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LYRIK Hans Aßmann von Abschatz - Poetische Werke 106

Aßmann von Abschatz, Hans

Adler, Friedrich

Ahlefeld, Charlotte von

Albrecht von Haigerloch

Albrecht von Johansdorf

Angelus Silesius

Arent, Wilhelm

Arndt, Ernst Moritz

Arnim, Achim von

Arnold, Gottfried

Aston, Louise

Ball, Hugo

Bierbaum, Otto Julius

Birken, Sigmund von

Bleibtreu, Karl

Blumauer, Aloys

Bodenstedt, Friedrich von

Boie, Heinrich Christian

Bohne, Johannes

Brentano, Clemens


Conradi, Hermann

Hart, Heinrich

Hart, Julius

Hartleben, Otto Erich

Holz, Arno

Lenau, Nikolaus


Rückert, Friedrich


Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

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Poetische Werke 106

Wohlgegründete/ übereilte und getheilte Liebe

Wenn wahre Glutt
In treuem Hertzen brennet/
Den Grund der edlen Flamme kennet/
So taurt ihr ungefärbter Schein/
Biß daß wir Asche seyn/
Ohn allen Wanckelmutt;
Es muß ihr ieder Tag verneuten Zunder geben/
Und sie der Treue Ruhm biß zu den Sternen heben.

Wenn falsche Glutt
Die Augen übereilet/
So wird das Hertze leicht getheilet/
Der Sinnen unbegründter Schluß
Gebieret Uberdruß
Und leichten Wanckelmutt:
Doch aber steh ich an/ ob so vergänglich Brennen
Ein Feuer/ oder nur ein Irrlicht sey zu nennen.

Wenn gleiche Glutt
Aus Wang' und Auge blitzet/
Zu einer Zeit das Hertz erhitzet/
So schmertzet uns die schwere Wahl/
Und plagt mit tausend Qual
Den ungewissen Mutt.
Sagt/ Nympyen/ könt ihr denn auch so zertheilte Flammen/
Die ihr zugleich in uns erweckt/ schlecht hin verdammen?

II. Anemons und Adonis Blumen 106

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