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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 80

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 80

Wie lange soll mich kräncken
Ein traurig Angedencken
Der vor-gepflognen Lust/
Nachdem ich müssen scheiden/
Mit Widerwillen meiden
Lisillens zarte Brust!

Die Liebe will mir sagen/
Sie soll im Hertzen tragen
Die Hoffnung mich zu sehn/
Das meine soll ingleichen
Nicht von der Meynung weichen/
Es werde bald geschehn.

Sie saget: Wenn dem Hertzen
Die überstandnen Schmertzen
Beliebt und süsse seyn/
So soll vielmehr die Freude/
Die ich voritzo meide/
Mit Lust mir kommen ein.

Schweig/ Feindin voller Tücke!
Wie sehr mir mein Gelücke
Vorhin gefallen wohl/
So sehr kränckt izt die Sinnen
Was sie nicht haben künnen
Und ich entbehren soll.

Kein Hoffen/ kein Ergötzen
Kan den Verlust ersetzen
Den ich gehabt an ihr:
Es wachsen meine Wunden/
Wenn mir die süssen Stunden
Im Hertzen kommen für.

Ich weiß/ was mir genommen/
Obs möchte wiederkommen
Weiß weder sie noch ich.
Die Mittel sind zu linde
Der Pein/ die ich empfinde/
Kein Arzt weiß Rath für mich.

Ach könt ich nur versencken
Mein taurigs Angedencken
Der vorgepflognen Lust!
Gedächt ich nicht ans Scheiden/
So wäre mir kein Leyden
Und keine Noth bewust.

II. Anemons und Adonis Blumen 80

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