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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 34

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 34

An diesem wilden Ort/ auff dieser rauhen Spitze/
Wo stille Lufft/ wo Sonn und Sommer Gäste seyn/
Wo ich für Frost halb todt bey lauher Asche sitze/
Begeh ich doch mit Lust des werthen Tages Schein.
Ein Lied/ ein schlechter Reim soll meine Nimphe binden:
Geschenke/ die ihr werth/ sind um kein Geld zu finden.

Verzeihe mir/ im Fall nicht gutte Reimen flüssen/
Ein grobes Holtz vertritt der zarten Feder Amt/
Der Schnee ist mein Papir/ doch zeuget mein Gewissen/
Daß dieser kurtze Wunsch aus reinem Hertzen stammt.
Des Himmels Gunst laß ihn im Winter auch bekleiben/
Und einen gutten Wind zu deiner Wohnung treiben!

Es müsse so viel Lust dein edles Hertz erfreuen/
Als mein Gemütte Schmertz und Trauren in sich hegt!
Es müsse so viel Glück und Wohlfart dich beschneyen/
Als dieser hohe Berg gefrorne Tropffen trägt.
Es kan dir nimmermehr so wohl und glücklich gehen/
Daß mein getreuer Wunsch dabey wird stille stehen.

II. Anemons und Adonis Blumen 34

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