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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 131

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 131

Wir kommen auff die Welt befleckt/
Mit schnöder Erb-Seuch' angesteckt/
Und hegen des Verderbens Samen:
Doch ist zu unsrer Reinigkeit
Ein heilsam Wasser-Bad bereit:
Diß brauchen wir auff Gottes Nahmen.

Des Vatern Gnade zum Gewinst/
Des Sohnes blutiges Verdienst/
Des reinen Geistes Ob-uns-schweben/
(Gleichwie er sich der ersten Welt
Nach Mosis Zeugnis fürgestellt/)
Wird uns durch diesen Bund gegeben.

Vernunfft/ die thörichte/ steht an/
Wie Wasser so viel würcken kan/
Ich geb' ihr aber zum Bescheide:
Daß Gottes Wort und Krafft mit Flutt
Verknüpfft so grosse Wunder thut/
Der Glaube traut und sieht auff beyde.

Diß Wasser soll ein Denck-Mahl seyn/
Uns iederzeit zu halten rein/
Die Adams-Lüste zu ersäuffen/
Damit ein neuer Mensch entsteh/
Und in desselben Wegen geh/
Der sich am Jordan selbst ließ täuffen.

Diß Heyl-Bad hat mich auch genezt/
Und in des Höchsten Huld gesezt/
Gantz fest in seinen Bund geschlossen.
Gott Vater/ Sohn und Geist verleih/
Damit ich bleib/ und ewig sey
Gezählt zu deinen Reichs-Genossen.

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 13

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