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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 168

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 168

Seel-Ewig/ laß der Welt ihr Schwärmen/ Hüpffen/ Geigen/
Du solt in stillem Geist mit mir den Oel-Berg steigen.
Laß jen' auff Rosen gehn/ tritt die bedornte Bahn.
Sie eilen unterwerts/ wir klimmen Himmel an.

Was irrdisch ist gesinnt /gedenckt auff lauter Freuden/
Und dein Erlöser sagt von nichts als lauter Leyden.
Gieb jene willig auff/ und folge diesem nach/
Es führt kein ander Weg ins Himmels Lust-Gemach.

Wenn Füllerey und Tantz das blinde Volck erhitzen/
So schau du voller Blut den Lebens-Fürsten schwitzen.
(Des Höchsten Zorn-Kelch ist ihm voll geschencket ein/)
Was kan dir lieblicher als diese Tropffen seyn.

Es jauchzt der nasse Mund mit üppigem Gethöne;
Dein Heyland seuffzt/ damit er Gottes Grimm versöhne;
Man bringt die lange Nacht in schnöder Kurtzweil zu/
Dein Jesus hat für Angst und Feinden keine Ruh.

Es dient ein fremdes Kleid Gelächter zu erwecken/
Dein Jesus ließ sich auch mit fremden Lumpen decken/
Sein Unschuld und Verdienst sey deiner Blösse Kleid/
Und bringe dich geschmückt ins Reich der Ewigkeit!

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 50

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