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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 208

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 208

Die Zeit läst ihre Flucht uns täg- und stündlich schauen
Und dennoch wollen wir auff ihre Länge bauen:
Ein Sclave fremder Gunst stirbt/ eh er ihm gelebt/
Ein Knecht der blinden Lieb/ ein Diener seiner Gütter/
Macht ihm sein Leben selbst durch Furcht und Hoffnung bitter.
Wer kühner Hitze voll/ nach fremden Blutte strebt/
Sucht offters vor der Zeit sein eignes zu verlieren/
Wer sich den schnöden Dunst der Ehre läst verführen/
Dient vor ein Gauckel-Spiel des Glückes und der Zeit.
Was trachtet ihr denn viel/ ihr Bürger dieser Erden/
Begünstigt/ reich/ geliebt/ gefürcht und hoch zu werden?
Wenn ihr doch Erd aus Erd und Staub und Asche seyd.

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 90

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