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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 130

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 130

Der alte Teutsche trug die Kinder an den Rhein/
Es solte dieses Bad der Unschuld Probe seyn.
Wir haben allesammt ein heilsam Bad von nöthen/
Wenn uns die Erb-Schuld nicht erröthen soll und tödten.

Allein/ es ist hierzu kein schlechtes Wasser gutt/
Der Rhein macht keinen rein/ die stärckste Wasser-Flutt
Wäscht keinen Flecken ab/ der an der Seele klebet/
Wenn aber Gottes Geist ob Jordans Strome schwebet/

Wenn er mit Wunder-Krafft den Teich Betheßda rührt/
Wenn der Erlöser uns zu einem Brunnen führt/
Durch Geist und Wort geweyht/ so ist ein Bach zu finden/
In dem man sauber wird von allem Koth der Sünden.

Die Quelle macht dich auch/ geliebte Seele/ rein/
Und wird dir Lebenslang der Unschuld Zeugniß seyn;
Sie bring' an Leib und Seel erwünschtes Wohlgedeyn/
Und führe dich zum Strom der ewgen Wollust ein.

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 12

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