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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 189

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 189

Wohl dem/ der nicht im Rath der Ungerechten wandelt/
Der nicht der Sünder Weg/ der Spötter Stul berührt/
Der Gottes Wort mit Lust und reinem Hertzen handelt/
Und sein Gesetze Tag und Nacht im Munde führt.
Der grünet wie ein Baum gepflantzet an den Bächen/
Der seine Früchte bringt zu ausgesezter Zeit.
Kein rauher Wind noch Herbst kan seine Blätter schwächen/
Was er beginnt/ geräth/ und was er wünscht/ gedeyt.
So gehts den Leuten nicht/ die sich vor Gott nicht scheuen/
Der Grund/ auff dem sie stehn/ ist ungewisser Sand/
Sie lassen sich wie Spreu und Staub durch Wind verstreuen;
Was Gold und Eisen hieß/ wird Koth und Wachs erkandt/
Drum kan der Falschen Sinn nicht bleiben im Gerichte/
Noch/ wer gesündigt hat/ bey reiner Schaar bestehn;
Denn auff der Frommen Weg scheint Gottes Angesichte/
Wenn böser Leute Pfad mit Schanden muß vergehn.

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 71

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