L Y R I K
LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 88

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 88

Mein Vergnügen will verderben/
Meine Freude wird zur Pein/
Meine Hoffnung muß ersterben/
Doch will ich beständig seyn.

Alle Lust hab ich begeben/
Doch will mir kein Wechsel ein:
Muß ich unglückselig leben/
Will ich doch beständig seyn.

Die beflammte Sonnen-Kertze
Pflegt zu ändern ihren Schein/
Aber mein getreues Hertze
Kan nichts als beständig seyn.

Was wir sehn und dencken künnen
Sehet steten Wechsel ein;
Aber meine treue Sinnen
Können nie verändert seyn.

Solte gleich die Erde brechen
Und der Himmel sincken ein/
Würd ich doch mit Freuden sprechen
Daß ich will beständig seyn.

Ob mich Glück und Himmel hassen/
Bleibet doch die Seele rein;
Müst ich Geist und Leben lassen/
Will ich doch beständig seyn.

II. Anemons und Adonis Blumen 88

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE