L Y R I K
Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699) - Gedichtzeilen

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Gedichtzeilen 2

  1. Cumque tuis sanctis te sine fine canam.
  2. Cuncta viatores vexant incommoda seros,
  3. Cupidens Flügel sind bekandt/
  4. Cupido drinnen sizt/
  5. Cupido mit verbundenen Augen/ auff einem Felsen im Meer sitzend:
  6. Cupido raubt einmahl den Bienen ihren Safft/
  7. Cupido will bey mir den Jungfern-Honig finden/
  8. Curaque vos faustæ posteritatis agat.
  9. Curæ præpediunt mordaces, officiosæ,
  10. Cynthius führt nicht allzeit bey sich den gespannten Bogen/
  11. Cythere spannt mich nun an ihren Wagen an/
  12. Cætera, quæ cerni promeruere loca.
  13. Cœli rector, homo, frater, amice, DEUS.
  14. Cœlo possunt deducere Lunam.
  15. Cœlorum horrescunt atria, terra gemit.
  16. Cœlum Luna facit dubium sub nubibus hærens,
  17. D-och das Beste/ Lisilis/
  18. Da alle Finsterniß vom Lichte wird verzehret/
  19. Da andrer ihre Sünden
  20. Da brennet die Begier zur Rach im Hertzen/
  21. Da das ewig-reine Kind unsre Menschheit ziehet an.
  22. Da das Gesetze doch der Noth ein Eisen bricht.
  23. Da dein Kind im Friede fährt.
  24. Da der kleine Venus-Schütze
  25. Da Deus, ut discam perituris posse carere,
  26. Da die blassen Sorgen schwinden/
  27. Da die matten Kräffte schwinden/
  28. Da doch so lange Zeit den rundten Jammerkreiß
  29. Da du aller Sorge loß/
  30. Da du aus der finstern Höle
  31. Da du aus der finstern Höle
  32. Da du kanst in Ruhe stehen/
  33. Da du mit verklärtem Hertzen
  34. Da einer hinter dir/ der ander fornen an:
  35. Da es in gewissen Gräntzen
  36. Da geh ich ihrem Ufer nach
  37. Da gehet man getrost in Noth und Tod.
  38. Da gehöret nachzufragen/
  39. Da giebt ihm Ruhe bey der Nacht
  40. Da hat er einen Sitz und Wohnung auffgeschlagen/
  41. Da Höllen-straffbar vorgestellt/
  42. Da ich Celindens Höfligkeit
  43. Da ich dir durch Amors Hände
  44. Da ich forthin die beste Ruhstatt habe.
  45. Da ihm doch Speiß und Tranck zu brauchen nicht vergunt/
  46. Da ihre Freundschafft meinen Sinn
  47. Da izt die neue Welt mit vielem Schmucke prahlt.
  48. Da kan man deutscher Redligkeit
  49. Da kan man in der Bäume Rinden
  50. Da kommt auff Rosen-voller Bahn
  51. Da kommt die schwartze Schaar durch Pusch und Graß gelauffen/
  52. Da läst mich alle Welt allein/
  53. Da lebt und herrscht vor mir/ mein heut erzeugter Sohn/
  54. Da lernen wir der Welt Ade und Urlaub geben/
  55. Da man des Herren Leib gemächlich strecken kan?
  56. Da man Jesu für und für
  57. Da man/ wenns am besten geht/
  58. Da manches Thier mit euch sich schwencket hin und her.
  59. Da mein abgekürztes Leyden
  60. Da mein schwacher Lebens-Kahn
  61. Da müssen wir offt Speiß und Tranck gezwungen missen
  62. Da nach dem ersten Fall des Höchsten Eyfer-Stimme
  63. Da precor, ut tanti non obliviscar amoris,
  64. Da schmückt mein Glantz das blaue Sternen-Hauß.
  65. Da sezten sie und Amor an/
  66. Da sieht er/ wie der kläre Fluß
  67. Da stehet noch in harten Stein gehauen
  68. Da Tugend auff der rechten Hand
  69. Da uns Angst und Noth bekleiden/
  70. Da vermehr ich meine Schmertzen/
  71. Da weiß der kühne Leib von keinen Schmertzen/
  72. Da weiß ich nichts/ und will nichts sagen.
  73. Da weiset sich verlebter Mauren Pracht/
  74. Da werd ich ewig tragen
  75. Da wir/ doch sonder Feind zu seyn/
  76. Da wird dem Hahne Kamm und Schnabel roth/
  77. Da wird er auff den Mäy des jüngsten Tages blühn/
  78. Da wird uns bitter und vergällt/
  79. Da zwey schöner Augen Kertzen
  80. Da, Deus, elatos humili contemnere fastus
  81. Da, Deus, æternas ut possim evadere flammas,
  82. Da/ wo der schwartze Rock allein im Leyde gehet/
  83. Da/ wo die Armutt ist/ kömmt alles ungelegen.
  84. Da/ wo du heute noch und immer wohnend bist.
  85. Da/ wo ich nicht finde dich/
  86. Dadurch erweitert wird der enge Lebenskreiß/
  87. Dadurch ich nur verbittert deine Sinnen/
  88. Dadurch zu zünden an der Andacht todte Glutt/
  89. Dafern er aus der Grufft nicht ewig widerschallet?
  90. Dafern es nicht annoch durch Dräuen und durch Flehen/
  91. Dafern es nicht auch andern wird bekandt.
  92. Dafern sie nicht die Hand des Schöpffers angepfählt?
  93. Dafür dem blöden Auge graut/
  94. Damascus Pharphar und der Jordan geben nach.
  95. Damit dein gutter Geist mag drinnen Wohnung nehmen.
  96. Damit der Feinde List den Krebs-Gang möge gehn/
  97. Damit der Officier die Rolle füllt/
  98. Damit der schnöde Mensch/ vom Sünden-Schlaff erweckt/
  99. Damit der starcke Feind aus seinem Vortheil weiche/
  100. Damit dir solches auch zu statten kommen kan.
  101. Damit du kommen mögst in deines Schöpffers Huld/
  102. Damit du nach selig vollendeter Zeit
  103. Damit du nicht in fauler Muße
  104. Damit du/ Pathe/ mögst von Sünden sauber seyn/
  105. Damit ein neuer Mensch entsteh/
  106. Damit ein stoltzer Knecht aus frechem Ubermutt
  107. Damit er auff den Fall kan werben manchen Knecht/
  108. Damit er dir das Reich der Ehren hat erstritten.
  109. Damit er einen Weg durch Felsen macht:
  110. Damit er euch den Weg der Boßheit nicht verkürtze/
  111. Damit er iedes Land kan seine Heymat nennen.
  112. Damit er seinen Feind zu schrecken war gerüst/
  113. Damit er seinen Weg und meine Pein verlänge.
  114. Damit er sich verlieren muß:
  115. Damit er uns den Weg zum Himmel möchte weisen/
  116. Damit es jenen dämpff/ und die zu Bodem fälle.
  117. Damit euch hinterm Rücken
  118. Damit ich aber nicht nur scheine Schertz zu treiben/
  119. Damit ich auch zu dir um Hülffe kommen kan.
  120. Damit ich bleib/ und ewig sey
  121. Damit ich fortan sicher weiß/
  122. Damit ich meiner Pflicht ein volles Gnügen thu.
  123. Damit ich mich dadurch zu bessern Zeiten schicke.
  124. Damit ich mich von dir dergleichen mög' erfreuen.
  125. Damit ich nicht mein Heyl ungläubig mag verschertzen!
  126. Damit ihr Brand/ durch meinen Schnee gekühlt/
  127. Damit ihr Leib erhöht kan nehmen seine Ruh.
  128. Damit kein Irrthum nun nach meinem Tode sey/
  129. Damit man nicht wie vor mit seiner Gottheit spielt/
  130. Damit man übers Jahr kan Hochzeit-Hemde machen.
  131. Damit mich Glück und Zeit bethören will.
  132. Damit sein Hertz und Angesicht
  133. Damit sie ihres Ruhms ein Zeugniß können seyn.
  134. Damit wir auch auff dein Gebot
  135. Damits der lezte Schnitt nicht räume von den Beeten.
  136. Dämpfft in der Kohle noch die blühende Gefahr/
  137. Danck- und Freuden-Lieder schallen/
  138. Dancke dem/ der also bloß
  139. Dancken mit Freuden der Eitelkeit ab/
  140. Daran der grosse Held im Tode triumphirt:
  141. Darauff geschnitten steht was mir die Erndte gab/
  142. Daraus dir quellen wird Glück/ Heyl und Seligkeit!
  143. Daraus ihm selbst ein Kleid
  144. Darein ein ander Bild gemahlet/
  145. Darein ich meine Wangen kleide.
  146. Darein ich meinen Leib verstecke.
  147. Darein mich deine Zier und meine Liebe bracht/
  148. Darff doch mein Leiden nicht geben hervor.
  149. Darff ich dir/ süsse Frucht/ kein redend Opffer bringen/
  150. Darff kein Quintilian zur Stelle seyn/
  151. Darff keinen Hammon nicht darum begrüssen/
  152. Darff nicht die ungetreuen Sinnen
  153. Darff nicht/ wie dennoch steht dem Ubelthäter frey/
  154. Darff/ wo du öffters bist/ nicht sicher dencken hin.
  155. Darffst sie/ als Heiligthum/ nicht kühnlich greiffen an/
  156. Dargegen einig Wort mit sichrem Munde führen/
  157. Darinn du wirst getrost im gantzen Leben stehn/
  158. Darinn ich erscheine/
  159. Darinn ich feste Zuflucht suche:
  160. Darinn kein Augenblick von finstren Wercken frey/
  161. Darinn uns die Natur neun Monat hält gefangen.
  162. Darinn wir ewig solten seyn/
  163. Darreichte Wiese/ Wald und Vieh.
  164. Darüber klag ich nicht/ und weiß dem Herren Danck/
  165. Darüber stärcket sich mit ihr das gantze Hauß.
  166. Darum fühl ich auch im Hertzen
  167. Darum ihr Eitelkeiten/
  168. Darum muß es ewig bleiben/
  169. Darum strafft dich kein Gesetze!
  170. Darvon man offt die Asche
  171. Darvon so mancher gleiche Jahr
  172. Darvon zu mancher Zeit mein Hertze ward gebissen.
  173. Darvor ich Himmel an der Lippen Opffer sende/
  174. Darzu den besten Stein aus meiner theuren Krone.
  175. Das A B C dem Kind am besten macht bekandt/)
  176. Das Abendmahl ist groß/ und diß nicht zu versäumen/
  177. Daß aber auch die Welt den Schatz genüssen kan/
  178. Das alle dem sein Ziel und Ordnung hat bestimmt/
  179. Das alle Jahre schlüssen muß?
  180. Das allem Lichte
  181. Das allen nützet:
  182. Das allerhöchste Gutt.
  183. Das allzu schwere Fleisch/ der Eitelkeiten Koth/
  184. Das alte Deutschland stellet für/
  185. Das alte Jahr ist um/ die neue Zeit tritt ein/
  186. Das alte Sprüchwort ist: Das Land ernährt die Städte/
  187. Das Alter schwächt den Mutt/
  188. Das Alter schwächt den Mutt:
  189. Das Alter wird veracht/ das doch so viel begehren:
  190. Das am Creutze sich ergoß/
  191. Das Amaranthens würdig sey.
  192. Das andre führt den Feind mit sich in Himmel ein.
  193. Daß auch dein heilges Blutt vergossen sey für mich.
  194. Daß auch der Morgen offt und Mittag unterbricht/
  195. Das auffgebreitte Blumen-Heer/
  196. Das Aug' erlustigt sich an fremd-verbotner Wahre/
  197. Das Auge meiner Seele seyn.
  198. Das Auge nachzuthun verpflichtet/
  199. Das Auge nicht zu sehn sich alsobald bequemen.
  200. Das Auge Schlesiens/ der theure Fürst/ liegt hier/
  201. Das Auge sey gewendet
  202. Daß Bachus gleich so viel als Mars gethan/
  203. Das beflammte Sternen-Hauß/
  204. Das berühmte Grichen-Land/
  205. Das beste Sorgen ist/ um das zu seyn bemüht/
  206. Das beste Theil von ihm hat Gott zu sich gerufft/
  207. Daß bey der Jugend diß wie bey dem Alter war/
  208. Das Bild der Gottesfurcht in seine Seele prägt/
  209. Das Blutt vom Hertzen/
  210. Das Blutt/ das Gott für uns vergossen.
  211. Das Böse sich findet/
  212. Das bringt er ohne Scheu den stummen Bäumen für.
  213. Das Brod/ das ich euch will zur süssen Speise schencken/
  214. Das Creutze führt zu Gott/ drum will ichs willig küssen/
  215. Daß das Glück der Tugend Sold:
  216. Daß dein Abscheiden nicht ferne seyn kan:
  217. Daß deine Grausamkeit mich wird zu Grabe tragen.
  218. Das deinem ähnlich sey/ zur Zinse-Müntze geben.
  219. Das der Höchste meinem Leben
  220. Daß der holden Engel-Schaar
  221. Daß der Menschen schwache Schaar/
  222. Daß der und jener rühmt.
  223. Daß der volle Gnüge find/
  224. Daß der zarten Rosen Farbe selbst auff ihre Wangen kam:
  225. Das dich rein von Sünden wäscht.
  226. Daß die Deinen unversehrt
  227. Daß die Rose/ die mir Rosen giebet/ mir sich wolte geben!
  228. Daß die Sonne dich beleucht/
  229. Daß die verallte Welt sich nimmer müde trägt?
  230. Daß die Wolcken doch zerrissen/
  231. Daß dieser kurtze Wunsch aus reinem Hertzen stammt.
  232. Daß dir beständig Glück und Heyl nicht mangeln kan.
  233. Daß dir bey deinem rohen Wallen
  234. Daß dir und deiner Brüderschafft
  235. Daß dir vorlängst das Licht des Lebens abgemessen/
  236. Daß dir/ Celinde/ süsses Kind/
  237. Daß drauff mein lezter Will und Schluß verfasset ist.
  238. Das dreymahl sechste Jahr weicht meistens hinter sich/
  239. Daß du durch Einigkeit gesiegt/ ist dir bewust.
  240. Daß du durch finstres Thal wirst sicher wandeln künnen.
  241. Daß du ihm unverdient so holde Liebe schenckest?
  242. Daß du in Gottes Huld wirst unverändert leben/
  243. Daß du mir deine Huld und Vaters-Liebe schenckest?
  244. Daß du nach Noth ergötzet/
  245. Daß du nicht bestehst mit Schanden.
  246. Daß du sie verlassen wilt/
  247. Daß du so väterlich an Adams Erben denckest?
  248. Daß du/ von dem Tod erweckt/
  249. Das ein ieder fangen kan.
  250. Das ein ieder fangen kan/
  251. Daß einem sie zu sehn und hören graust.
  252. Das Ende seiner Müh und Plagen/
  253. Daß er auffs Alter leb in Ruh und gutten Tagen.
  254. Daß er das Juden-Volck und uns der Straff entlade/
  255. Daß er deine Blösse deckt/
  256. Daß er den Galliern schreibt zu der Deutschen Züge?
  257. Daß er der Heyden Führer sey:
  258. Daß er die stille Nacht in süsser Ruh verschließt/
  259. Daß er ihr nicht ergeben
  260. Daß er immer ist bereit/
  261. Daß er mich vom Tod erhübe/
  262. Daß er noch offt erschein/ und dir erfreulich sey!
  263. Daß er seine Freyheit hat:
  264. Daß er sich unbesorgt in seiner Hütte strecket/
  265. Daß er uns nicht zur Hölle schreckt/
  266. Daß er zu stoltz bey Leuten/
  267. Daß er zu tieff in Schulden blieben!
  268. Das erste Menschen Paar/
  269. Daß es ärger nicht kan seyn.
  270. Daß es dich in unser Land
  271. Daß es nicht fühlet/ sieht noch kennt/
  272. Das eure Künheit macht/
  273. Das eure Stralen dunkel macht/
  274. Das Feld bringt sparsam Frucht/ wiewohl wir mühsam säen/
  275. Das Felsen-harte Brod/ das fast kein Eisen schneidet/
  276. Das feste Lager hilfft hier nicht/
  277. Das Feuer dieses Geists ist deutscher Welt bekannt/
  278. Das Feuer heisser Buß in seiner Seel entzünde.
  279. Daß Feuer/ Geist und Krafft allda mit Hauffen wohnen/
  280. Das freye Niederland/ durchs Land der engen Hosen/
  281. Das Friedens-Zeichen muß zur Krieges-Losung dienen/
  282. Das fünffte mag dem Glück anheim gestellet bleiben/
  283. Daß Furcht und Sorge nie von eurer Schwelle ziehn/
  284. Das gantze Land erseuffzt/ erbebet/ ächzt und zagt.
  285. Das geht ihm viel schwerer ein:
  286. Das Geld/ was sie mir gab/ geb ich ihr wieder hin.
  287. Das Glück im Kriege steht auff ungewissem Grunde/
  288. Das Glücke stöst dem/ der es sucht/ zu handen:
  289. Das Glücke wendet sich/ der Ehre Rauch verschwindet/
  290. Das Glücke wird dein Netz aus edler Seyde weben/
  291. Das Glücke zu lencken
  292. Das Gott ihm selbst/ und keinem andern/ schauet.
  293. Das Gottes strengen Grimm in tieffen Abgrund sencket/
  294. Daß Gottes Wort und Krafft mit Flutt
  295. Das Grißbach/ das von mir hat Griß und Sand getrieben/
  296. Das grobe Segel-Tuch dem Winde nach zuneigen/
  297. Das Gutte kommt weit/
  298. Das harte Band der strengen Zucht.
  299. Das harte Lager wieder räumen.
  300. Das hat ihr Blicken wund gemacht.
  301. Das hatte sie bald schwach gemacht.
  302. Das Haubt/ das öffters hat gesonnen
  303. Daß Hauß und Hoff noch steht/ daß Haab und Gutt noch währt/
  304. Das Hertz ist grobes Bley/ das Antlitz Silber-Art/
  305. Das Hertze brennt wie Etnens Schwefel-Höle/
  306. Das Hertze giebet nach/ berückt durch gutten Schein/
  307. Das Hertze vermauren
  308. Das Hertze will dem Peche gleich
  309. Das Hertze wird als ein gefrornes Eiß/
  310. Das Hertze zur Geduld im Leid/
  311. Das Hoffnung und Gedult allein erweichen muß!
  312. Das Holtz der Plagen
  313. Daß Hörn und Sehen mehr als Reden nützlich war.
  314. Daß ich abzuschrecken sey/
  315. Daß ich auff dein Verdienst/ O Jesu/ sterbe wohl.
  316. Daß ich aus Gnaden und umsunst
  317. Das ich bey deiner Ankunfft sprach?
  318. Daß ich dein eigen bin.
  319. Daß ich dein unverdienter Knecht
  320. Daß ich deine Glutt empfinde/
  321. Daß ich deiner Sonne Blincken
  322. Daß ich deiner Sternen Wincken
  323. Daß ich dir recht gethan/ für aller Welt zu sagen:
  324. Daß ich erlöst und ruhig werde/
  325. Daß ich erlöst und ruhig werde?
  326. Daß ich ewig dich soll sehen/
  327. Daß ich freudig im Gewissen/
  328. Daß ich geschrieben bin in deiner Kinder Zahl/
  329. Daß ich ihr Diener worden bin/
  330. Das ich in deine Hand zu lieffern schuldig bin.
  331. Das ich kaum begreiffen kan/
  332. Daß ich Kleid und Nahrung habe/
  333. Daß ich mehr elend bin denn iedes Thier im Walde.
  334. Daß ich mit dir ins Grab getreue Freundschafft übe.
  335. Daß ich mit gesundem Leibe
  336. Daß ich mit verneuten Sinnen
  337. Daß ich mit wenigen mag bleiben auserwehlt.
  338. Daß ich nicht auffs Hertze lade
  339. Das ich nicht unbereut so zeitlich hinterließ!
  340. Das ich sah am Oelberg liegen/
  341. Daß ich sie lieben soll? Ich geh es willig ein:
  342. Daß ich solche Lieb' erkenne/
  343. Daß ich will beständig seyn.
  344. Daß ich wohlgemutt kan sprechen:
  345. Daß ich/ der Jahre satt/ im Herren-Dienst gestorben.
  346. Daß ieder haben kan/ nach was sein Hertze strebt/
  347. Das ihm die Sonne gönnen will/
  348. Daß Ihm Hahn und Monde weiche.
  349. Daß ihm kein Stern und keine Sonne scheint?
  350. Daß ihn der blasse Tod allein davon kan scheiden.
  351. Daß ihn der Tod bereit muß finden!
  352. Daß ihn des Richters Spruch nicht in die Acht erklärt.
  353. Daß ihn verhindert iedes Haar.
  354. Daß ihr der erste Stand gebührt.
  355. Daß ihr gecreutzigt habt den Herrn der Herrligkeit.
  356. Daß ihr so grausam sollet seyn?
  357. Daß im klugen Grichen-Lande
  358. Daß in der Stadt allein des Glückes Sonne scheint.
  359. Das ist das Feld/
  360. Das ist löblich/ das ist gutt/
  361. Das izt verhandne Fest hält meinen Augen hier
  362. Das jene/ wie diß Buch/ solln seyn ohn Schluß und Ende.
  363. Das junge Jahr bekrönt unlängst ein Blumen-Strauß/
  364. Das kaum erwarmte Lager lassen.
  365. Das keiner beyderseits den mindsten Schaden leidet/
  366. Daß keiner heilgen Flamme Schein
  367. Daß keiner ohne Geld auch Lieb an dir verübet.
  368. Das können wir mit Lust zu seiner Zeit gedencken.
  369. Das Kriegs-Spiel war mein Spiel von zarter Jugend an:
  370. Das Lamm voll heiliger Geduld
  371. Das Land in Dienstbarkeit zu sehen?
  372. Das Leben Israels wird in die Grufft gesencket/
  373. Das Leben meiner Seele nicht/
  374. Das Leben seine Pein: O Menschen harter Sinnen/
  375. Das Leben verschwindet
  376. Das Leben verschwindet
  377. Das Leben verschwindt
  378. Das Leben/ die Vernunfft/ O Höchster/ schenckst du mir/
  379. Das Leder hält den Stich/ von dem ich Hosen trage/
  380. Das leichte Bett ist mir als Bley zu schwer.
  381. Daß Leyden und Scheiden
  382. Das lezte Königs-Blutt Sarmatiens liegt hier:
  383. Das Licht/ ohn das ihr irrt in trüben Finsternissen.
  384. Daß Liebe mir entzündet Brust und Geist.
  385. Das linde Wurm-Gespinst und zarte Blätter dienen.
  386. Das Lob der Tapfferkeit muß unsern Deutschen bleiben.
  387. Das macht dein edles Bild/ in meine Brust gepräget/
  388. Daß man auff wenig Gutts gedacht.
  389. Daß man beschimpffen will/ was Tugend edel acht/
  390. Daß man den Unterscheid dabey zu lernen weiß:
  391. Daß man ein täglich Angedencken
  392. Daß man für so theures Blutt sie zum treuen Opffer bringe:
  393. Daß man ihm zum Geschenk ein ander Opffer bringe.
  394. Daß man lange redt darvon.
  395. Daß man länger schwäzt dabey.
  396. Daß man mit voller Hand vom grossen Hauffen nehme.
  397. Daß man näher kömmt zum Sterben ist der beste Jahr-Gewinn.
  398. Daß man nichts zu klagen weiß/
  399. Das man noch weiß:
  400. Daß man sie sammlet ein:
  401. Daß man vor dem Feinde mög unbewehret sicher bleiben/
  402. Daß man zur Plage mir dich also langsam siehet.
  403. Daß manche Stunde kaum das Ende finden kan.
  404. Daß mancher edler Stock fürlängst wird seyn verblüht/
  405. Daß mein getreuer Wunsch dabey wird stille stehen.
  406. Daß mein Licht/ mein Jesus käme/
  407. Das meine Seele hat verwundt.
  408. Das meine soll ingleichen
  409. Daß meinem Munde kaum verlaubt den lezten Kuß
  410. Das meinen Bruder reich und mich zum Bettler macht.
  411. Das meinen freyen Sinn mit tausend Fässeln bindt/
  412. Das Meisterstücke muß seyn abgelegt:
  413. Daß Menschen/ Götter nicht/ diß edle Werck gebaut.
  414. Daß mich die heisse Sonne sticht/
  415. Daß mich vom frohen Paradeiß
  416. Daß mir vielleicht die Zeit vergünnt/
  417. Das Mord-Geschlechte
  418. Das Mündgen/ das man liebet/
  419. Das Müntzhauß/ drinnen man Vergnügungs-Schätze find/
  420. Das nach dem Tode noch sein Nahme kan erwecken.
  421. Das Naschen bringt Gefahr: drum laß die Früchte stehen!
  422. Das nechst bey Sonnenschein vor roth verdächtig war.
  423. Das neue Schuld und Last gelegt auff meine Lenden/
  424. Daß nicht ein Thränen-Fluß/ eh das noch schwache Licht
  425. Daß nicht ein Thränen-Fluß/ eh das noch schwache Licht
  426. Daß nicht in selbiger die tieffe Narbe bleibt:
  427. Das nicht wieder kehrt zurücke/
  428. Daß nichts auff dieser Welt beständig sey zu nennen.
  429. Daß nichts Ewigs hier zu hoffen/ lehret uns das schnelle Jahr/
  430. Daß nun manch kühnes Blutt gantz unvergessen sey/
  431. Das Ohre nimmt mit Lust die süsse Reitzung ein/
  432. Das Paradieß wird uns zum Eigenthume.
  433. Das pflanzt ich weiter fort durch eigne Tapfferkeit;
  434. Das Recht zu beugen.
  435. Das Reich Dalmatiens/ nicht minder
  436. Das reinste Seelen-Blutt soll ihm geopffert seyn/
  437. Das riß der frühe Tod/ eh mans gedacht/ dahin.
  438. Daß Sagen und nicht Thun dein bestes Rühmen sey.
  439. Das Schatten-Kind die Nachtigall
  440. Das Schloß der stoltzen Hoffart baut/
  441. Das schnöde Geld vertreibt und bringt viel Harm/
  442. Das schon der schwere Tod des Creutzes hingericht/
  443. Das schöne Kleeblat der Göttinnen
  444. Das schwache Lebens-Oel in Gliedern will verrinnen/
  445. Das schwache Wollen folgt des Fleisches Widerstreben/
  446. Das sechste müssen wir ohn alle Mittel treiben.
  447. Das sein geneigter Schluß vor Weyrauch-schwacher Hand
  448. Daß sein und meine Noth mir durch die Seele dringt
  449. Daß seine Gnad und Huld beständig um mich sey!
  450. Das Seine nicht vergessen/
  451. Das Seine weg zu ziehen.
  452. Das selten lang auff ebnem Fusse steht;
  453. Daß sich bey uns der Glaub' an Gott entzünd.
  454. Daß sich die Brust von Liebe heiß befind.
  455. Daß sich die Nachwelt auch/ wie ihr/ erfreuen kan.
  456. Daß sich entfärbt der Erd entbricht:
  457. Das sich ewig dort soll weiden
  458. Daß sich mein Auge lenckt nach deiner Lehre Pol/
  459. Das sich mit Königen zu kriegen darff erkühnen:
  460. Das sich nimmer ändern kan.
  461. Das sich zu gutte mir in unser Armutt sindt/
  462. Daß sie das liebste Pfand aus seinen Armen nimmt.
  463. Daß sie dein heilsam Gold empfind in ihrem Hertzen/
  464. Daß sie deinen Ruhm ausbreit/
  465. Daß sie den Orpheus selbst im Grimm ertödten/
  466. Daß sie der schnöden Zeit sich recht gebrauchen künnen/
  467. Daß sie es diesen Tag am meisten sucht vom Schmecken/
  468. Daß sie Jesus Mutter heist/
  469. Daß sie nicht manchmahl noch dein Arm zubrechen kan/
  470. Daß sie sich nicht allein des Häubgens dörffe schämen.
  471. Daß sie sich nicht erholen kan;
  472. Daß sie von dir abgetrieben
  473. Daß sie von so schönen Händen solten werden angerührt/
  474. Das Siegel iederzeit des heißen Creutzes drückt/
  475. Das Sieges-Mahl hastu dir selber auffgesteckt/
  476. Das so viel Strahlen nicht von seiner Ruthe spreitet/
  477. Das starck getriebne Werck/ die Arbeit vieler Hände/
  478. Das stoltze Rom ist hin/ der Tyber Pracht verflossen/
  479. Daß Sulamith die schwache wird ergözt/
  480. Daß Sünde/ Noth und Kümmernisse
  481. Daß Sünde/ Noth und Kümmernisse
  482. Das süsse Gifft/ den Wein/ muß fleißig meiden
  483. Das süsse Gnaden-Kind/ befreye mich davon!
  484. Das süsse Nacht-Kind hat für mich
  485. Das Tauff-Bad reinigt dich und bringt dir Gottes Huld.
  486. Das Thal der Eitelkeit.
  487. Daß Thränen ohne Zahl aus meinen Augen flüssen/
  488. Das Trappeliren ist der Welt gemeines Spiel/
  489. Das tren beständge Schwartz behielt den besten Preiß.
  490. Das treu-beständge Schwartz behielt damahls den Preiß.
  491. Das Tuschwerck dieser Welt/ der ungewisse Schimmer
  492. Das über alle Zeit/ ohn allen Abend wehret.
  493. Das überlassen sie der Heyden frechen Händen.
  494. Das um das rothe Meer entsprossen/
  495. Das um den Apffel führte Zanck/
  496. Das unerschaffne Schloß der Sternen schloß dich nicht
  497. Das ungeheure Meer in seinen Gräntzen stehn?
  498. Das ungewisse Grab muß euch die See verstatten/
  499. Das ungewisse Licht/ der rechte Friedens-Fürst/
  500. Daß uns der seidne Rock der reinen Unschuld schmücke.
  501. Das uns die Seligkeit gewehrt:
  502. Daß Unschuld leyde.
  503. Daß unser Schlesien diß alles zeugen kan.
  504. Daß unser Schlesien zur Dichterey gebohren/
  505. Das unsre zarte Seel ererbter Schuld befreyt/
  506. Das unverschämte Maul gleicht sich dem harten Eisen;
  507. Das Unverweßlich-seyn sucht Morgenland vergebens/
  508. Das unverzagte Roth/ das unbefleckte Weiß/
  509. Daß Varus und Segesth von ihm besieget werden/
  510. Das verhaßte Todes-Bild/
  511. Das vierdte wird uns schon zu seiner Zeit bescheret/
  512. Das Wachsthum Oesterreichs/ den Ruhm von seinen Helden/
  513. Das Wappen/ nicht der Ruhm der Väter/ ist uns eigen.
  514. Das Wasser abgetheilt/ die Sternen angebrennt/
  515. Das Wasser macht den Acker hart und strenge/
  516. Das Wasser sinckt/ der Wein hebt sich empor.
  517. Das weder Neid noch Zeit noch Tod zubricht.
  518. Das weichste Küssen wird für mich ein harter Stein.
  519. Das weiß ich einem zu gewehren;
  520. Das weiße Silber ist ein Bild der reinen Treue/
  521. Das weite Meer ist groß genung ohn euer Blutt.
  522. Das wilde Land wird sich verbessert sehen/
  523. Das Wind und Winter ziehen nach/
  524. Daß wir den lieben Tag in Freuden wieder sehen/
  525. Daß wir der Eitelkeit zu viel nicht räumen ein/
  526. Daß wir durch des Todes Schatten
  527. Daß wir mit Lieb und Furcht ihm küssen Rutt und Hand.
  528. Daß wir nicht stossen an bey Fräulein oder Frauen/
  529. Daß wir noch einst so lieb in seiner Schoß erkalten.
  530. Daß wir und alle Welt dein' Hülffe müssen preisen.
  531. Daß wir uns hier und dar zusammen finden ein.
  532. Daß wir vom Sünden-Wust für Gott gesaubert seyn/
  533. Das Wollen hat sie offt zu leben/
  534. Das Wort verräth den Mann/ auch wider sein Vermeynen/
  535. Das Wunder ihrer Kunst den göldnen Tranck/
  536. Das Wuschel-Kind/ das noch der Mutter Schale deckt/
  537. Das Zeit und Ziel die Macht der Herrschafft unterscheidet/
  538. Das Ziel/ auff welches noch kein fremder Pfeil gezweckt/
  539. Das zu keiner Zeit kan schwinden.
  540. Das zu vergleichen steht den bitter-süssen Pillen.
  541. Das/ dem man Liebe träget/
  542. Das/ dem man Liebe träget/
  543. Das/ eh als alles diß/ den Anfang hat genommen/
  544. Das/ leider/ mir noch fehlt: Rath't alle/ was es sey?
  545. Daß/ was du keinem thust/ auch keiner thut an dir/
  546. Daß/ was ich schreibe/ dir zu Ehren sey gericht/
  547. Daselbsten wird ihr Glantz zu voller Blüte steigen.
  548. Däucht mich/ daß der und jener unrecht sey.
  549. Decke meine Fehler zu:
  550. Decke mit ewig-vergessener Ruh
  551. Deckt seine Glieder mehr als gutt/
  552. Deficiens felli mixto potatur aceto,
  553. Dein Arm will meinen Leib/ dein Mund mein Hertz umschlüssen/
  554. Dein Auge geben zu erkennen/
  555. Dein Auge knüpfft mein Hertz/ das deine meins zusammen.
  556. Dein Bildins und des Spiegels Eiß.
  557. Dein Blick/ der andre laben kan/
  558. Dein Celadon wird diß nicht achten/
  559. Dein Creutz meinen Wander-Stab/
  560. Dein Damon treu und hold wird bleiben.
  561. Dein eigen Eingeweyd ist deine liebste Kost:
  562. Dein eigner Uberfluß versalzt dir offt die Wahl
  563. Dein Erlöser/ der die Tage ward mit Purpur angethan/
  564. Dein ewig Weh/ und ewig Glück!
  565. Dein flüchtig Leben werd erstrecken/
  566. Dein frischer Thau erquickt das dürre Land;
  567. Dein Geist/ dein Jesus zeugt mit Siegel/ Hand und Nahmen/
  568. Dein Göttlich Himmel-Brod soll meinen schwachen Geist
  569. Dein grosses Geld und Gutt halff dir Filinden freyen/
  570. Dein Haubt ist voller Blutt/ an dem die Haare kleben/
  571. Dein Herman hat zwar izt der Römer stoltze Pracht
  572. Dein Heyland seuffzt/ damit er Gottes Grimm versöhne;
  573. Dein himmelischer Sitz/ dein hoher Ehren-Thron
  574. Dein Himmels-Geist belebt der Worte Fluß/
  575. Dein Himmelscheinend Angesicht
  576. Dein ist der Preiß allein/ dein ist allein die Ehre.
  577. Dein Jesus hat für Angst und Feinden keine Ruh.
  578. Dein Jesus ist hier nicht zu finden.
  579. Dein Jesus ließ sich auch mit fremden Lumpen decken/
  580. Dein junges Volck ersäufft in Pfützen geiler Lust/
  581. Dein junges Volck mit sich zu Hause nehmen läst.
  582. Dein kluges Urtheil mag ohn allen Zwang erkennen/
  583. Dein kühler Thau erfrischt den trocknen Klee/
  584. Dein längres Leben kan erwecken;
  585. Dein Leyden sey mein Trost/ dein Sterben mein Gewinn/
  586. Dein Lob zu singen seyn bereit.
  587. Dein Mund noch mehr Versichrung thut?
  588. Dein Nachruhm/ edler Freund/ schwebt um des Himels Pol.
  589. Dein ohn deine Hülff' entrathen.
  590. Dein Opffer der Lippen ihm angenehm sey.
  591. Dein reiches Gnaden-Maß auff meine Seele fliessen.
  592. Dein rosin-farbnes Blutt/ der theure edle Safft/
  593. Dein sanffter Hauch/ dein angenehmes Wehen
  594. Dein Schaaff verirret sich/ Herr/ hol es wieder ein/
  595. Dein Sincken zieht mich
  596. Dein Sinn/ der ohne Wahl und kurtze Stunden liebet/
  597. Dein Sohn ist selbst das Pfand
  598. Dein Sohn macht alles vor mich gutt/
  599. Dein stummes Holtz wird mich darum nicht machen roth.
  600. Dein Thomas sieht und gläubt: Hilff/ daß ich ohne Sehen
  601. Dein treu- und redlich seyn giebt leider! gutte Nacht/
  602. Dein Unfall spinnet sich aus deiner eignen Brust.
  603. Dein Weib bekümmert sich nicht um dein länger Leben;
  604. Dein Wissen ist ein blöder/ so viel als Unverstand/
  605. Dein Wort besser zu erfüllen.
  606. Dein Wort und dessen Trost seyn meinen Zeit-Vertreib.
  607. Dein Zinß-Mann bin ich/ Herr! laß mich ein Christlich Leben/
  608. Deine Augen schliessen sich/
  609. Deine Fessel sind entzwey/
  610. Deine Gräntzen zu umschlüssen/
  611. Deine Großmutt ist zu groß unsre Klagen zu verlangen:
  612. Deine Hütte steht noch fest
  613. Deine Ketten sind gebrochen/
  614. Deine Kripp und Himmel find.
  615. Deine Mutter wird geschätzet
  616. Deine reiche Tropffen aus/
  617. Deine Schuld ist gut gemacht.
  618. Deine Schuldnerin/ die Welt/
  619. Deine schwere Fässel springen/
  620. Deine Seele macht gesund/
  621. Deine Seligkeit besungen.
  622. Deine stillen Tage zu.
  623. Deine Tugend/ deine Zier
  624. Deinem Sohn zur Seite legen/
  625. Deinen Arm mein Sorgen-Grab/
  626. Deinen Heyland angeschaut/
  627. Deinen Himmel zu verlassen/
  628. Deinen N.N.
  629. Deiner Augen sich entfernen/
  630. Deiner Eitelkeiten ab/
  631. Deiner Schaaren Glantz dem Kern
  632. Deiner Sonne Gnaden-Schein/
  633. Deiner Sünden-Nacht ertödte!
  634. Deiner Wercke voll gesehen/
  635. Deines Kindes wohl gefallen.
  636. Deines Leibes brichst herfür/
  637. Deines Leibes brichst herfür:
  638. DELIIS. ORNATUM. FOLIIS. DUCEM
  639. Dem aller Sternen Heer zur Krone sind erlaubt/
  640. Dem Alten das Grab/ dem Jungen das Weib;
  641. Dem an der herben Pillen statt
  642. Dem andern müssen sie die gröste Freude bringen.
  643. Dem bistu wohl zum Morgen unbekandt.
  644. Dem das Zürnen und Liebkosen
  645. Dem der beliebte Reben-Safft
  646. Dem Dichter werden nicht die Reime flüssen/
  647. Dem du deiner Weißheit-Gaben
  648. Dem einen ist das Haubt von denen Hofe-Räthen/
  649. Dem einen pflichten bey die meisten Reich-Gesetze/
  650. Dem Erd und Himmel dienstbar seyn:
  651. Dem Friede-Garten sey kein Winter-Sturm bewust!
  652. Dem Glücke bleibt die Schuld:
  653. Dem grossen Hauffen rennest zu.
  654. Dem grossen Leopold den Landes-Kummer weisen/
  655. Dem Herren/ welchem Tod und Leben dienen muß/
  656. Dem Hertzen gleiche Frucht der Tugend:
  657. Dem Hertzen nahen bey.
  658. Dem Höchsten für den Schutz des Tages Danck zu geben.
  659. Dem ich mich unterwerffen muß/
  660. Dem ich zum Erbe will die stoltzen Heyden geben/
  661. Dem Indien gräbt Gold/ Molucca Pfeffer trägt/
  662. Dem ist Wund und Tod nicht bitter;
  663. Dem keine Falschheit ie befleckt das reine Blutt/
  664. Dem keine Specerey den Preiß wird abgewinnen.
  665. Dem klaren Antlitz gleicht die Reinigkeit der Sinnen.
  666. Dem kleinen Leibe ward der grosse Raum fast klein/
  667. Dem Knaben bringt die Zucht viel Nutzen und Verdrüß.
  668. Dem Knaben klebe noch manch Thorheits-Fehler an!
  669. Dem Kriege folgen Noth und Jammer stetig nach.
  670. Dem lezten Ziele zu: die schleichende Gewalt
  671. Dem man entgegen geht/ ist deren beste Zier/
  672. Dem muß die wilde See Hauß/ Grab und Hencker seyn.
  673. Dem Netze/ welches uns die theuren Würme langen.
  674. Dem offt den gantzen Tag vergunt
  675. Dem Orden schuldig zu erweisen/
  676. Dem Raben dient das Schlaffgemach/
  677. Dem schnöde Trunckenheit so zu belieben pfleget/
  678. Dem schnöder Wahnwitz hat so hohen Preiß gegeben/
  679. Dem seinen gleichet!
  680. Dem selbsten Hülff und Rath gebricht.
  681. Dem siechen Leibe gieb Geduld/
  682. Dem so viel Gunst der Himmel hat vergunnt/
  683. Dem Sternen-Dache schwingen bey/
  684. Dem stetes Siechthum/ Weh und Noth
  685. Dem Tifis Opffer brennet/
  686. Dem Tode dieser Tod. Du süsser Jesu siegst/
  687. Dem vermählten JOSEPH binden/
  688. Dem Weine wissen wir nicht mindern Danck.
  689. Dem werthen Herren zu/ bey dem ich meine Zeit
  690. Dem wilden Fürsten muß der wilde Pöfel dräuen.
  691. Dem will/ die gantze Nacht zu schlaffen/ nicht gebühren.
  692. Dem Willen/ welcher diß zu haben ist bedacht/
  693. Dem wird der Safft darvon zu Wasser oder Thränen/
  694. Dem zu Gebote steht Wild/ Wald und Stein.
  695. Dem Zunge/ Witz und Hertz am Glase klebt?
  696. Dem/ der den müden Geist der schweren Last entbindt/
  697. Dem/ der verfolgt/ gepreßt/
  698. Dem/ was auff Erden lebt/ soll unterthänig leben/
  699. Den Abend pflegt die Welt zum Loßen anzuwenden:
  700. Den alt-erworbnen Ritter-Stand.
  701. Den andern aber pflegt die Menge zu begleiten.
  702. Den Andern aber soll diß Zeugniß Anlaß geben/
  703. Den andern in das Reich der steten Nacht verweist.
  704. Den angemaßten Ruhm/ und weist ein wahres Bild
  705. Den angenehmen Raub auff meiner Fillis Mund/
  706. Den Arm/ der uns so viel zum besten hat gethan/
  707. Den Arzt ertödtet selbst die fremd-erweckte Krafft/
  708. Den Augen weist sich gleiche Zier/
  709. Den Bedrängten Hülffe thun/ sich der Armen nehmen an.
  710. Den Berezinthius zum Lohne schenckt/
  711. Den Berg der schweren Zeit/
  712. Den besten Führer giebt mir ab
  713. Den blaß- und abgezehrten Wangen
  714. Den Brunn der wieder fleust/ und führt ins Paradeiß/
  715. Den deine Hand mir schickt/ zu schicken mich vermag.
  716. Den der befunckten Lichter Schein
  717. Den der Morgen hoch sieht fliegen
  718. Den Drachen ward der Durst gelöscht mit eignem Blutt/
  719. Den Durst mit Türcken-Blutt abspühlet/
  720. Den Edlen Seelen steht vernünfftigs Schweigen an/
  721. Den ein geheiligt Oel zum Ober-Herren weyht?
  722. Den ein verliebter Geist in allen Adern fühlt/
  723. Den einen können Schlaff und Liebe nicht bezwingen/
  724. Den Epheu kan man nicht aus seiner Mauer bringen/
  725. Den er überleben mag?
  726. Den er zu seiner Zeit auff Erden wolte schicken.
  727. Den Erden/ Krantz verderbt der ungestüme Nord/
  728. Den Feind/ der mich zu quälen sich befleisst:
  729. Den Feinden Preiß gemacht. Sie dürffen sich erkühnen/
  730. Den Fischen Stal und Tod zur Speise.
  731. Den Fluch zwar sprach/ doch Segen sezte drauff/
  732. Den Fremden hütte dich was Leydes zuzufügen/
  733. Den geförchten Janitschar
  734. Den Geist auffgeben.
  735. Den gewölbten Himmels-Bogen/
  736. Den Groschen nach dem Klang/ und Vögel vom Gesange:
  737. Den großen Leib beraubt? wer hat dir hin und wieder
  738. Den Grund der edlen Flamme kennet/
  739. Den hat der frühe Tod zur besten Zeit bezwungen;
  740. Den hat der West und Nord zu lieben auserkohren/
  741. Den Heil-Brunn gabst du mir/ O GOTT/ auch zu geniessen/
  742. Den hellen Tag erkennt/ aus seinen Augen bricht/
  743. Den hellen Tag erkennt/ aus seinen Augen bricht:
  744. Den Heyland sagten an die süssen Enge-Lieder.
  745. Den Himmel offen.
  746. Den hinterlassnen Rest der abgelebten Glieder/
  747. Den höchsten Himmels-Stand bereit erlanget hat/
  748. Den hohen Königs-Stab in freygewohnter Hand/
  749. Den Honig auff dem Munde
  750. Den ich gehabt an ihr:
  751. Den ich mit eignem Blutt in diese Zeilen ätze/
  752. Den ich zu Hause bald gefunden hätte loß.
  753. Den Inhalt meiner Trauer-Lieder.
  754. Den kan die eitle Macht der Menschen nicht verletzen.
  755. Den kein falscher Blick betrübet/
  756. Den kein Marmor halten kan/
  757. Den keine Motte frist/ den keine Zeit verzehrt/
  758. Den keine Noth geschreckt/ kein Barbar überwand/
  759. Den Klugen seine Kunst/ den Helden seine Stärcke.
  760. Den König aller Welt verehrt in Stall und Krippen/
  761. Den köstlichen Platz
  762. Den krummen Baum voll schöner Frücht am Anger/
  763. Den kühn- und frechen Mutt/ den man noch heute schaut.
  764. Den kühnen Mutt.
  765. Den Lastern die man nicht entdeckt
  766. Den Leib mit Ruh' in seine Kammer
  767. Den Leib und Geist bemüht/ den Beutel leer gemacht.
  768. Den Leib/ der wieder soll zur Erde werden:
  769. Den Leit-Stern deiner Gunst der Seele zu entziehen/
  770. Den Liebe/ Lust und Schertz die Augen pflegt zu binden.
  771. Den Lippen gleichet sich die Zucker-Rose nicht/
  772. Den Mann und Ort verkehrt der Zeiten schneller Lauff/
  773. Den Mann vom Erden-Kloß/ das Weib von seiner Riebe/
  774. Den meine Seele sucht und liebet?
  775. Den Mensch-gewordnen Gott das Lob-Spiel meiner Lippen.
  776. Den Menschen abgeborgt/ macht meinen Jesus schwitzen/
  777. Den mir der Tauffe Bund doch zu gebrauchen gab.
  778. Den mit Lieb' umstrickten Fuß/
  779. Den Mittag meiner Zeit und Jahre tret ich an/
  780. Den Monden von Byzanz in trüben Wolcken gehen.
  781. Den müden Leib erquickt die Lust der Lagerstätten/
  782. Den Mund in seine Falten richtet/
  783. Den Muselmännern zum Verderben
  784. Den Nahmen den wir uns geweyht
  785. Den Nahmen meiner Liebsten ein.
  786. Den nichts als alte Treu und Redligkeit erzielte:
  787. Den nimmt ein fremdes Land vor armen Fremdling an.
  788. Den Oel-Berg steigen.
  789. Den ohne diß der Sonnen Hitze sengt.
  790. Den Pfad der Ehre zu erwehlen:
  791. Den Phöbus selbst nicht weiß zu finden.
  792. Den Preiß der Ewigkeit Poeten geben/
  793. Den Preiß der wohl-gerathnen Jugend.
  794. Den Raub von Land und See/ der wider euer Leben/
  795. Den reichen Königs-Stab vertritt ein armes Rohr.
  796. Den Saamen und die Zwiebel stecken wir/
  797. Den Sachsen aufferzog und mit zu Felde führte/
  798. Den Saffirnen Wunder-Bau/
  799. Den Sanfftmutt vollen Sinn mit scharffem Hohn-Gedichte.
  800. Den Schächer/ der mit Reu und Leid
  801. Den Schmuck/ der dich für Gott und Menschen zieren kan/
  802. Den schönen Himmel mahlen
  803. Den Schutz vergangner Nacht/
  804. Den sein Gewissen selbst verklaget/
  805. Den seiner Faunen Gunst bewahret
  806. Den seiner Tugend Preiß zun Sternen können bringen/
  807. Den Sieger soll sein Schweiß nebst meinem Blutte färben/
  808. Den Sinn verleiten?
  809. Den so viel schöne Städt und Schlösser übersticken.
  810. Den sonst die krancke Stadt zu Rathe fragt.
  811. Den starcken Ackersmann schäzt Arzt und Rath vergnügt/
  812. Den starcken Ancker fast/ so kan ich nicht verderben.
  813. Den Staub der Bayre küssen/
  814. Den steiffen Sinn verrücken/
  815. Den Stern/ der dich geweist/ zu deinen Füssen schaue/
  816. Den stoltz-gesinnten Hochmutt lege/
  817. Den strahlenden Rubin die Morgen-Welt gebähren/
  818. Den stummen Ort nehm ich zu meinem Zeugen/
  819. Den süssen Mund gefallen.
  820. Den Tag von zweyen Stunden macht/
  821. Den Tapfferkeit/ Verstand und Frömmigkeit bezierte/
  822. Den theuren Schweiß/ das Blut/ belohnen.
  823. Den Tod und Leben Meister heist/
  824. Den Tod/ den ich gesucht/ hab ich nicht angetroffen/
  825. Den Tröster wilt du uns an deine Stelle senden/
  826. Den Uberdruß der langen Nacht versüssen:
  827. Den um das Hertze Furcht und Trauren nagt/
  828. Den unbedachten Schlaf/ dem ich ergeben blieb
  829. Den ungewissen Mutt.
  830. Den uns der Rebenstock genüssen läst/
  831. Den uns gewähren kan der Erde Kugelkreiß.
  832. Den von Gerechtigkeit und Unschuld-blossen Geist/
  833. Den vormahls seine Seelen-Noth
  834. Den Wagen der Vernunfft ein Kind und Blinder führen/
  835. Den Weg verfehlt.
  836. Den Weg zur langen Ewigkeit.
  837. Den Weg/ die Warheit und das Leben/
  838. Den Weyhrauch schickt der Herr der Britten/ Schotten/ Irren/
  839. Den Willen geb ich dir/ der so viel möglich/ gutt/
  840. Den Wind-gefüllten Sinn/ zu steigen Himmel auff/
  841. Den Zertreter dieser Schlangen
  842. Den Zorn zu stillen/
  843. Den zwischen uns getroffnen Bund.
  844. Den/ der da liebt/ was Liebens werth zu nennen.
  845. Den/ der zu nahe traut/ umfast ein solches Band/
  846. Den/ Pathe/ trittst du an/
  847. Denck in Barmhertzigkeit
  848. Denck in Beständigkeit an dieses Tages Nahmen/
  849. Denck ohn Unterlaß dahin
  850. Denck/ handle/ liebe so mit Fleiß/
  851. Dencke daß es Gott verhieng/
  852. Dencke sieben Worten nach/
  853. Dencke/ wie ohn alles Weinen/
  854. Denckst du in Gnaden mein/ so bin ich wohl bedacht/
  855. Denckt bey euch selber/ was ihr haben könt vor Lust/
  856. Denckt emsig nach/ wie er der stillen Wirthschafft pfleget/
  857. Denckt ihr nicht/ daß ohn euch die Fische leben künnen?
  858. Denckt mit unerschrocknem Mutt
  859. Denckt/ iedes sey das Seine;
  860. Denckt/ ob ich wachend nicht/ eur Leben schlaffend sey.
  861. Denen alles offenbar.
  862. Denn auff der Frommen Weg scheint Gottes Angesichte/
  863. Denn Celimen ist weggegangen.
  864. Denn der bepfeilte Stahl und die erzürnten Winde.
  865. Denn der Winter kömmt und weicht/ Freude wechselt mit Beschwerden/
  866. Denn fühl ich seinen Strahl in tieffster Mitternacht.
  867. Denn ich mich bey Nacht und Tage
  868. Denn jenes bildet ihm nur hier
  869. Denn man wird seinen Zorn bald angebrennet schaun/
  870. Denn sie von langer Zeit zu siegen abgericht/
  871. Denn sterbend unter einer Flutt
  872. Denn was gewaget ist/ das muß gewaget bleiben.
  873. Denn wo dergleichen nicht von Adam her geschehen/
  874. Denn/ hast du heute nicht den Schluß/
  875. Deplorant miseri pondus prægrande reatus,
  876. Der Abend will die Welt der Arbeit überheben/
  877. Der Abend-Röthe Glantz beschämet meine Wangen/
  878. Der Affter-Gott August frist sich in Leyd und Harm/
  879. Der Ahnen tapffre Faust hat solche selbst gemahlt/
  880. Der allbereit von unten sterben muß/
  881. Der allertieffste Fluß hingegen laufft gemach.
  882. Der allzu ungewisse Bund
  883. Der alte Teutsche trug die Kinder an den Rhein/
  884. Der alten Adams-Schuld/ die angeerbet war/
  885. Der Alten Einfalt wieß die ungefälschten Sitten
  886. Der Alten gelbe Schweiff; mein Schweiß bekrönt die Stirne/
  887. Der alten Hunde Bellen
  888. Der Alten Tod.
  889. Der am Creutz ist meine Liebe/
  890. Der ander gründet sich auff mancher Völcker Recht/
  891. Der ander läst sein Thun nicht sehen/ nur errathen/
  892. Der ander sezt die Stadt dem Dorffe weit voran/
  893. Der ander will der Welt durchs Widerspiel gefallen.
  894. Der andere/ einen halb rauhen/ halb polirten Marmor/ unter der Uberschrifft:
  895. Der angebohrne Schmuck/ die lieblichen Geberden/
  896. Der angenehme Morgen-Stern.
  897. Der Araber denckt Raub zu holen/
  898. Der Arbeit Last und Schweiß den Gliedern wehe thut/
  899. Der Arbeits-müde Leib/ der fremde Bürde trägt/
  900. Der arme Bauersmann ist klüger weder ihr:
  901. Der armen Blösse Kleid;
  902. Der Aug und Ohren irrend macht/
  903. Der Augen Glantz ist weg/ der Wangen Schein entwichen/
  904. Der Augen Helm vergönnt dem Wasser freyen Lauff/
  905. Der Augen lichte Nacht/
  906. Der aus Hesperien giebt etwas Gold zur Speise/
  907. Der Ausgang wird uns lassen sehen/
  908. Der äusserliche Pracht den innern Mangel decken.
  909. Der Bäche Glaß-Crystall/ der Lüffte Reinigkeit/
  910. Der bange Miltz wird reg' und wach/
  911. Der Barbarn Macht hielt mich gefangen/
  912. Der beglänzte Mond erbleichet
  913. Der Bergmann zieht dem Tode nach
  914. Der beste Balsam ist der Nachruhm reines Lebens/
  915. Der beste Rath ist hier Gedult:
  916. Der beste Titul ist/ von Gottes Gnaden heissen.
  917. Der beste Wurff ist nie zu wenig noch zu viel.
  918. Der beste Zeit-Vertreib und Spiel
  919. Der bey stoltzen Höfen herrscht/ hofft bey rauher Winde Brüllen/
  920. Der beyden Schwestern holder Schein
  921. Der bittre Creutzes-Kelch muß ausgetruncken seyn/
  922. Der bleibet unverlezt/ den du bedecken wilt.
  923. Der Blitz des Todes führt ihn vor der Zeit darvon.
  924. Der blosse Schatten findt sich hier/
  925. Der Bodem/ dem gutt Korn und Weitzen anvertraut/
  926. Der Boden sinckt wo Bäume stehn/
  927. Der Bogen breche wenn er will/
  928. Der bösen Eltern Schuld erbt auff die bösen Kinder/
  929. Der Brauch der Welt ist viel zu sagen/
  930. Der Brauch/ der/ was Natur verschränckt/ doch lehrt beginnen.
  931. Der brauche nur alsbald das starcke Gegen-Gifft:
  932. Der Britten Wanckelmutt läst ihre Zunge spüren:
  933. Der Buben Schaar/ die ihn zu martern ist beflissen/
  934. Der Buhler Kunst/ die diese Zeit
  935. Der Bund mit Gott gemacht wird offtermahls zerrissen/
  936. Der Cefala beschüzt in stürmender Gefahr.
  937. Der Christen frohe Schaar begehet ihn mit Freuden/
  938. Der Christen Glücke weggesprungen.
  939. Der Christen Sommer ist in froher Ewigkeit.
  940. Der damahls freye Rhein schickt mich auff engen Nachen/
  941. Der Dänen offner Sund und Hertz auff ewig eigen.
  942. Der darff zur See nicht Schiff-Fahrt treiben/
  943. Der das noch junge Rom bewohnt in stiller Ruh/
  944. Der das Saphirne Feld/ das bund-beblümte Land/
  945. Der das verirrte Volck zu rechtem Wege weist.
  946. Der dein BeReuter izt fast neue Rechte setzet!
  947. Der dein geängstes Haubt mit Sünden-Dornen rizte/
  948. Der dein reines Bildnis fassen/
  949. Der deine Sünden/ deine Noth/
  950. Der deinen Arzt ermahnt zu ungesparter Müh/
  951. Der deiner Wangen Glantz kan schauen unverwandt.
  952. Der dem Schiffbruch ist entgangen/
  953. Der den Himmel ausgespannt/
  954. Der den Stein abweltzen kan?
  955. Der den verachten Mann bald so/ bald anders heist/
  956. Der dennoch über diß sein Creutze schleppen muß.
  957. Der des Gesetzes Joch von unsern Schultern thut
  958. Der des Starcken Macht gefällt/
  959. Der Deutsche dienet Freund und Fremden um Gewinn/
  960. Der Deutsche pflag sein Lob in Dichterey zu stellen.
  961. Der Deutschen Dichterey/ der Barden Helden-Lieder
  962. Der Deutschen Donau Strand
  963. Der deutschen Welt zu weisen/
  964. Der dich aus der trüben Welt
  965. Der dich in eine Nacht ohn Ende stürtzen kan.
  966. Der dich selig führt zu Gott/
  967. Der Dichter Schaar erzehlt von Plagen ohne Zahl/
  968. Der dick belaubten Bäume Schaar/
  969. Der dicken Seufftzer Wind bläst mir das Feuer auff/
  970. Der die Erde selbst ließ werden/
  971. Der die Fässel kehrt in Gold/
  972. Der die Welt in Stücke bricht/
  973. Der die Welt sich untergiebet.
  974. Der die Zunge weiß zu zwingen/
  975. Der diesen stets in Augen hält/
  976. Der dir biß in die Nacht des Todes treu geblieben.
  977. Der dir die Fässel läst benehmen.
  978. Der dir einen Tisch beschickt/
  979. Der dir im Wege möchte seyn/
  980. Der dir um diese Zeit das Heyl vom Himmel bracht/
  981. Der dir/ was zeitlich nütz und ewig gutt/ gewährt.
  982. Der Dreyfuß kan vielmehr die Warheit sagen/
  983. Der dritte/ einen gevierdten Eckstein/ mit der Beyrede:
  984. Der du den Tod gekost/
  985. Der du mich tröst in Angst und Noth/
  986. Der du viel Credit gegeben/
  987. Der Dunckelheit verwandt
  988. Der durch achthundert Jahr dem Lande Schatten gab.
  989. Der durch sein eignes Blutt bespritzet sein Gewand/
  990. Der dürre Staub/ geschrumpffene Wangen
  991. Der dürren Lippen Staub klebt noch an meinen Zähnen.
  992. Der dürren Wangen bleichen Schein
  993. Der Eckel gällt die leicht-erworbne Lust/
  994. Der edle Mensch war selbst von aussen und von innen
  995. Der edle Phönix wird doch eben so zur Leichen.
  996. Der edlen Seele dürfftigs Kleid.
  997. Der Edlen Täuber Ruhm/ nach meiner Todes Fahrt/
  998. Der Ehre Dunst muß schwinden/
  999. Der Ehre Glantz/ damit wir prangen.
  1000. Der Ehre Rauch verfliegt/ ein Zufall raubt das Gutt/

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Gedichte:

Anfänge

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Zeilen

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Wortschatz

OPERONE