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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 78

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 78

Giebt das Verhängnis uns denn keine Zeit zu letzen?
Geht also schleunig fort der Reise fester Schluß/
Daß meinem Munde kaum verlaubt den lezten Kuß
In das Corallne Paar der Lippen einzuätzen?
O Wort/ wie Diamant und harter Stahl zu schätzen/
Das Hoffnung und Gedult allein erweichen muß!
Doch bringt das Scheiden izt dem Hertzen viel Verdruß/
So wird das Wiedersehn uns desto mehr ergötzen.
Indessen lebet wohl/ ihr treu-geliebten Sinnen!
Es müsse Glück und Zeit zu euren Diensten stehn/
Es muß euch zu der Hand Lufft/ Erd und Himmel gehn/
Biß wir uns wiederum mit Freud umfassen künnen.
Schliest eurem Hertzen ein/ wie ich/ ein Füncklein Liebe/
So bleibet unsre Glutt verwahrt für Zeit und Diebe.

II. Anemons und Adonis Blumen 78

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