L Y R I K
LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 129

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

[Inhalt] [Anfänge] [Titel] [Zeilen]

Poetische Werke 129

Der unglückselge Mensch kan kaum die Welt begrüssen/
Daß nicht ein Thränen-Fluß/ eh das noch schwache Licht
Den hellen Tag erkennt/ aus seinen Augen bricht/
Wird frey und lässet sich in neue Bande schlüssen.

Bringt seine Jahre zu gewiegt in Freud und Leyd/
In Unruh/ Sorg und Angst/ in Hoffnung/ Furcht und Streit/
Biß ihn der lange Schlaff der Ruhe läst genüssen/
Was aber klagen wir? wann wir die Welt begrüssen

So hat uns Jesus Hand ein Freybad zugericht/
Wäscht/ reiniget und stärckt der blöden Augen Licht/
Befreyet von dem Strick der Erb-Schuld das Gewissen/
Sein Blut ist unsre Milch/ sein Unschuld unser Kleid/
Die Wiege seine Schoß/ der Schlaff die Seligkeit.
Diß laß mich auch/ O GOTT/ allhier und dort geniessen.

III. Himmelschlüssel oder Geistliche Gedichte 11

◀◀◀ ▶▶▶


Gedichte:

Anfänge

Titel

Zeilen

Autor - Anfänge

Autor - Titel

Wortschatz

OPERONE