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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 499

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 499

Räthsel aus dem Italiänischen übersetzet

Ich bin der Schöpffer nicht/ noch in Geschöpffes Orden/
Auch unter Lebenden niemahls gesehen worden/
Bey Menschen sieht man mich/ biß sie erblichen seyn/
Doch schleust mich kein schlecht Grab/ wie sie/ nur Marmor ein.

Galante Mode-Welt gibt mir die erste Stelle/
Die Erde trägt mich nicht/ mich hegt noch Flutt noch Welle/
Ich mag nicht in die Lufft noch in das Feuer gehn/
Und will im Mittel-Punct der Elementen stehn.

Es weiß noch Jahr noch Tag noch Stunde mich zu messen/
Beym Monat-Wechsel bleib ich dennoch unvergessen/
In gegenwärtiger und in vergangner Zeit
Schweb ich so wenig als in künfftger Ewigkeit.

Gebohren bin ich nicht wie andre/ welche leben/
Doch muß mir Mars und Mors den ersten Mordstich geben/
In Marter bin ich stets/ doch von der Höllen fern:
Im Himmel bin ich auch/ doch ohne Sonn und Stern.

VIII. Vermischte Gedichte 64

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