Sie aber wollten noch dazu den andern fügen,Rückert
Sie aber wünschten nun ein eigenes Gebiet,Rückert
Sie aber, glaub’ es mir, war innerlich gereift.Rückert
Sie ahnen es, allein es kümmert sie nicht viel.Rückert
Sie alle haben stumm ihr Loblied angestimmt,Rückert
Sie alle seine Kunst zu lehren alles that er.Rückert
Sie allein, von deren KusseLenau
Sie ans Herz sich endlich dürften pressen,Lenau
Sie auch ließ vom sommerlichen Getöne,Lenau
Sie auf ihrem schönsten Gange;Lenau
Sie beginnt hinab zu reden:Lenau
Sie bekennt in Tränengüssen,Lenau
Sie beten, daß ihr Fürst fett werde, dick und schwer,Rückert
Sie betrachtet durch des reinenLenau
Sie betteln nun um Glanz, und ehrerbietig ganzRückert
Sie bleibt, als hätt ein Zauber sie gebunden,Lenau
Sie blickt nach ihren Schätzen,Lenau
Sie blieb doch krank vom schüttelnden Orkane.Lenau
Sie blinkt nicht mehr im Auge hohl,Lenau
Sie blühen nicht umsonst, sie blühn und singen mir,Rückert
Sie blühten immer zu, bis sie unaufgeblühtRückert
Sie bracht es heim, es treu mit ihm zu teilen;Lenau
Sie brachten uns das Heil am Kreuzesstamme,Lenau
Sie braucht das Ruder, um die Fläche zu durchgleiten,Rückert
Sie brauchten sich es nicht zu fragen noch zu sagen,Rückert
Sie bricht, daß Vieles sei, das starre Eins entzwei;Rückert
Sie dacht’ an Palmen nicht zurück beim niedern Strauch,Rückert
Sie dacht’, indem es lebt’, ein ganzes Lebensheer.Rückert
Sie dachte vorwerts an der Rose Liebeshauch.Rückert
Sie danken es dem Hauch des Himmels, Poesie;Rückert
Sie danken nicht ihr Heil dem Grund aus dem sie stammen;Rückert
Sie dem toten Tag den Kranz.Lenau
Sie denken, so den Geist des Lebens einzusenkenRückert
Sie der Braut vom Finger streift.Lenau
Sie der Priester angetraut,Lenau
Sie der Tod, ein leiser, linder,Lenau
Sie des Begriffes sei, sich äußerlich zu werden. —Rückert
Sie deutet, daß im Ei kein Keim des Lebens sei;Rückert
Sie dienen mit dem Leib, ihr Geist ist sorgenfrei,Rückert
Sie dienet Gott, und weiß, daß ihr die Himmel dienen.Rückert
Sie dir der Sterne Stand Nachts und der Sonn’ am Tage.Rückert
Sie drängen sich mit Dank um sie, und sagen nichtsRückert
Sie dringt vom Grab hervor, und klingt im Herzensgrunde.Rückert
Sie droht den unten tief vom Schlummer noch umschlungnen,Rückert
Sie drücken; iß sie nur, so kratzt sie dich im Hals.Rückert
Sie dürfen sich bei’m Bau’n nicht um den Bauplatz streiten,Rückert
Sie eilen mit dem toten LeibLenau
Sie ein Korn zum runden Stein:Lenau
Sie einmal sind, und mehr die Sorge, wenn sie schwanden.Rückert
Sie einst für mich gepflückt.Lenau
Sie eitert innen, wenn sie außen scheint geheilt,Rückert
Sie empfängt die Huldigungen,Lenau
Sie fahren weiter mit verhängtem ZügelLenau
Sie fällt, der Erzklang weckt, der König wacht und siehtRückert
Sie findet Holz und Stein, und braucht den Zauberstab,Rückert
Sie fingen auf das Blut von deinen Hüften,Lenau
Sie flieht die Fluten, weil sie ihr das Gift entziehn;Rückert
Sie flogen hin, woher mit MachtLenau
Sie flogen, flatterten und schwirrten allenthalben,Rückert
Sie flüchten in die Heimat übers Meer,Lenau
Sie flüchten, wenn der Ernst sie je befiel,Lenau
Sie folgen nicht des Kriegs und nicht des Ruhmes Fahnen.Rückert
Sie folgen, eine nachgeschleifte Kette,Lenau
Sie folgt mir stets, sie spottet stets mir nach:Lenau
Sie fördern nur zu Tag den Vorrath ihrer Brust,Rückert
Sie forscht in ihrem SchreckeLenau
Sie fragen sich bestürzt: wo kam er her geflogen?Rückert
Sie fragen sich, warum ihr Meister vorzieht den?Rückert
Sie freuen mäßig sich am bunten Schattenspiel,Rückert
Sie freuen sich, daß sie einander freun sich sehn.Rückert
Sie freut der Blätterfraß nicht mehr, des sie sich freuten,Rückert
Sie fühlen innerlich, wo sie nicht ist zu schauen.Rückert
Sie fühlet fest sich stehn, und sieht den Himmel drehn;Rückert
Sie fühlt sich, wie du selbst, gerückt aus ihren Kreisen.Rückert
Sie führten darin ein wüstes Leben.Lenau
Sie führten ihre treue warme Quelle,Lenau
Sie füllt mit Glanz das Thal gleich einer Opferschale,Rückert
Sie fürchten wie der Fisch im Äther zu verschmachten.Rückert
Sie gab auch eine Kunst nur einem, und nicht allenRückert
Sie gaukeln um den stillen GreisLenau
Sie geben Antwort, wie du fragst, und anders nicht;Rückert
Sie geben ihm Vertraun, und er gibt ihnen Muth,Rückert
Sie gehn, und bringen dann die todten ohne Beben,Rückert
Sie geht nach einem Ziel, doch scheint es zu entweichen,Rückert
Sie geschlossen blieben wären.Lenau
Sie gibt es tropfenweis und nimmt den Becher voll.Rückert
Sie glänzen doch, sei's nun von Früh- von Abendstral.Rückert
Sie glauben alle, daß sie bis zum Ende drangen,Rückert
Sie glauben kindlich, was ihr kindisch Herz begehrt,Rückert
Sie glauben, daß die Form die allerhöchste sei,Rückert
Sie gleich den Gegenstand erkennen, den sie schildern.Rückert
Sie gleichet einem NebelbildLenau
Sie haben all ihr Gut verzäunet und verschanzt,Rückert
Sie haben dir herbei gewehet mancherlei,Rückert
Sie haben frech die Nacht vom Schlaf empöret,Lenau
Sie haben keine Zeit einander zu begrüßen,Rückert
Sie haben manches wol, was dir aus schlaffern FaltenRückert
Sie haben nebst Gestalt und Farb’ auch den Geruch,Rückert
Sie haben nur von fern ein Menschenangesicht.Rückert
Sie haben offenbar nicht Lust das Land zu räumen.Rückert
Sie haben selber dich geblasen her, von wannen?Rückert
Sie hält ihn festgebannt in ihrem KreiseLenau
Sie halten dich, wo du dich ihnen glaubst entzogen.Rückert
Sie halten sich am Nest mit scharfen Krallen fest,Rückert
Sie halten zugewandt den Rücken jenem Licht,Rückert
Sie hat darum kein Recht die Wurzel zu verdammen.Rückert
Sie hat dem todten Leib sein Leben eingegeben,Rückert
Sie hat den festen Grund gelegt, an den du rührenRückert
Sie hat der Küchlein viel, doch jedes ist gezählt,Rückert
Sie hat ein dunkles Haus mit ihrem Licht erhellt,Rückert
Sie hat ein schönes Amt und eine hohe Würde.Rückert
Sie hat ihn angeregt, sie hat ihn eingezogen.Rückert
Sie hat nicht acht,Lenau
Sie hat, mein Ahnen spricht, ein ander Angesicht,Rückert
Sie hatte sich vom Gras mit windgeknicktem HalmeRückert
Sie hatten am Gebälk der Mitte Sitz genommen.Rückert
Sie hätten auch die zwei ihm aus dem Mund gebrochen.Rückert
Sie hatten einen Brauch, mit abgelegten ZeichenRückert
Sie hatten nur die Milch der Mutterbrust gesogen,Rückert
Sie heilen nicht die unheilbaren Schäden,Lenau
Sie Hexen nennt und Teufelszofen,Lenau
Sie hielt’ uns ferneLenau
Sie hin zu seinen Füßen;Lenau
Sie hören Schüsse rings von allen Mauern,Lenau
Sie hören, wie die Woge braust, sie ahnen,Lenau
Sie hört nicht mehr das Echo donnernd wandernLenau
Sie hüllt, zerknickt von ihrem Schmerz,Lenau
Sie ihren Wirt, den Leib, gezehrt;Lenau
Sie im gewölbten Mund, fern waren sie und nah.Rückert
Sie ist das in der Zeit sich stets gebärende,Rückert
Sie ist die Sache selbst im weitsten Wissenskreise,Rückert
Sie ist die Sonne, die nicht selbst zur Erde kommt,Rückert
Sie ist dir angesteckt zum Wachen, nicht zum Träumen.Rückert
Sie ist ein schönes Bild, daß, was herab geborenRückert
Sie ist geworden, was sie werden sollt’ und kann;Rückert
Sie ist ins Herz verletzt,Lenau
Sie jagen hinter sich den Herbst mit raschen Flügeln,Lenau
Sie jammert auf, er faßt sie ohn ErbarmenLenau
Sie kämpfen; wer gewinnt, verzehrt allein den Braten.Rückert
Sie kämpften in der Luft, und bunt stob manche Feder,Rückert
Sie kann im Boden nicht gleich andern Pflanzen wurzeln,Rückert
Sie kann in keine Furche gleiten;Lenau
Sie kannte selbst sich nicht, wie sie sich drin erschienen.Rückert
Sie kehren summend wieder heimLenau
Sie klettern drauf, um deine DornenkroneLenau
Sie kommen dir auf WeinesflutLenau
Sie kommen ungesehn zur Wurzel doch zurück,Rückert
Sie kommt, sie naht, sie wird herniedersinken,Lenau
Sie können nachtverirrt die Heimat nicht erlangen.Rückert
Sie können, wie sie nah sich aneinander schließen,Rückert
Sie konnte nicht umhin, in ihrem VorwertsstrebenRückert
Sie könnten sich herein vor ihm zu retten hoffen.Rückert
Sie krankt vom Opium in deinem Grale.Lenau
Sie lächelt und sie zürnt, wie ihrs euch nicht laßt träumen,Rückert
Sie lächelt, wenn die Welt sie um die Welt sieht weinen,Rückert
Sie laden ihn so dringend,Lenau
Sie laden selber dich dazu mit Nicken ein.Rückert
Sie lagern um den Fremden stumm,Lenau
Sie lassen ihrem Herrn der Sorgen Sklaverei.Rückert
Sie lassen scheu zurück das Sterben auf den Hügeln.Lenau
Sie lassen, frisch und froh gelaunt,Lenau
Sie lauschten dem Verhängnis von den Mauern,Lenau
Sie leben auch im Buch und dem Gelehrten blos.Rückert
Sie lebet nicht im Ohr, sie schwebet nicht vom Munde;Rückert
Sie legen, um den Kampf zu sühnen, sich dazwischen,Rückert
Sie legt das Kind im SchattengesteinLenau
Sie legte blaß und todeskühlLenau
Sie lehret dich nicht Gott, doch zeigt dir seine Spur.Rückert
Sie leiden und sind still, laß dirs zur Lehre dienen;Rückert
Sie lernt, der Teufel geh’ umher als wie ein Leu,Rückert
Sie leuchten durch den See, wie aus beglückten TagenLenau
Sie leuchten von dem Licht auf Gottes Angesichte.Rückert
Sie liefern dir den Stoff, du gibst ihm die Vollendung.Rückert
Sie liegt in ihrem blutroten Blut;Lenau
Sie ließ den Schlauf darin, und ist hindurch geschlüpft,Rückert
Sie ließ mir, kindlich, bunten Flitter schauen;Lenau
Sie mag verbrauchen, ihr dient wieder zum Verbrauch.Rückert
Sie meinen doch, in ihren ernsten FaltenLenau
Sie merkt es dann villeicht, wenn man den Mann begräbt.Rückert
Sie mir im Angesichte.Lenau
Sie mit dem Glanze schmückt des Brautgeschmeides.Lenau
Sie mit Träumen zu berücken,Lenau
Sie möchte seyn, um nur recht lieben sich zu können,Rückert
Sie möge siegreich nun ihr kleines All verklären,Rückert
Sie mögen dir vom Lieben und VermählenLenau
Sie mögen gerne Dank für Weniges erlangen.Rückert
Sie mühte sich, mit einem Bissen BrotLenau
Sie muß dem Trieb vertraun, und lässet ihn gewähren,Rückert
Sie muß den Gott in ihm zum Schlaf betören,Lenau
Sie Muscheln sammelten von buntem Farbenspiele.Rückert
Sie müssen theur das Mahl mit ihrem Leben zahlen.Rückert
Sie mußten vielfach sich zerspalten,Lenau
Sie nährt ihn, bis er fühlt, daß er von ihr nicht stamme.Rückert
Sie nannt' es Mutter, weil es ihre Brüste sog,Rückert
Sie nicht erreicht, die göttliche Gestalt,Lenau
Sie nicht, die unteren Organe sehn das Kleinste,Rückert
Sie plagen dich noch lang, wann du sie abgelegt.Rückert
Sie plaudern unter sich, das Paar mit seiner Brut,Rückert
Sie reden nicht, was heut' der Tag zu reden beut,Rückert
Sie reden, was das Herz der Ewigkeit erfreut,Rückert
Sie rief: O schön! Und Schön heißt seitdem dieses Bild,Rückert
Sie ritten, stolz auf sich und ihren Herrn,Lenau
Sie rufen mir: O Tor! was hat dein Wahn beschlossen!Lenau
Sie ruft: So lange hab' ich euer Feld gehütet,Rückert
Sie ruht so blaß und starr in meiner Hand,Lenau
Sie sah den Sohn die SinnengierLenau
Sie sah, wie ’s letzte Röslein sichLenau
Sie sammelt Wachs, wann noch der Honig nicht ist flüssig.Rückert
Sie saßen lange Zeit und fühlten stark ihr Recht,Rückert
Sie schauen, wie es wächst, das grause Meer,Lenau
Sie schaun durchs dünnere Gedräng der BäumeLenau
Sie scheinen kleiner dir durch ihre Höhe bloß.Rückert
Sie scheint in bangen WeisenLenau
Sie scheint noch in der Höh; hinauf! ihr Licht zu trinken,Rückert
Sie scheuet und sich ihr entzieht mit feiger Flucht;Rückert
Sie schien ihr göttlich Angesicht zu neigen,Lenau
Sie schlafen tief und sanft in ihren Armen,Lenau
Sie schlang den blut’gen Raub nun mit zwiefacher Lust,Rückert
Sie schleppt das Holz, daß zündend sie bedieneLenau
Sie schlingt mit jubelnder GebärdeLenau
Sie schlingt ums Eine sich; doch mit dem andern Fange,Rückert
Sie schlummern in der Zukunft SchattengängenLenau
Sie schmieden Waffen, die sie selbst nicht können brauchen,Rückert
Sie schöpfet auch ihr Licht nur aus verborgnem Quelle.Rückert
Sie schreit ihn spöttisch kläglich an,Lenau
Sie schreitet ihnen vor, aus ihren WegenLenau
Sie schritt mit mir durch diese Bäume,Lenau
Sie schuf die einzelnen, als diene alles ihnen,Rückert
Sie schwangen sich hinweg, und ich sah nach und dachte:Rückert
Sie schwanken auf und ab, und krönen sich mit Schaum.Rückert
Sie schwanken wohlgemuth und tauchen auf ins Licht.Rückert
Sie schwankt in ihrem Blütenkleid,Lenau
Sie schwebten, wie zuerst der Geist auf Wassern schwebte,Rückert
Sie schweigt in Sehnsucht lauschend,Lenau
Sie schwingen ihm die Festpokale,Lenau
Sie sehn der Narben HeiligtumLenau
Sie sehn sich gar nicht gleich und sind nicht zu verwechseln.Rückert
Sie sehn sich traurig ins Gesicht,Lenau
Sie sehn unschlüssig zu, wie er ihn tüchtig preßt,Rückert
Sie sehn vor lauter Stolz nicht ein auf hohem Pfühl,Rückert
Sie sehnten sich heraus nach dirLenau
Sie sei ein steter Muth im Kampf fürs höchste Gut.Rückert
Sie sei Gespielin dir in bangen Stunden,Lenau
Sie selber wissen nicht, wie lieb mir sei ihr Lallen,Rückert
Sie selbst nur weiß, wie schwer die hole Maske sei.Rückert
Sie setzt dir Schwierigkeit entgegen zwar und Schranken;Rückert
Sie sey'n, einander zur Verähnlichung zu lieben.Rückert
Sie sind dahin! — Ein Knabe noch vor Jahren,Lenau
Sie sind das schönste Bild von zweier Seelen Innung,Rückert
Sie sind der Weg zuletzt die wahre doch zu finden.Rückert
Sie sind es nicht! kein Winter wird sie morden;Lenau
Sie sind fürs Ganze nur, weil sie nur sind für sich;Rückert
Sie sind im Duft der Fern' am schönsten anzusehn,Rückert
Sie sind im Sinn dir eins, die sich in Worten streiten.Rückert
Sie sind nicht los von Gott, gottlos bist du allein,Rückert
Sie sind nicht mein noch dein, sie schwimmen in der Luft.Rückert
Sie sind vorbeigeschwundenLenau
Sie sind zu überstehn, weil sie vorübergehn.Rückert
Sie sind zu widerstehn, und geh nicht ihnen nach.Rückert
Sie singen froh ein irisch Lied,Lenau
Sie singen mir von meinen Jugendträumen,Lenau
Sie singen mir, ums Feuer dicht gekauert,Lenau
Sie soll nichts mehr verheeren;Lenau
Sie sollen das Geweb vom Mittelpunkt ausbreiten,Rückert
Sie sollen ihr die Blüthen, Früchte tragen?Lenau
Sie sollen in der Nacht die kühle Labe schmecken,Rückert
Sie spiegeln sich im Wasser unzersplittert.Lenau
Sie sprach: Nein, Alt und Jung fraß ich ohn’ Unterscheid;Rückert
Sie sprach: Thu auf die Hand, und gib das Flöckchen mir,Rückert
Sie sprach: Wie sollt’ ich nicht, wenn ihre Lust die AffenRückert
Sie sprachen, tröstende Propheten,Lenau
Sie sprachen: Schwestern, laßt uns nun mit Wen'gem langen!Rückert
Sie sprachen: Solchen nicht, doch andern, auch wohl theuer;Rückert
Sie sprichts und kehrt dem rohen Schwarm den Rücken.Lenau
Sie stammen, und gehn hin den gleichen Tod zu sterben.Rückert
Sie stand — von säuselnden Lüften umweht,Lenau
Sie stand am murmelnden Wasserfall,Lenau
Sie standen still, geschultert das GewehrLenau
Sie starben, Greisen gleich, am Nachlaß der Natur.Rückert
Sie stehn, weil einmal sprach ein Dichter scheidend hie:Rückert
Sie steigen immer höher an die Wände,Lenau
Sie stellt dem Krokodil die Zähne so im Rachen,Rückert
Sie stellten seine Bahre an die Linde,Lenau
Sie stirbt in Wahrheit auch in jedem Nu davon,Rückert
Sie strebt nach ihrem Ziel mit aller Geister Ringen,Rückert
Sie streifen in den Wald hinaus,Lenau
Sie streiten, wer zuerst dis habe vorgebracht;Rückert
Sie strömet laut und lauter in die Lüfte,Lenau
Sie stürzen auf WaldwegenLenau
Sie suchen ihren Mund recht närrisch zu verrenken,Rückert
Sie suchen im Gefild nicht mehr der Liebe Traum.Rückert
Sie sucht den vollen Morgenschein,Lenau
Sie sucht in ihrem GramLenau
Sie teilen kreischend unter sich:Lenau
Sie tönen von ihrem erschütterten Busen wieder;Lenau
Sie tötet ihn nicht plötzlich und gerade. —Lenau
Sie tragen eine Spur von göttlicher Natur,Rückert
Sie tragen Honig her, und nicht vom Nachbar nur,Rückert
Sie tragen rings ihn bei aus Berg und Wald und Flur.Rückert
Sie trägt den Eimer der verflachten Lumpen,Lenau
Sie trägt ein jeder selbst und legt sie ab am Grab.Rückert
Sie traten ein, sie knieten hin; da glommLenau
Sie traten heran, zu lauschen,Lenau
Sie treibt der rege Fleiß auf Flügeln fort und Füßen.Rückert
Sie trieb ihn fort und fort nach allen WindenLenau
Sie trieben ihr Geschäft und trieben ihre Spiele,Rückert
Sie tritt ihr Tagwerk an, und ich an meinen Posten.Rückert
Sie trösten in der Nacht dein Auge, wenn es wacht,Rückert
Sie tummeln sich vorbei, und werden nicht gewahr,Rückert
Sie übertrifft an Lieb’ allein der Pelikan;Rückert
Sie unterordnen selbst dem Leibe sich zu Gliedern,Rückert
Sie verstummten allgemach,Lenau
Sie wachten hin den Tag so still alsob sie schliefen,Rückert
Sie wagt sich, scheuer zwar, auch in die Städt' hinein.Rückert
Sie wandelt, sich zum Heil, die goldne Mittelstraße;Rückert
Sie wandern fort im raschen Zug,Lenau
Sie war für Aug’ und Ohr und jeden Sinn so labend;Rückert
Sie war noch nicht sie selbst, doch schon sich selber gleich.Rückert
Sie war's in einem Sinn, im andern Sinne nicht;Rückert
Sie wäre heut nur unvollkommen aufgeblüht,Rückert
Sie wären aufgeblüht, vom Gärtner selbst gezogen.Rückert
Sie waren da zum nächtlichen Feste.Lenau
Sie waren im Besitz von selbst mit eingeschlossen;Rückert
Sie wären unbequem und wären auch langweilig.Rückert
Sie wechseln eine Haut, und bleiben Raupen noch,Rückert
Sie weiß am besten wol, wodurch ihr Kind gedeiht,Rückert
Sie werdem ihm nicht erst durch Bildung anerkoren.Rückert
Sie werden frei vom Rauch, wenn sie in dir verrauchen;Rückert
Sie werden von dem Wirth wie jeder Gast gerupft,Rückert
Sie werden zusehn bis um dich es schlug zusammen,Rückert
Sie werden, ohne Saft, sich desto länger halten.Rückert
Sie wieder, ihr gehört einander gar nicht zu.Rückert
Sie wiegte sich auf Wipfeln, mischte frohLenau
Sie will bei ihren LiederfestenLenau
Sie will der Welt herauf neu führen einen Tag;Rückert
Sie will durchs reine Herz die Reinheit selbst erwerben.Rückert
Sie will Vollkommenheit nur mit dir selbst empfahn,Rückert
Sie will zu schonen manchmal auch belieben,Lenau
Sie will, mit Gaukelwerk und Taschenspiel bethören.Rückert
Sie winkt, mit einem SatzLenau
Sie wird die Wesenheit der Ding' in Gott erkennen,Rückert
Sie wirken für ein Volk, und leben einem Staat.Rückert
Sie wohnen in der Brust, wie Blumen auf der Flur,Rückert
Sie wohnen Winterlang daselbst bei offnen Thüren.Rückert
Sie wölbt es um sich her und streckt den Kopf heraus.Rückert
Sie wühlt hervor, was alte Gräber bergen,Lenau
Sie würde frohlockendLenau
Sie würde nicht den Frevel überleben,Lenau
Sie wußte keinen Rath noch Mittel zu ergreifen,Rückert
Sie zeig’ uns, daß die Form des Guten mancherlei,Rückert
Sie zeige dir nur nie die Stunde, die versäumte!Rückert
Sie zernichten dir dein Richten!Lenau
Sie ziehn fort fort im finstern WaldLenau
Sie zögen aus dem Kern selbst eine Palme gern,Rückert
Sie zogen eine Spur solang nur als sie fuhren,Rückert
Sie zu schmerzlich jener Nacht gemahnen.Lenau
Sie zu wahren vor den Wettern,Lenau
Sie zur heißen Heldenarbeit,Lenau
Sie zurück zum schönen OrtLenau
Sie, dem ernsteren, leise in die Arme,Lenau
Sie, die ein gleicher Trieb nach diesem Strand gezogen.Rückert
Sieben Jahre sind es heute,Lenau
Sieben Jahre sind verflossen,Lenau
Sieben Kerzen sieht sie brennenLenau
Sieben leichte LichtgestaltenLenau
Siebenmal hat es gewimmert,Lenau
Sieg und Ruhm in deiner letzten StundeLenau
Sieh auf den Kern, und übersieh den Wortspielkram!Rückert
Sieh darauf jeden Mann, den du begegnest, an,Rückert
Sieh deine Blumen an in deiner Luft und Trauer,Rückert
Sieh deines Thieres Kopf, o Treiber des Kamehles!Rückert
Sieh den holden Frühling prangen,Lenau
Sieh die Biene, sie wandelt von Blume zu Blume geschäftig,Lenau
Sieh dort den Jägerburschen,Lenau
Sieh dort eine braune Wohlgestalt,Lenau
Sieh du von ihnen weg, und auf ihr Schönes nur!Rückert
Sieh einen Wahrheitsglanz in jedem Schönheitsschein,Rückert
Sieh hier den Bach, anbei die Waldesrose.Lenau
Sieh recht die beiden an, und ihre Seelen sauge;Rückert
Sieh rechts und links dich um! auf Reisen sieht man viel.Rückert
Sieh wie dabei auch viel Ersprießliches entsprang.Rückert
Sieh zu, ob es der Welt, ob dir ein Heil es trägt!Rückert
Sieh! den ernsten Zügen des Gotts entringetLenau
Sieh! noch winkt sie dir ins Weite,Lenau
Sieh's recht nur an! was gilts? dir wirds gleichgültig scheinen.Rückert
Sieh, daß du heiter seyn, daß du auch lächeln kannst!Rückert
Sieh, das ist Gottes Welt, und du bist Gottes Kind.Rückert
Sieh, dort kommt ein Held, ein rauher,Lenau
Sieh, nun ermüdetLenau
Sieh, Schmetterlinge fliegenLenau
Sieh, seine Schöpfung ist die Grüne rings im Raum.Rückert
Sieh, was das Trockne sei, und was das Feuchte, schau!Rückert
Sieh, welchen Lohn der Seel’ hat Mäßigung beschieden!Rückert
Sieh, welchen Weg du gehst! Zwei Wege stehn dir offen;Rückert
Sieh, wie im Menschengeist geordnete Gedanken,Rückert
Sieh, wie sein Licht zunicht den Stolz der Wolken macht!Rückert
Siehst du am Himmel Nacht und Blitz.Lenau
Siehst du dafür dich um nach Zeugnis der Erfahrung,Rückert
Siehst du die Erd ihn stampfen?Lenau
Siehst du die Übel leicht, die deinen Vormann drücken,Rückert
Siehst du ihr Angesicht, bist du davon geblendet.Rückert
Siehst du mit Angst ihm zu, wie es ihm wird gelingen.Rückert
Siehst du unendliche Verhältnisse entspringen.Rückert
Siehst du von jenem Baum den Raben fliegen?Lenau
Siehst du, daß aus dem Wunsch ein neuer Wunsch entsteht.Rückert
Siehst hier und dort sie aus den Hütten schauen,Lenau
Sieht den furchtbaren Tod von keiner Furcht bewegt.Rückert
Sieht der Wandrer dicht daneben,Lenau
Sieht der Werber mit Behagen;Lenau
Sieht des Stromes muntre FlutLenau
Sieht des Waldes Schatten wankenLenau
Sieht endlich aus als könnt' es gar nicht anders seyn.Rückert
Sieht er auf seinen Fuß, sink' ihm vor Scham danieder.Rückert
Sieht er dem Abgrund zu, der Todeswogen schlägt.Rückert
Sieht er drinnen nichts erhellt;Lenau
Sieht er eines Städtchens Mauern,Lenau
Sieht er ihres Pferdes SchattenLenau
Sieht er nur Gräber rings umherLenau
Sieht er sein Antlitz schön, so denk’ er, etwas fehle,Rückert
Sieht er zurück, wie rings in Glanz die Schöpfung schwimmt;Rückert
Sieht es im Nachbarhaus, kein Stern glänzt gern allein.Rückert
Sieht man den Wald so tief in Tod versunken,Lenau
Sieht man, wie durch Kultur sich Gegensätz' entwickeln.Rückert
Sieht nichts vom trüben Erdgefilde,Lenau
Sieht selber seinen Weg, und kann ihn andern zeigen.Rückert
Sieht sich Anna schöner werden,Lenau
Sieht sie, wie sie keinen noch gesehen.Lenau
Sieht vielleicht sein scharfes AugeLenau
Sieht vom Aug ihm niedertropfenLenau
Sieht von der Erde nichts und nur den Himmel weit.Rückert
Sieht, ob er kann verzeihn mit Ehren und Gewissen,Rückert
Sigismunds die Schreckenskunde:Lenau
Sigismunds hinüberfahren,Lenau
Silberwölklein flogen,Lenau
Sind als Richter wert uns und willkommen;Lenau
Sind Ärzte, die, um uns zu retten, uns vergiften.Rückert
Sind auch die Vögel, meine Lieder, fort;Lenau
Sind des Weltmeers kühle WellenLenau
Sind die auch hin wie Schaum geschwommen auf der Flut?Rückert
Sind die gellen Orgelpfeifen.Lenau
Sind die Lasten seiner SorgenLenau
Sind die Wecker mir des Mutes,Lenau
Sind die Züge seines Odems!Lenau
Sind diese winterlichen Einsamkeiten,Lenau
Sind diesmal, Frühling, deine Melodeien;Lenau
Sind dir ein stilles BildLenau
sind ein gelinder Gram, wenn ich’s vergleicheLenau
Sind ein gelinder Gram, wenn ichs vergleicheLenau
Sind ein Silberstrom zu schauen.Lenau
Sind es Früchte nicht von Bäumen,Lenau
Sind für uns hin und tot,Lenau
Sind gerne sie des Todes Raub. —Lenau
Sind geschlossen und kalt!Lenau
Sind gleichsam unsichtbar im Einen nun beisammen;Rückert
Sind in verschiednem Grad dem Menschen lieb und traut.Rückert
Sind ja selber junge Rosen,Lenau
Sind jede stark für sich, und doppelt stark gepaart.Rückert
Sind lahm und lau, wenns gilt den Strauß zu fechten,Lenau
Sind lauter Widerspruch mit dem wovor du kniest,Rückert
Sind Lebensmischung nur, wo alle sind beisammen.Rückert
Sind minder dir da als du ihnen zu Gefallen.Rückert
Sind mir gewisse BürgschaftLenau
Sind Quell und Kloster nicht schon längst verschwunden?Lenau
Sind schön daß sich damit das Haus der Seele schmücke.Rückert
Sind schon ungeduldig! —Lenau
Sind sie schnell, und klirrend einLenau
Sind süß die wenigsten, die meisten herb, o Kind,Rückert
Sind träge Wohner, die dort feste Sitze haben.Rückert
Sind um den Mittelpunkt in ewiger Bewegung.Rückert
Sind verwaist des größten Helden.« —Lenau
Sind viel schwarze Raben als Heralde;Lenau
Sind vor der Seele Gottbewußtseyn kummerhaft.Rückert
Sind Welten, die durch dich den Schein des Seyns erwarben.Rückert
Sind widerwärtiger, je größer ihre Leichen.Rückert
Sind wir doch dazu da, mit Kraft begabt hinlänglich,Rückert
Sind wir erst Menschen ganz, so ist der Kampf geschieden.Rückert
Sind zurückgeblieben;Lenau
Sinds Arme zwei, die Wahrheit einzuschließen? —Lenau
Sinds fremde, fremde Töne;Lenau
Sinds Riesen, überragend alle Schranken,Lenau
Sing ich ein Fürstenlied, daß mir, zum Spott,Lenau
Singe deinen Ruf ins Tal,Lenau
Singen auf den grünen Zweigen,Lenau
Singen entzückt am Tissastrande.Lenau
Singen Geigen, Grabsirenen.Lenau
Singen Taboritenchöre;Lenau
Singend schon dem Falle zugeschossen,Lenau
Singt bei Nacht mit süßem Laut,Lenau
Singt es dafür hier doppelt so laut,Lenau
Singt jeder andern TonLenau
Singt sie mit neuer Lust der Vogel täglich wieder.Rückert
Singvögel sind geflohn von diesem Grabe,Lenau
Sinke! — meinem Pfade mußLenau
Sinken der Mensch; — doch gleicht er in allem der Blüte, und wird dieLenau
Sinkt in Schlummer an des Edens Pforte!Lenau
Sinnen sie unten nach, und scheinen euch zu träumen;Rückert
Sinnend bleibt Johannes stehen,Lenau
Sinnend hält sie manchmal inne,Lenau
Sinnend nach; dem Sinnenden jetzt entfallenLenau
Sinnend starr ich nach dem hellen,Lenau
Sinnend starrt er in den Boden,Lenau
Sinnende Melancholie!Lenau
Sitze nieder, will mein HauptLenau
Sitzt dort ein Angler auch und lockt das Menschenkind.Rückert