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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 744

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

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Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

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Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 744

Ein Knabe/ der nun redt und sicher lauffen kan/
Liebt stilles Sitzen nicht/ spielt gern mit seines gleichen/
Erzürnt sich bald/ und läst den Zorn auch bald verstreichen/
Fängt iede Viertelstund ein neues Wesen an.
Der Jüngling ohne Bart/ der strengen Zucht entgangen/
Hat Pferd und Hunde lieb/ sucht ihm das grüne Feld/
Wehlt langsam was ihm gutt/ hält selten lange Geld/
Hört kein Erinnern an/ hat Vöses bald gefangen/
Hochtrabend/ voll Begier/ geschwinde Brunst zu fassen/
Und was er werth geacht hinwieder zu verlassen.
Bey reiffer Mannbarkeit ist alles umgekehrt/
Man nimmt des Beutels wahr/ damit man solchen spicke/
Sucht Freundschafft in der Welt/ müht sich um Ehr und Glücke/
Und hütet sich zu seyn mit Reu und Schimpff beschwert.
Viel Ungelegenheit umgiebt den gutten Alten/
Er sucht/ und was er findt deß muß er sich enthalten
Aus Kargheit/ Furcht und Geitz/ greifft alles laulicht an/
Schiebt auff/ und hofft noch viel/ lobt was man hat gethan
Bey seiner jungen Zeit/ klagt über Zeit und Sitten/
Und läst der Jugend Thun nicht leichtlich unbestritten.

VIII. Vermischte Gedichte 309

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