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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 191

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 191

Ach Herr/ wie sind so viel der Feinde/ die mich hassen/
Die mir durch Macht und List zu schaden seyn bedacht.
Sie sagen unter sich: Er ist von Gott verlassen/
Wie bald wird seine Seel in unser Netze bracht.
Du aber bist der Schild/ der mich zu Ehren bringet/
Und mein verachtes Haubt hebt aus dem Staub empor/
Wenn vor des Herren Thron mein Angst-Geschrey erklinget/
So neiget er zu mir sein gnädig Vater-Ohr.
Ich lege mich getrost zur sanfften Ruhe nieder/
Und schlaff in Gottes Hutt von Feinden sicher aus.
Sind hundert tausend mir und noch vielmehr zu wider/
So legen sie sich doch vergebens um mein Hauß.
Auff/ HERR/ und hilff mir/ Gott/ du schlägest auff den Backen
Der Feinde stoltzes Heer/ zerschmetterst ihren Zahn/
Und drückest in den Koth die hochgesinnten Nacken/
Beym Herren trifft man Hülff' und reichen Segen an.

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 73

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