Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

VII. Leichen- und Ehren-Gedichte

  • Fliesst nasse Thränen, fliesst auff Wangen und Papier/ (Auff den Tod Hertzog George Wilhelms, lezten Piastischen Fürstens zu Lignitz, Brig und Wolau)
  • Das eintzele Grab zweyer Verliebten zu Lyon
  • Ich, zweyer Väter Sohn, ein Wahlkind fremder Gütte (Klage über den tödtlichen Hintritt Herrn George Friderichs von Abschatz, Königl. Mann-Recht-Sitzers und Landes-Eltisten des Fürstenthums Breßlau)
  • Dich solt ich, Edler Geist, und deiner Tugend Gaben/ (Auff das selige Absterben Frauen Anna Magdalena Abschatzin gebohrner Reibnitzin)
  • Zwey Dinge sind, die sich im Grabe nicht begraben (Herrn Wolff Caspars von Hund, Röm. Käyserl. Majest. wohl-verdienten Hauptmanns, und des Fürstenthums Lignitz Landes-Eltistens)
  • Ein Ausbund aller Frömmigkeit (Frauen Eva von Nimtschin gebohrner von Kottwitzin)
  • Hier liegt ein Rittersmann, den Schlesien gebahr (Herrn Heinrichs von Schweinitz, Chur-Fürstl. Durchlaucht. zu Sachsen Obrist-Lieutenants)
  • VIATOR
  • Was nuzt die Tapfferkeit, was hilfft der freye Mutt (Herrn Hanns Friderichs von Schweinitz, Chur-Fürstl. Sächß. Obrist-Lieutenants)
  • Auffrecht, ohne falschen Schein
  • Stemmata quid faciunt? (Uberschrifften zu einer Grufft)
  • Quod insitum (Uberschrifften auff eine mit Quater-Steinen gepflasterte Grab-Stätte)
  • Ex fluctibus robur & decus (Andere Uberschrifften)
  • Dein Sincken zieht mich
  • Von irdischer Klufft
  • Aus Tugend, gleich Felsen, entsprist
  • Sturm und Wolcke bricht
  • In allen versucht
  • Hier liegt ein edler Zweig, in Knospen ausgeblüht
  • Was für der Zeit verwelckt, grünt wieder mit der Zeit (Ante Diem. In Dies. Cum DEO & Die.)
  • Die Sonne weiset mir den Weg zur finstern Grufft
  • Mein junges Leben schien kaum in der Blütte seyn
  • Die Stunde, die zu erst das schwache Leben gab (Prima quæ vitam dedit hora carpsit.)
  • Hier ruhst du graues Haubt und schläffst nach langem Wachen (Ehren-Gedächtniß Herrn Christoph Fibings)
  • Mein Freund, des Herren Hand hat ihn wohl harte troffen (Trost-Schreiben an Herrn Friderich Ortlob, weit-berühmten Doctorem Medicinæ und Breßlauischen Physicum)
  • Nahmen, Eltern, Vaterland/ (Grabschrifft aus dem Ausonio)
  • Ehren-Gedichte

  • Was ist der kurtze Ruff, der mit ins Grab versinckt (Zu Herrn Daniel Caspars von Lohenstein Deutschem Arminius)
  • Hör spate Nach-Welt an, was dir von Alten Helden (Ißbrands Barden-Lieder/ in der Drachen-Insel zwischen der Oder und Bartsch in der weit-berühmten schönen Eiche gefunden/ und nach itziger Mund-Art verbessert)
  • Hört, Helden-Söhne (Deutscher Ehren-Preiß)
  • Mein Deutschland! mercke wohl, was ich dir mit Verdruß/ (Alrunens Warnung an Deutschland)
  • Nun ist es Zeit zu wachen (Eisen-Hüttel)
  • Est vetus hoc verbum: Numero Deus impare gaudet (In recens natum Perillustri domui septimum filium)
  • Schertz-Grabschrifften

  • Wind-Fänger, Steige-Dach, Teich-Meßer, Enten-Fechter/ (Bellhumor im Garten begraben)
  • Hier liegt ein strenger Katzen-Feind, ein schlauer Hasen-Fänger (Dachses Grabschrifft)
  • Des Jägers Hoffnung ist nun todt, als sie schloß ihr bejahrtes Leben/ (Sperantzens Grabschrifft)
  • Es will der stoltze Mensch ein Grab von Ertz und Marmol haben (Uber Sperantzens und Dachses Tod)
  • Mein Leser, unter diesem Steine (Eines Englischen Hundes)
  • Nachdem das Lebens-Oel in heißer Glutt verzehret (Rodomonds Testament)
  • Wie schade, daß ich hier nunmehr darnieder liege! (Der edle Schecken)
  • Schau Wandersmann, hier lieget deines gleichen
  • Hier find ich Ruh und Grab, ein Phönix meiner Art (Grabschrifft eines sehr zahmen und artigen Lach-Täubers)
  • ◀ VI. Glückwünschungen an Gekrönte und Erlauchte Häubter ◀
    ▶ VIII. Vermischte Gedichte ▶
    Hans Aßmann von Abschatz
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